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21.11.2017, 09:53

NHL: Gaudreau brandheiß - Shootout-Krimi in San Jose

Leafs-Serie reißt ausgerechnet gegen Arizona

In der Nacht zum Dienstag riss in der NHL die Siegesserie der Toronto Maple Leafs - ausgerechnet gegen Schlusslicht Arizona Coyotes, für die der Deutsche Tobias Rieder traf. Das Duell der beiden kalifornischen Rivalen San Jose Sharks und Anaheim Ducks ging in ein langes Penaltyschießen, ehe der 18. Schütze eine Entscheidung herbeiführte. Weiterhin in Top-Form präsentierte sich Johnny Gaudreau von den Calgary Flames, der seine Punktserie mit einem Tor und einem Assist weiter ausbaute.

Rieder trifft bei drittem Coyotes-Sieg in Serie

Tobias Rieder & Auston Matthews
Arizonas Tobias Rieder (l.) im Duell mit Torontos Superstar Auston Matthews (r.).
© pictue allianceZoomansicht

Gegen das NHL-Schlusslicht peilten die Maple Leafs im heimischen Air Canada Center eigentlich den 7. Sieg in Folge an. "Du musst für das Spiel bereit sein. Aber viele Schlüsselspieler, wie unsere jungen Talente, waren es heute nicht. Sie waren heute nicht da", ärgerte sich Torontos Coach Mike Babcock. Die Coyotes schlugen gleich zweimal im Powerplay zu: Brendan Perlini (10.) und Oliver Ekman-Larsson (39.) trafen für Arizona - dazwischen erzielte James van Riemsdyk, ebenfalls in Überzahl, den einzigen Leafs-Treffer an diesem Abend. Kurz vor Schluss brachte Torontos Superstar Auston Matthews in seinem 100. NHL-Spiel zwar den Puck im Tor unter, doch sein Treffer wurde nach der "Coaches Challenge" wegen Torraumabseits nicht gegeben (57.). Also führten die Yotes mit zwei Schüssen ins leere Tor durch Max Domi (59.) und Tobias Rieder (60.) die Entscheidung zum 4:1-Endstand herbei.

Der 24-jährige Landshuter gab den Rechtsaußen in der zweiten Sturmreihe der Wüstenhunde neben Perlini und Derek Stepan, kam auf 14:41 Minuten Eiszeit sowie eine Plus-Minus-Bilanz von +1. Rieder erzielte zwei Tore in den letzten drei Partien und steht damit für den Aufschwung in Arizona: Auf ihrem Vier-Spiele-Roadtrip in den Osten Kanadas feierten die Coyotes drei Siege in Folge. "Die letzten sieben, acht Spiele waren wirklich gut. Jetzt weiß jeder, was der andere macht, jeder vertraut dem System, jeder arbeitet hart und möchte dazulernen", berichtete Yotes-Torwart Antti Raanta (27 Saves, 96,4 Prozent Fangquote). "Wenn du ein paar Spiele gewinnst, bekommst du Selbstvertrauen. Und mit Selbstvertrauen lässt es sich viel leichter arbeiten." Arizona ist mit 13 Punkten (5-15-3) noch immer Letzter der gesamten NHL, hat aber nur noch einen Zähler Rückstand auf den Vorletzten Buffalo Sabres.

Ducks schlagen Sharks im Krimi-Shootout

Mit den San Jose Sharks und den Anaheim Ducks trafen sich zwei kalifornische Rivalen im Haifischbecken. Joonas Donskoi begann mit dem Toreschießen und tunnelte Ducks-Torwart Reto Berra (40 Saves, 95,2 Prozent Fangquote) nach schnellen Stock-Tricks zum 1:0 für die Sharks. Anaheims Antwort dann im zweiten Abschnitt als Corey Perry (21.) und Rickard Rakell (32.) die Partie drehten. Im dritten Durchgang war es dann erneut Donskoi, der zum 2:2 abstaubte und somit die Verlängerung erzwang. Nach einer torlosen Overtime musste der Sieger im Penaltyschießen gefunden werden, doch auch hier dauerte es lange: Für San Jose trafen Donskoi, Brent Burns und Tim Heed - für Anaheim zeigten sich Perry, Cam Fowler und Brandon Montour erfolgreich. Erst der 18. Schütze, Antointe Vermette, besorgte den Siegtreffer zum 3:2 n.P. für die Gäste aus Orange County, als er Goalie Martin Jones (28 Saves, 93,3 Prozent Fangquote) frech tunnelte.

Für San Jose kam der gebürtige Berliner Daniel O'Regan zum Einsatz. In seinem zweiten Saisonspiel "centerte" der 23-Jährige die vierte Sturmreihe der Sharks zwischen dem Schweizer Timo Meier sowie Joel Ward, verbuchte einen Assists und bekam jede Menge Eiszeit (14:43 Minuten, davon 2:28 in Über- und 1:29 in Unterzahl). Bei den Enten kam Verteidiger Korbinian Holzer nicht zum Einsatz.

Immer wieder Gaudreau: "Johnny Hockey" zwingt Washington in die Knie

Johnny Gaudreau
"Johnny Hockey": Calgarys Johnny Gaudreau (r.) punktete in zehn Spielen in Folge.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Calgary Flames sind gut in Form und gewannen sieben ihrer letzten zehn Spiele (7-3-0). Besonders heiß ist Johnny Gaudreau - der Stürmer punktete in allen zehn Partien und sorgte in diesem Zeitraum für acht Tore und elf Assists (19 Scorerpunkte). Seine Scoring-Serie baute der 24-jährige US-Amerikaner auch beim Gastspiel in Washington aus, wo seine Flames mit 4:1 gewannen. Neben Gaudreau (5.) trafen auch Sean Monahan (26.), Mikael Backlund (45.) und Mark Giordano (47.) für Calgary. Der einzige Capitals-Treffer gelang Lars Eller (2.). Für die Hauptstädter kam Backup-Keeper Philipp Grubauer nicht zum Zug - Starter Braden Holtby zeigte 35 Saves und eine Fangquote von 89,7 Prozent.

Columbus siegt weiter - dank "Fels" Bobrovsky

Die aktuell längste Siegesserie aller NHL-Teams haben die Columbus Blue Jackets vorzuweisen, die mit dem 3:2-Erfolg in Buffalo den vierten Sieg in Folge einfuhren. Pierre-Luc Dubois (25.), Artemi Panarin (46.) und Boone Jenner (50.) sorgten für einen 3:0-Vorsprung, ehe die Sabres noch durch Sam Reinhart (50.) und Evander Kane (57.) verkürzten. Jackets-Goalie Sergei Bobrovsky kassierte damit nach 117 Minuten und 23 Sekunden wieder einen Gegentreffer (30 Saves, 93,8 Prozent Fangquote). "Er war brilliant - ich finde kein anderes Wort, um ihn zu beschreiben", schwärmte Mitspieler Jenner. "Er war auch heute Nacht wieder großartig für uns. Er ist unser Fels in der Brandung."


NHL-Ergebnisse vom Montag, den 20. November 2017:

Buffalo Sabres - Columbus Blue Jackets 2:3
Toronto Maple Leafs - Arizona Coyotes 1:4
Washington Capitals - Calgary Flames 1:4
Nashville Predators - Winnipeg Jets 5:3
Minnesota Wild - New Jersey Devils 3:4 n.V.
San Jose Sharks - Anaheim Ducks 2:3 n.P.


Christian Rupp

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