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11.02.2018, 09:21

Chicago und Arizona weiter im Abwärtsstrudel

Marner magisch - Draisaitl sauer - Subbans Rückkehr

Der 6:3-Erfolg seiner Toronto Maple Leafs war für Mitch Marner ein ganz besonderer: Denn dem 20-Jährigen gelangen im Derby gegen Ottawa erstmals in seiner Karriere fünf Scorerpunkte. Die zuletzt strauchelenden Columbus Blue Jackets feierten derweil in der Metropolitan Division einen 6:1-Kantersieg gegen den direkten Rivalen New Jersey Devils. Bei der Rückkehr von P.K. Subban an alte Wirkungsstätte siegten seine Nashville Predators mit 3:2 im Penaltyschießen. Eine Aufholjagd und zwei Scorerpunkte von Leon Draisaitl reichten Edmonton in San Jose nicht.

Marner in Offensivlaune

Frederik Andersen (li.), Mitch Marner
Sammelte gegen Ottawa fünf Scorerpunkte: Mitch Marner (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

In Toronto avancierte Marner früh zum Matchwinner. Seinem 1:0 (2.) ließ der technisch hochveranlagte Außenstürmer auch noch den Treffer zum 3:0 in der 12. Minute folgen. Später bereitete der Rechtsschütze auch noch drei weitere Treffer seiner Maple Leafs vor und war damit mit Ausnahme des 2:0 von Auston Matthews an allen Toren Torontos direkt beteiligt. Die "Ahornblätter" präsentierten sich einmal mehr in den letzten Wochen offensivfreudig und erzielten zum fünften Mal in den letzten sieben Spielen vier Tore oder mehr.

Blue Jackets schießen sich Frust von der Seele

Große Mühe mit dem Toreschießen hatten dagegen zuletzt die Columbus Blue Jackets, die bis zum 6:1-Kantersieg gegen New Jersey im Jahr 2018 noch kein einziges Mal mehr als drei Tore erzielt hatten und die die letzten fünf Partien vor dem Samstag allesamt verloren hatten. Anders als im Fall von Marner und Toronto trugen bei Columbus nicht nur sechs verschiedene Schützen zum Sieg bei, sondern es kam auch kein Spieler auf mehr als zwei Scorerpunkte (Artemi Panarin, Oliver Bjorkstrand, Boone Jenner, Seth Jones). Nur rund dreieinhalb Minuten hätten zudem gefehlt und Torhüter Sergei Bobrovsky hätte sich neben dem Sieg auch noch über einen Shutout freuen dürfen. Doch Kyle Palmieri traf kurz vor Schluss noch zum Ehrentreffer für die Devils (57.).

Durch den Erfolg rückte Columbus im Tableau der umkämpften Metropolitan Division bis auf zwei Zähler an New Jersey heran.

Subban kehrt als Sieger zurück

In Montreal blieb Verteidiger Subban bei der Rückkehr an alte Wirkungsstätte (2010-16) zwar ohne Scorerpunkt, sicherte sich - dank eines verwandelten Penaltys durch Abwehrkollege Ryan Ellis - mit dem Extrapunkt den Sieg gegen seine alten Kollegen. Während die Play-off-Qualifikation bei den Canadiens, bei denen der 2016 für Subban nach Montreal gekommene Shea Weber verletzungsbedingt weiter fehlt, mit jedem Tag unwahrscheinlicher wird, schwebt Subban mit Nashville weiter auf der Erfolgswelle. Obendrein gilt der 28-Jährige, der bislang 15 Tore und 28 Vorlagen in 53 Spielen erzielte, als ein heißer Kandidat auf die Norris Trophy als bester NHL-Verteidiger.

Blackhawks wandeln auf den Spuren der Coyotes

Während die Arizona Coyotes (3:4 nach Penaltyschießen gegen Philadelphia; Rieder ohne Scorerpunkt) weiter am Tabellenende der Western Conference stehen, ging auch der Absturz der Chicago Blackhawks weiter. Der dreimalige Titelträger des letzten Jahrzehnts verlor mit 0:3 in Minnesota.

Draisaitl mit Treffer und Vorlage bei Oilers-Pleite

Eishockey-Star Leon Draisaitl rutscht mit Edmonton immer tiefer in die Krise. Die Oilers verloren trotz eines Treffers und einer Vorlage des Kölners mit 4:6 (0:2, 3:1, 1:3) bei den San Jose Sharks und haben nach der dritten Niederlage in Serie mit 50 Punkten kaum noch Chancen auf die Playoff-Teilnahme. "Wir haben zwar Charakter gezeigt und ein 0:3 aufgeholt. Aber im Unterschied zum Vorjahr, als wir solch ein Spiel noch gewonnen haben, verlieren wir diese Partien. Es ist frustrierend", schimpfte Draisaitl. Der 22-Jährige erzielte mit seinem 15. Saisontor das zwischenzeitliche 3:3 (39.) und bereitete mit seinem 33. Assist das 4:3 durch Brandon Davidson (42.) vor. Tomas Hertl (44.), Joakim Ryan (58.) und Joe Pavalski (59.) sorgten dann aber für den 6:4-Heimsieg der Sharks.

jom

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