Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
07.03.2018, 22:43

Umstrittener Treffer entscheidet Spiel in Wolfsburg

Bremerhaven düpiert Iserlohn - Grizzlys im Glück

Die Fischtown Pinguins stehen nach Spiel eins der Play-off-Qualifikationsrunde dicht vor dem Einzug ins Viertelfinale. Die Bremerhavener gewannen am Mittwochabend klar mit 5:2 bei den Iserlohn Roosters. In Wolfsburg ging das erste Duell mit den Schwenninger Wild Wings prompt in die Overtime, in der sich die Grizzlys mit etwas Glück durchsetzten.

Mauermanns Doppelpack bringt Pinguins auf Kurs

Sebastian Dahm (li.), Ross Mauermann (2.v.li.)
Trifft hier zum 2:1 für Bremerhaven: Ross Mauermann (li.).
© imagoZoomansicht

Erst relativ spät fielen die Tore am Seilersee in Iserlohn: Ross Mauermann (38., 43.) mit einem Doppelpack, sowie Abwehrspieler Cody Lampl (45.), Jan Urbas (53.) und Kris Newbury (60.) sorgten für den verdienten Auswärtssieg der Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch. Iserlohn kam zwischenzeitlich lediglich durch Blaine Down (40.) und den ehemaligen Bremerhavener Torjäger Jack Combs (59.) zu den Treffern zum 1:2 und 2:4.

Auf Seiten der Norddeutschen kassierte Verteidiger Lampl in der 52. Minute nach einem Check gegen Boris Blank eine Spieldauerstrafe wegen Unkorrektem Körperangriff. Die fällige fünfminütige Strafe konnten die Roosters jedoch nicht für einen Überzahltreffer nutzen - auch, weil Chris Brown nur 13 Sekunden nach der großen Strafe gegen Lampl selbst nach einem Stockschlag für zwei Minuten auf die Strafbank musste.

Dixon fälscht ab, Wolfsburg siegt

Bei den Grizzlys meldeten sich vor dem Spiel vom großen Lazarett lediglich Kris Foucault und Torsten Ankert für einen Einsatz bereit, sodass Coach Pavel Gross gerade einmal zehn Stürmer aufbieten konnte. Dennoch traf Sebastian Furchner früh zum 1:0 für die Niedersachsen (4.). Doch das Team vom Neckarursprung konterte, Simon Danner (16.) sowie Will Acton nur 15 Sekunden nach Beginn des zweiten Drittels dreht den Spieß zunächst um. Aber auch die Grizzlys kamen zurück, Christoph Höhenleitner und Brent Aubin (34., 44.) brachten wieder Wolfsburg in Front, ehe Marc El-Sayed knapp vier Minuten vor Ende der 60 Minuten zum 3:3 traf. Kurios: In 31 Hauptrundenspielen war der Wild-Wings-Mittelstürmer zuvor ohne Tor und Scorerpunkt geblieben.

Ulrich Maurer, Damien Fleury, Robbie Bina (v.li.)
Machten Wolfsburg das Leben in Spiel eins schwer: Die Schwenninger Wild Wings.
© imagoZoomansicht

In der fälligen Verlängerung hatten die Hausherren das bessere Ende für sich. Nachdem Stephen Dixon einen Schuss von Jeff Likens von der blauen Linie unhaltbar für den starken Wild-Wings-Keeper Dustin Strahlmeier vorbei ins Tor abgefälscht hatte, mussten die Grizzlys allerdings noch kurzzeitig im ihren Siegtreffer zittern. Denn erst nach mehrminütigem Videostudium gaben die Unparteiischen schließlich den Treffer, nachdem nicht eindeutig zu erkennen gewesen war, ob Dixon seinen Schläger beim entscheidenden Abfälscher regelwidrig zu hoch gehalten hatte.

In Spiel zwei am Freitag (19.30 Uhr) kann Bremerhaven auf heimischem Eis den Viertelfinaleinzug perfekt machen. Schwenningen steht derweil zu Hause unter Siegzwang.

jom

 
Seite versenden
zum Thema

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine