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22.03.2018, 09:33

NHL: Pittsburgh eliminiert Montreal - 700. Assist für Crosby

Trotz OT-Niederlage: Boston in den Play-offs

Die Boston Bruins haben das Ticket für die Play-offs 2018 gelöst. Den Bs reichte ein Treffer von Ryan Donato und eine 1:2-Niederlage n.V. bei den St. Louis Blues, um dieses wichtige Zwischenziel vorzeitig zu erreichen. Pittsburghs Sidney Crosby knackte derweil die Schallmauer von 700 Karriere-Assists und eliminierte mit seinen Penguins auch noch die Montreal Canadiens. Außerdem glänzte Anaheims John Gibson mit einem Shutout und Arizonas Clayton Keller in einem Keller-Duell.

Bruins folgen Preds und Bolts in die Play-offs

Kevan Miller & Jaden Schwartz
Bostons Kevan Miller (l.) stürmte in die Play-offs, St. Louis' Jaden Schwartz (r.) gelang dabei ein Doppelpack.
© imagoZoomansicht

Mit einer langen Verletztenliste war Boston nach St. Louis gereist: Rick Nash, Jake DeBrusk, Zdeno Chara (alle Oberkörperverletzung), Patrice Bergeron (gebrochener Fuß), David Backes (Beinverletzung), Torey Krug (unbekannt) und Charlie McAvoy (Innenbanddehnung) fielen aus. Zudem setzte es eine 1:2-Niederlage n.V. im Scottrade Center. Trotzdem durften die Bruins am Ende jubeln, denn dieser Punktgewinn reichte, um die Play-offs 2018 auch rechnerisch zu erreichen. "Diesen einen Zähler zu bekommen, war wichtig für uns. Natürlich war es nicht das Ergebnis, das wir wollten, aber wir sind jetzt da, wo wir hinwollen", sagte Stürmer Ryan Donato, der in seinem zweiten NHL-Spiel seinen zweiten Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 erzielte (11.).

Die Blues kamen erst im dritten Durchgang auf die Anzeigetafel, als Jaden Schwartz traf (50.). In der Overtime entschied Schwartz die Partie dann bereits nach 30 Sekunden zu Gunsten der Blue Notes: Der Doppelpacker sprintete über die komplette Eisfläche, nutzte Gegenspieler Matt Grzelcyk als Sichtbehinderung für den Torwart und vollendete per feinem Handgelenksschuss. Damit gewann St. Louis zum dritten Mal in Folge in der Overtime und nähert sich den Wild-Card-Spots in der Western Conference wieder an. Der Rückstand auf die Los Angeles Kings beträgt nur zwei Zähler. Boston knackte trotz der Niederlage die 100-Punkte-Marke und folgt als drittes Team in der laufenden Saison den Nashville Predators und dem Tampa Bay Lightning in die Play-offs.

700. Assist für Crosby - Price gibt Comeback

Sidney Crosby, Carey Price & Mike Reilly
700. Assist: Pittsburghs Sidney Crosby glänzte beim Comeback von Montreals Carey Price (M.).
© picture allianceZoomansicht

Sidney Crosby hatte gleich doppelt Grund zum Feiern: Zum einen gewannen seine Pittsburgh Penguins mit 5:3 gegen die Montreal Canadiens. Zum anderen steuerte der 30-jährige Superstar ein Tor und eine historische Vorlage bei - es war NHL-Assist Nummer 700 für den Kanadier. Doch der Reihe nach: Evgeni Malkin (10.) und Patric Hörnqvist (18., Powerplay) brachten die Pens mit 2:0 in Front. Daraufhin drehten die Habs durch Jonathan Drouin (20.), Nikita Scherbak (29., in Unterzahl) und Jacob de la Rose (35.) die Partie. Doch die Stahlstädter kamen noch einmal zurück: Crosby (36.), Derick Brassard (43., Powerplay) und Jake Guentzel (59.), der nach einem Crosby-Pass ein tolles Solo samt Abschluss in den Winkel startete, sicherten den Penguins-Sieg. Der Deutsche Tom Kühnhackl kam in Pittsburghs vierster Sturmreihe neben Riley Sheahan und Josh Jooris auf 7:24 Minuten Eiszeit (davon 1:55 in Unterzahl).

Bei Montreal gab Goalie Carey Price sein Comeback (34 Saves, 87,2 Prozent Fangquote) nachdem er 13 Spiele wegen einer Gehirnerschütterung verpasst hatte. Durch die vierte Niederlage in Folge (0-4-0) sind die Canadiens endgültig eliminiert und können sich auch rechnerisch nicht mehr für die Play-offs qualifizieren.

Gibson stellt die Flames kalt

Auf Play-off-Kurs sind dagegen die Anaheim Ducks, die ihre Ambitionen durch einen 4:0-Auswärtssieg bei den Calgary Flames unterstrichen. Andrew Cogliano (13., in Unterzahl), Ondrej Kase (29.), Hampus Lindholm (39.) und Francois Beauchemin (58.) sorgten bei der Truppe aus Orange County für die Tore. Seinen Kasten sauber hielt Goalie John Gibson (29 Saves), der seinen vierten Saison- und 15. Karriere-Shutout verbuchte. Nach vier Siegen in Serie rückten die Ducks auf Platz drei in der Pacific Division vor. Die Flames sehen nach vier Niederlagen in Folge ihre Play-off-Chancen dagegen schwinden. Calgarys Stürmer Matt Stajan absolvierte sein 1000. NHL-Spiel, bei den Kaliforniern feierte Jason Chimera mit seiner 1100. NHL-Partie ebenfalls ein Jubiläum.

Keller brilliert im Keller-Duell

Das Keller-Duell zwischen den Buffalo Sabres und den Arizona Coyotes entschieden die Gäste aus der Wüste mit 4:1 für sich. Die Yotes präsentierten sich stark im Powerplay (2/3) - Dylan Strome (4.) und Derek Stepan (18.) trafen jeweils in Überzahl. Dazwischen gelang Buffalos Jordan Nolan der einzige Sabres-Treffer an diesem Abend (12.). Im dritten Abschnitt schraubten Arizonas Richard Panik (47.) und Max Domi (60., Empty Net) den Spielstand weiter nach oben. Mit zwei Vorlagen, die Coyotes-Rookie Clayton Keller gab, erhöhte das erst 19-jährige Talent sein Assist-Konto auf 35 sowie seinen Scorerpunktestand auf 55 und stellte somit einen neuen Franchise-Rekord auf. Außerdem hielt der Stürmer seine persönliche Serie am Leben und punktete in jedem seiner letzten sechs Spiele (zwei Tore, fünf Assists).


NHL-Ergebnisse vom Mittwoch, den 21. März 2018:

Buffalo Sabres - Arizona Coyotes 1:4
Pittsburgh Penguins - Montreal Canadiens 5:3
St. Louis Blues - Boston Bruins 2:1 n.V.
Calgary Flames - Anaheim Ducks 0:4


Christian Rupp

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