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20.03.2018, 09:44

NHL: Rieder siegt in der Top-Reihe - Rinne und Luongo zu null

Atkinson sichert den achten Jackets-Sieg in Serie

Das heißeste Team in der NHL sind derzeit die Blue Jackets. In der Nacht von Montag auf Dienstag fuhr Columbus mit einem 5:4 n.V. bei den Boston Bruins den achten Sieg in Serie ein und nährt damit die Play-off-Träume im US-Bundesstaat Ohio. Einen wichtigen Sieg für dasselbe Ziel feierte Tobias Rieder mit den Los Angeles Kings beim Gastspiel in Minnesota. Über Shutouts durften sich Nashvilles Pekka Rinne und Floridas Roberto Luongo freuen.

Donato trifft beim NHL-Debüt - Atkinson hat das letzte Wort

Joonas Korpisalo
In Fahrt: Die Columbus Blue Jackets verteidigen das Tor von Goalie Joonas Korpisalo.
© imagoZoomansicht

Dass der Lauf der Blue Jackets kein Zufall ist, bewies Columbus am Montagabend (Ortszeit) im TD Garden gegen die heimstarken Bruins, die ihre vorausgegangenen sieben Heimspiele allesamt gewonnen hatten. Boone Jenner schoss die Jackets in Front (5.) und baute damit seine persönliche Tor-Serie auf vier Spiele und seine Punkte-Serie auf fünf Partien (fünf Tore, drei Assists) aus. Bostons Antwort folgte im zweiten Abschnitt, als Ryan Donato (26., erster NHL-Treffer im ersten NHL-Spiel), Brad Marchand (28.) und Riley Nash (37., Powerplay) gleich drei Treffer in Folge knipsten. Davon unbeeindruckt drehte Columbus dank Sonny Milano (37.), Thomas Vanek (46.) und Artemi Panarin (52.) die Begegnung. Doch nur 20 Sekunden später stellt David Krejci auf 4:4 und erzwang somit die Overtime (52.). Hier sprang Cam Atkinson gerade aufs Eis und besorgte nur zwei Puck-Kontakte später den 5:4-Siegtreffer (63.).

"Wir hatten schon ausgezeichnete Spiele und verloren. Heute haben wir abgestunken, aber gewonnen", sagte Blue-Jackets-Coach John Tortorella angesichts eines Schussverhältnisses von 25:38. "Wir sind dabei geblieben und das ist etwas, was gute Teams tun", sagte Atkinson. "Es war nicht unser schönstes Spiel, aber wir haben einen Weg gefunden, zwei wichtige Punkte zu bekommen." Mit nun 85 Zählern auf dem Konto belegt Columbus den ersten von zwei Wildcard-Plätzen in der Eastern Conference und ist punktgleich (4.) mit dem Metropolitan-Division-Rivalen Philadelphia Flyers (3.).

Bei den Bruins fehlte Stürmer Rick Nash aufgrund einer Oberkörper-Verletzung, Verteidiger Adam McQuaid fehlte im dritten Durchgang aufgrund einer noch unbekannten Verletzung. Verlassen konnte sich Boston allerdings einmal mehr auf die Jugend. Donato gelang bei seinem NHL-Debüt direkt ein Tor und ist damit schon der achte Spieler der "Braunbären" nach Jake DeBrusk, Charlie McAvoy, Anders Bjork, Danton Heinen, Sean Kuraly, Peter Cehlarik und Matt Grzelcyk, der seinen NHL-Premierentreffer in der laufenden Saison erzielte. "Ich war aufgeregt, es hat Spaß gemacht und ist persönlich gut gelaufen. Aber am Ende des Tages ist es trotzdem bitter aufgrund der Niederlage", so der 21-Jährige.

Späte Tore bringen L.A. den Sieg - Rieder in Top-Reihe

Im Kopf-an-Kopf-Rennen um die Play-off-Plätze in der Western Conference zählt jeder Punkt. Entsprechend umkämpft war das Aufeinandertreffen von Minnesota Wild und Los Angeles Kings, das L.A. erst in der Verlängerung mit 4:3 für sich entschied. Zuvor hatten Tanner Pearson (19.) und Jeff Carter (27., Powerplay) die Kings mit 2:0 in Führung gebracht, ehe Zach Parise (33.), Eric Staal (40.) und Joel Eriksson Ek (58.) die Fans in Saint Paul kurz von einem Sieg träumen ließen. Doch Dustin Brown stellte 47 Sekunden vor dem Ende noch auf 3:3 (60.). In der Overtime war es dann erneut Carter, der seinen Doppelpack komplettierte und den Extra-Punkt 34 Sekunden vor der Schlusssirene für Los Angeles löste (65.). Der deutsche L.A.-Stürmer Tobias Rieder kam in der Top-Reihe neben Anze Kopitar und Brown auf 16:19 Minuten Eiszeit, blockte einen Puck, gab selbst zwei Schüsse ab und beendete die Partie mit einem Plus-Minus-Wert von 0.

"Rinne Wall" nicht zu überwinden

Jason Pominville, Roman Josi & Pekka Rinne
Kein Gegentreffer: Nashvilles Roman Josi (#59) und Pekka Rinne (#35) werfen alles dazwischen.
© picture allianceZoomansicht

Top-Favorit auf den Gewinn der Presidents' Trophy für das beste Team der Hauptrunde bleiben die Nashville Predators. Die Preds gewannen bei den Buffalo Sabres mit 4:0, fuhren damit ihren vierten Sieg in Serie ein und punkteten in jedem ihrer letzten 15 Spiele (Franchise-Rekord). Mike Fisher (33.), Ryan Johansen (38.), Filip Forsberg (57.) und Ryan Hartman (60.) sorgten vorne für die Tore, während Goalie Pekka Rinne (35 Saves) - Spitzname "Rinne Wall" (Rinne-Mauer) - eine weiße Weste behielt. Für den 35-jährigen Finnen war es bereits der achte Shutout in der laufenden Saison und der 51. in seiner Karriere. Die bereits für die Endrunde qualifizierte Truppe aus "Music City" ist mit 106 Zählern und vier Punkten Vorsprung Spitzenreiter der NHL.

"Bobby Lou" mit weißer Weste

Zu null spielte auch Floridas Torwart Roberto Luongo - Spitzname "Bobby Lou" -, der beim 2:0-Auswärtssieg der Panthers in Montreal 28 Schüsse stoppte. Die Cats nahmen das Canadiens-Gehäuse mit insgesamt 40 Schüssen unter Dauerbeschuss. Einen Weg in den Kasten fanden Aaron Ekblad (19.) und Aleksander Barkov (47.). Florida hat zwar drei Punkte Rückstand auf einen Wildcard-Spot im Osten, jedoch zwei bzw. drei Partien weniger absolviert als die Konkurrenz auf den begehrten Plätzen.


NHL-Ergebnisse vom Montag, dem 19. März 2018:

Boston Bruins - Columbus Blue Jackets 4:5 n.V.
Buffalo Sabres - Nashville Predators 0:4
Montreal Canadiens - Florida Panthers 0:2
Minnesota Wild - Los Angeles Kings 3:4 n.V.
Arizona Coyotes - Calgary Flames 5:2


Christian Rupp

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