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05.04.2018, 09:24

NHL: Auch Kings qualifizieren sich - Sabres sicher Letzter

Ducks in den Play-offs - Rückschlag für Blues

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurden in der NHL zwei weitere Play-off-Plätze vergeben: Die Anaheim Ducks sicherten sich die Teilnahme durch einen 3:1-Sieg gegen die Minnesota Wild. Auch ohne zu spielen lösten die Los Angeles Kings das Ticket für die Endrunde, denn die St. Louis Blues mussten beim 3:4 gegen die Chicago Blackhawks spät einen herben Rückschlag hinnehmen. Im Kellerduell der beiden schlechtesten NHL-Teams setzten sich die Ottawa Senators mit 4:2 bei Schlusslicht Buffalo Sabres durch.

Kase ballert Anaheim in die Play-offs

Ondrej Kase
Play-offs Baby: Anaheims Ondrej Kase freut sich über sein Tor und die Qualifikation für die Endrunde.
© imagoZoomansicht

"Crunch Time" nennen die Nordamerikaner die heiße Phase der Saison, in der sich die Spreu vom Weizen trennt. Besonders "knusprig" erwiesen sich dabei die Ducks, die beim 3:1-Erfolg gegen die Wild den dritten Sieg in Serie einfuhren. Zuvor musste allerdings lange gezittert werden: Matt Dumba hatte Minnesota im Mitteldrittel in Führung geschossen (27., im Powerplay). Nick Ritchie glich für Anaheim aus (33.). Erst spät im dritten Durchgang erlöste Ondrej Kase das Team aus Orange County und besorgte das 2:1 (57.). Ein Schuss ins leere Tor von Andrew Cogliano brachte die wichtigen zwei Punkte dann in trockene Tücher (58.). "Wir mussten unser Emotions-Level im dritten Abschnitt anheben. Wir hatten die Möglichkeit, uns mit einem Sieg in den letzten 20 Minuten für die Play-offs zu qualifizieren. Wir sind also rausgegangen, haben mit viel mehr Emotion und Hingabe gespielt und haben den Job erledigt", berichtete Ducks-Coach Randy Carlyle.

Damit schaffte Anaheim zum sechsten Mal in Folge die Play-off-Qualifikation und hat zusammen mit Minnesota diesbezüglich die längste Serie nach den Pittsburgh Penguins (zwölf Teilnahmen am Stück). "Das ganze Jahr war ein Kampf. Jetzt haben wir ein Ziel erreicht", zeigte sich Ducks-Kapitän Ryan Getzlaf erleichtert. Auch die bereits qualifizierten Wild, die sicher als Dritter der Central Division in die Endrunde einziehen, konnten der Niederlage etwas Positives abgewinnen: "Es war ein guter Test dafür, was uns in den Play-offs erwartet. Vielleicht ist es uns eine Lehre", so Trainer Bruce Boudreau.

Doppelter Jubel in Kalifornien: Auch Kings sind dabei

Anaheim (97 Punkte) rückte durch den Sieg auf Platz drei in der Pacific Division vor und verdrängte die Los Angeles Kings (96) auf den ersten Wildcard-Rang. Jubeln durfte L.A. trotzdem, denn aufgrund der Ergebnisse qualifizierte sich Los Angeles auch ohne selbst gespielt zu haben für die Play-offs. Einen Schuss Extra-Motivation dürfte beiden kalifornischen Teams die Lage in ihrer Division geben: Die zuletzt etwas schwächelnden San Jose Sharks (98 Punkte) sind bei noch zwei ausstehenden Spielen sowohl für die Ducks als auch für die Kings noch in Schlagdistanz und das Heimrecht in der ersten Play-off-Runde somit in greifbarer Nähe.

8,5 Sekunden: Keith schockt St. Louis spät

St. Louis Blues - Chicago Blackhawks 3:4
Schockstarre: St. Louis ist nach dem Siegtreffer von Chicagos Duncan Keith (nicht im Bild) geschockt.
© picture allianceZoomansicht

In der Western Conference ist somit nur noch ein einziger Wildcard-Platz zu vergeben. Um diesen streitet sich die Colorado Avalanche (93 Zähler) und die St. Louis Blues (92). Einen herben Rückschlag erlitten dabei die Blues, die sich am Mittwochabend (Ortszeit) zu Hause den Chicago Blackhawks geschlagen geben mussten. Dabei verspielte St. Louis sowohl eine Ein-Tor- (Robert Bortuzzo, 5.) als auch eine Zwei-Tore-Führung (Brayden Schenn, 21.; Vladimir Tarasenko, 26.): Die Hawks glichen erst durch Andreas Martinsen (9.), dann durch Blake Hillman (31., erstes NHL-Tor, in Unterzahl) und Alex DeBrincat (49.) aus. Den Schlusspunkt setzte Duncan Keith 8,5 Sekunden vor der Schlusssirene: Chicagos Verteidiger donnerte eine Schlagschuss-Direktabnahme in die Maschen und damit genau ins Herz der Blue Notes (60.).

"Nerven und schlechte Entscheidungen", hatte St. Louis' Coach Mike Yeo für die Last-Minute-Niederlage ausgemacht. "Wir waren nicht griffig im dritten Drittel, waren nicht aggressiv beim Checken und haben schlechte Entscheidungen mit dem Puck getroffen." Ähnlich sah es auch Blues-Stürmer Brayden Schenn: "Viele von uns waren nervös. Wir wollten unbedingt gewinnen und uns die zwei Punkte holen. Du fängst dann an, zu überlegen und vergisst, deine Füße zu bewegen." Für St. Louis war es bereits die vierte Niederlage in Folge (0-3-1), der Rückstand von nur einem Zähler auf Colorado bleibt bestehen. In der Nacht von Sonntag auf Montag (3 Uhr, MESZ) kommt es zum ultimativen Showdown zwischen der Avalanche und den Blues in Denver.

Keller-Duell: Buffalo sichert sich den letzten Platz

Mit den Buffalo Sabres und den Ottawa Senators trafen sich die beiden schwächsten Mannschaften der laufenden Saison. Dabei "verteidigte" Buffalo den letzten Platz durch eine 2:4-Niederlage auf heimischem Eis, bleibt damit auch rechnerisch das NHL-Schlusslicht hat damit die besten Chancen auf ein "First Overall"-Pick im kommenden Entry Draft 2018. Wirklich glücklich darüber wirkten die Sabres direkt nach dem verlorenen Kellerduell aber nicht: "Ich habe definitiv mehr erwartet", schluchzte Center Ryan O'Reilly. "Aber du kannst erwarten, was du willst - am Ende kommt es darauf an, es auch zu zeigen und besser zu werden. Bei uns ist es eher schlechter geworden. Ja, es ist hart, aber es ist noch nicht vorbei. Wir haben noch ein paar Spiele übrig, konzentrieren uns darauf und werden alles nach Saisonende aufarbeiten."

O'Reilly eröffnete das Toreschießen nach nur 30 Sekunden, dann antwortete Ottawa mit drei Toren hintereinander durch Max McCormick (3.), Matt Duchene (7.) und Ryan Dzingel (24.). Zwar kam Buffalo noch zum Anschluss durch Kyle Okposo (37.), doch ein "Empty Netter" von Alexandre Burrows besiegelte den Senators-Sieg.


NHL-Ergebnisse vom Mittwoch, den 5. April 2018:

Buffalo Sabres - Ottawa Senators 2:4
St. Louis Blues - Chicago Blackhawks 3:4
Anaheim Ducks - Minnesota Wild 3:1


Christian Rupp

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