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22.11.2017, 09:44

NHL: Gordie-Howe-Hattrick für Tarasenko - Bouwmeester zurück

St. Louis' Top-Reihe fegt Edmonton aus der Halle

Der St. Louis Blues erlebte einen traumhaften Abend: Die Blue Notes feierten ein 8:3-Schützenfest gegen die Edmonton Oilers, sahen das Comeback von Verteidiger Jay Bouwmeester sowie zwei Doppelpacks von Brayden Schenn und Vladimir Tarasenko. Ersterer baute seine persönliche Serie damit aus, Letzterem gelang gar ein "Gordie-Howe-Hattrick". Ferner gingen die Negativserien für Philadelphia und Montreal weiter: Die Flyers verloren zu Hause gegen die Vancouver Canucks, die Canadiens gingen auswärts bei den Dallas Stars leer aus.

Gordie-Howe-Hattrick für Tarasenko

Vladimir Tarasenko, Jaden Schwartz & Brayden Schenn
Zwölf Scorerpunkte: St. Louis' Top-Reihe mit Vladimir Tarasenko, Jaden Schwartz und Brayden Schenn (v.l.).
© imagoZoomansicht

Der Blues brachte das heimische Scottrade Center in der Nacht zum Mittwoch zum Beben: Mit 8:3 fegte St. Louis die Edmonton Oilers aus der Halle. Schon zur zweiten Pause führten die Blue Notes dank der Treffer von Vladimir Tarasenko (4.), Dmitrji Jaskin (8.), Jaden Schwartz (24.) und Brayden Schenn (40.) komfortabel mit 4:0. Als auch Edmonton erstmals durch Milan Lucic auf die Anzeigetafel kam (47.), antwortete St. Louis mit weiteren Toren durch Scottie Upshall (48.), Tarasenko (53.) und Schenn (55.). In den Schlussminuten betrieben Leon Draisaitl (57.) und Darnell Nurse (59.) zwar noch ein wenig Ergebniskosmetik für die Oilers, doch dazwischen hatte Paul Stastny bereits für den achten Blues-Treffer an diesem Abend gesorgt (57.).

Besonders heiß lief St. Louis' Top-Reihe Schwartz-Schenn-Tarasenko, die es kumuliert auf zwölf (!) Scorerpunkte (fünf Tore, sieben Assists) brachte. Für Schenn ging damit eine persönliche Serie weiter: Der Center punktete in jedem seiner letzten acht Spiele (insgesamt 19 Scorerpunkte) - eine neue Karrierebestmarke! Auch Tarasenko machte nicht nur mit seinem Doppelpack auf sich aufmerksam, sondern rächte einen grenzwertigen Knie-Check von Matt Benning gegen Schenn mit einem leidenschaftlichen Faustkampf (27.). Mit zwei Toren, zwei Vorlagen und einem Fight machte der schussgewaltige Edeltechniker den "Gordie-Howe-Hattrick" perfekt. "Wenn du siehst, dass Mitspieler hart spielen und Schüsse blocken, dann kannst du nicht der Einzige sein, der es nicht tut. Wir spielen füreinander", erklärte Tarasenko die Tatsache, dass er als Star die Handschuhe fallen ließ.

Für die Blues war das Schützenfest die beste Torausbeute seit dem 30. März 2011 (10:3 bei den Detroit Red Wings). "Das Ergebnis ist aufregend, wir haben viele Tore geschossen und viele gute Dinge gemacht, die uns dorthin gebracht haben. Ich bin aber auch ein bisschen enttäuscht, dass wir am Ende noch ein paar Gegentore kassiert haben. Da hätten wir für Jake (Torwart Jake Allen, d. Red.) etwas besser spielen müssen. Ich hasse es, das zu sagen, aber das ist menschlich", sagte St. Louis' Coach Mike Yeo, der Jay Bouwmeester zu seinem Comeback verhalf: Der Verteidiger hatte die ersten 21 Spiele wegen eines gebrochenen linken Knöchels verpasst und bildete zusammen mit Colton Parayko das zweite Defensivtandem der Blues. Eine Kombination, die bereits vor Bouwmeesters Verletzung so vorgesehen war.

Lange Gesichter gab es dagegen bei den Oilers, die zum dritten Mal in Folge verloren (7:18 Tore). "Dafür gibt es keine Entschuldigung", polterte Edmontons Coach Todd McLellan. "Ich kann mich jetzt nicht hinstellen und mich in Ausreden oder irgendetwas anderes flüchten. Wir waren heute in jeder Facette dieses Spiels schlechter. Es war nicht einmal knapp und ich bin sehr sehr besorgt, wie ein paar einzelne Spieler heute gespielt haben. Viele von ihnen sind dafür verantwortlich, dass das Team bereit ist, aber das waren sie nicht." Der Trainer hatte seine beiden Stars Connor McDavid und Draisaitl getrennt: McDavid "centerte" die Top-Reihe mit Patrick Maroon und Drake Caggiula, Draisaitl gab den Rechtsaußen in der zweiten Sturmformation neben Milan Lucic und Ryan Nugent Hopkins. Der 22-jährige Kölner kam auf ein Tor, einen Assist eine ausgeglichene Plus-Minus Bilanz (0) und 14:27 Minuten Eiszeit (davon 0:57 im Powerplay sowie 0:06 in Unterzahl).

Matt Benning & Vladimir Tarasenko
Racheakt: Blues-Scharfschütze Vladimir Tarasenko (r.) lässt gegen Edmontons Matt Benning (l.) die Fäuste fliegen.
© imago

Doppelpacker Boeser führt Vancouver zum Sieg

Die Philadelphia Flyers bleiben neben der Spur: Das 2:5 gegen die Vancouver Canucks bedeutete bereits die fünfte Niederlage in Serie (0-4-1). Ivan Provorov brachte die Flyers in Front (9.), doch dann antwortete Vancouver mit vier Treffern durch Daniel Sedin (10.), Doppelpacker Brock Boeser (11., 22.) und Sven Baertschi (35.). Im Schlussdrittel verkürzte Jakub Voracek noch einmal für Philadelphia (50.), doch Loui Erikssons Empty-Net-Goal besiegelte den Endstand (60.). Für die Canucks bleibt Boeser heiß: Der 20-jährige US-Amerikaner wertet die zweite Angriffsreihe um Bo Horvat und Sven Baertschi unglaublich auf und punktete mittlerweile im vierten Spiel in Folge.

Stars drehen die Partie

In der dritten Partie des Abends setzten sich die Dallas Stars mit 3:1 gegen die Montreal Canadiens durch. Nach einem torlosen ersten Durchgang traf zunächst Brendan Gallagher für die Habs (33.), ehe die Texaner die Partie dank Devin Shore (39.), Jason Spezza (40.) und Tyler Seguin (60., Empty Net) drehten. Dallas feierte damit den zweiten Sieg in Serie - Montreal musste bereits die vierte Niederlage in Folge hinnehmen (0-3-1).


NHL-Ergebnisse vom Dienstag, den 21. November 2017:

Philadelphia Flyers - Vancouver Canucks 2:5
St. Louis Blues - Edmonton Oilers 8:3
Dallas Stars - Montreal Canadiens 3:1


Christian Rupp

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