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11.10.2018, 09:27

Voraceks Fünf-Punkte-Nacht - Arizonas Tor- und Punkt-Premiere

Capitals gewinnen Final-Neuauflage

Erstmals seit dem Stanley-Cup-Finale 2018 standen sich die Washington Capitals und die Vegas Golden Knights wieder in einem NHL-Spiel gegenüber. Dabei setzte sich erneut der Champion mit 5:2 durch. Ferner rehabilitierten sich die Philadelphia Flyers für eine böse Klatsche und schlugen auswärts beim 7:4 über die Ottawa Senators zurück. Über die ersten Saison-Tore und -Punkte durften die Arizona Coyotes jubeln, die den Lauf der Anaheim Ducks auf fremdem Eis bremsten.

Kuznetsov und Ovechkin in Meister-Form

Evgeni Kuznetsov & Tomas Nosek
Nicht zu stoppen: Washingtons Evgeni Kuznetsov (v.) sprintet Vegas' Tomas Nosek davon.
© Getty ImagesZoomansicht

Anfang Juni standen sich Capitals und Golden Knights im Stanley-Cup-Finale gegenüber. In einer Serie über fünf Spiele kürte sich am Ende Washington zum Champion (4:1). Vier Monate später kam es zum Wiedersehen in der Capital One Arena, wo erneut die Caps die Oberhand behielten und sich mit 5:2 durchsetzten. Dabei präsentierten sich vor allem die beiden Russen Evgeny Kuznetsov (ein Tor, drei Assists) und Kapitän Alex Ovechkin (zwei Treffer) erneut in meisterlicher Form und drückten dem Spiel ihren Stempel auf.

35 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels fütterte Nicklas Bäckström den vor dem Tor postierten Kuznetsov - 1:0 (20., Powerplay). Im zweiten Abschnitt legte Ovechkin aus für ihn typischer halblinker Position nach, doch nur 31 Sekunden später verkürzte Cody Eakin per Bauerntrick für Vegas (beide 31.). Davon unbeeindruckt bauten die Hauptstädter die Führung im dritten Durchgang erneut in Überzahl aus, als der auf der Türschwelle postierte Bäckström nach scharfem Kuznetsov-Pass nur noch die Kelle hinhalten musste (46.). Zwar machte es Reilly Smith noch einmal spannend (48.), doch erst Ovechkin (51.) und dann ein Empty-Net-Tor von T.J. Oshie (59.) sorgten für die Entscheidung zu Gunsten der Caps.

"Kuznetsov ist einer der besten fünf Spieler in dieser Liga", sparte Oshie hinterher nicht an Lob für den Matchwinner. "Er bekommt nicht die Anerkennung, die er verdient. Aber er ist einer der Spieler, die das Publikum aus den Sitzen heben. Es ist eine Freude, ihm zuzusehen." Ovechkin konnte sich da nur anschließen: "Kuznetsov weiß, wann er passen muss und wann er schießen muss. Manchmal versucht er auch verrückte Pässe zu spielen. Du denkst dir: 'Was macht er da?' Aber er weiß genau, was er tut."

Die Golden Knights haderten derweil mit dem Scheibenglück. "Ich will keine Ausreden suchen, aber wir haben heute viermal die Eisenstange getroffen", so Coach Gerard Gallant. "Das Ergebnis entspricht nicht dem Spielverlauf", relativierte auch Torwart Marc-André Fleury. "Wir hatten viel Puckbesitz und haben oft den Pfosten getroffen. Es war bis jetzt aber eines unserer besseren Spiele." Während Washington in bislang jedem Spiel punktete (2-0-1), kam Vegas eher schleppend aus den Startblöcken (1-3-0).

Voracek stiehlt Tkachuk die Show

Jakub Voracek & Shayne Gostisbehere
Fünf-Punkte-Nacht: Philadelphias Jakub Voracek (l.) freut sich mit Shayne Gostisbehere.
© imagoZoomansicht

"Manchmal ist es gut, wenn du nach einem schweren Spiel gleich am nächsten Tag auswärts ran darfst", sagte Philadelphias Jakub Voracek und blickte auf die 2:8-Demontage am Vortag gegen die San Jose Sharks zurück. "Wir haben unsere Chance genutzt", betonte der 29-jährige Tscheche nach dem 7:4-Sieg in Ottawa. "Es war ein schwerer Start für uns zu Hause, aber wir haben jetzt sieben Tore geschossen und ein ziemlich gutes Hockey-Spiel geliefert." Vor allem Voracek selbst drehte ordentlich auf: Zwei Tore und drei Assists bedeuteten eine Fünf-Punkte-Nacht.

Dabei hatte sich eigentlich schon Senators-Rookie Brady Tkachuk darauf eingestellt, die Schlagzeilen zu dominieren: Dem 19-jährigen Bruder von Matthew Tkachuk (Calgary Flames) gelangen in seinem erst zweiten NHL-Einsatz seine ersten beiden NHL-Treffer sowie später auch noch sein erster NHL-Assist. "Den ersten Treffer habe ich mir so nicht erträumt: Der Puck ist von meinem Schlittschuh ins Tor gesprungen. Aber als dann das zweite Tor gefallen ist, war es ziemlich cool und aufregend", so Tkachuk. "Ich gewöhne mich an das Tempo, lerne viel und versuche es das nächste Mal auf dem Eis umzusetzen. Ich will einfach besser werden und weiter lernen."

Arizonas erster Jubel - Anaheims Lauf gestoppt

Nick Cousins & Antti Raanta
Erste Tore, erste Punkte: Arizonas Shootout-Torschütze Nick Cousins (l.) herzt Goalie Antti Raanta.
© picture allianceZoomansicht

Die Favoritenrolle war vor dem Duell zwischen den Anaheim Ducks und den Arizona Coyotes klar verteilt: Die Kalifornier starteten mit drei Siegen perfekt in die neue Saison (3-0-0), während die Yotes bis dahin weder Punkte noch Tore auf dem Konto hatten (0-2-0, 0:4 Tore). An diesem Abend aber sorgten die "Wüstenhunde" für eine Überraschung und stoppten den Höhenflug der Ducks mit einem 3:2-Sieg n.P.

Ryan Kesler hatte Anaheim zwar in Führung geschossen (6.), doch die Special Teams klickten bei Arizona: Dylan Strome im Powerplay (18.) sowie Brad Richardson in Unterzahl (26.) drehten die Partie. Ben Streets erster NHL-Treffer sollte dann zum einen den Ausgleich herbeiführen und zum anderen das letzte Tor für eine lange Zeit bedeuten (35.). Denn erst im Penaltyschießen wurde der Sieger gefunden: Coyotes-Stürmer Nick Cousins trickste Goalie John Gibson mit einem Rückhand-Vorhand-Move aus und traf in den linken Winkel. "Die Erleichterung war riesig", gestand Strome nach der Tor- und Punkt-Premiere.


NHL-Ergebnisse vom Mittwoch, den 10. Oktober 2018:

Ottawa Senators - Philadelphia Flyers 4:7
Washington Capitals - Vegas Golden Knights 5:2
Anaheim Ducks - Arizona Coyotes 2:3 n.P.


Christian Rupp

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