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03.09.2017, 11:14

DEL 2017/18, Vorschau: Die Favoriten

Die Eisbären im kicker-Check: Im Kollektiv zum Erfolg?

Ungeachtet des Halbfinaleinzugs gab es beim DEL-Rekordchampion aus Berlin im Sommer einen personellen Schnitt, nachdem zuvor die direkte Play-off-Qualifikation verpasst worden war. Klub-Besitzer Philip Anschutz stellte die Eisbären zudem stärker unter die Fittiche des ebenfalls ihm gehörenden NHL-Teams Los Angeles Kings. Die Ambitionen sind hoch, der nächste Titel soll her. Aber ist dieses Ziel auch realistisch? Die Eisbären im kicker-Check...

Zu- und Abgänge: Fokus auf Zwei-Wege-Spielern

Blake Parlett
Soll der Eisbären-Defensive mehr Stabilität verleihen: Neuzugang Blake Parlett.
© imagoZoomansicht

Vor allem bei den Importspielern bauten die Eisbären kräftig um. Mit Bruno Gervais, Charles Linglet, Spencer Machacek, Julian Talbot sowie Barry Tallackson und Kyle Wilson, von denen sich der Klub trotz noch laufenden Verträgen trennte, verließen sechs Akteure mit Ausländerlizenz die Hauptstädter. Mit dem deutsch-kanadischen Spielmacher Darin Olver (nach sechs Jahren) und Eigengewächs Laurin Braun gingen auch zwei Spieler mit Eisbären-Stallgeruch.

In der Abwehr sollen der neu verpflichtete Defensivspezialist Blake Parlett (28) und Allrounder Danny Richmond (33), der in Mannheim überzählig war, Stabilität und Tiefe bringen. Auch im Angriff galt das Hauptaugenmerk auf Spielertypen, die dem Anforderungspotenzial von Coach Uwe Krupp als hart arbeitende Zwei-Wege-Stürmer entsprechen. Hierfür stehen insbesondere der im Tausch mit Olver aus Ingolstadt gekommene Thomas Oppenheimer (28) sowie Martin Buchwieser (28), aber auch der ehemalige NHL-Center James Sheppard (29).

Schon eher für Kreativität zuständig ist der quirlige Sean Backman (31), den die Kings aus ihrem kalifornischen AHL-Farmteam Ontario Reign nach Berlin lotsten. Kurios: Ein Olver ging, ein anderer kam. Denn Darins drei Jahre jüngerer Bruder Mark Olver (29) wechselte nach einem Kurzgastspiel 2015/16 zum zweiten Mal zu den Eisbären.

Stärken und Schwächen: Problem Produktion

Mit gerade einmal 125 erzielten Treffern stellten die Berliner in der Hauptrunde 2016/17 den mit Abstand unproduktivsten Angriff aller Teams unter den ersten Zehn. Die Neuen im Angriff sind von ihren vorherigen Stationen indes mit Ausnahme von Oppenheimer, der in den letzten vier Spielzeiten stets um die 20 Tore erzielte, nicht unbedingt für besonders große Durchschlagskraft bekannt. Backman dürfte zumindest ein wenig von der durch Darin Olvers Abgang verlorenen Kreativität wettmachen.

Die Verletzungsanfälligkeit gerade einiger der im Team verbliebenen fünf Meisterspieler (Hördler, Constantin Braun, Rankel, Busch und Baxmann) zog sich als Problem durch die letzten Jahre. Durch den mittelgroßen personellen Umbruch soll daher auch ein Generationenwechsel eingeleitet werden. Zumindest in Sachen Kadertiefe und Erfahrung verfügen die Eisbären aber weiterhin über einen der besten Kader in der DEL.

kicker-Tipp: Krupps Kader hat die Qualität, um unter die ersten Sechs zurückzukehren; vorausgesetzt, das Verletzungspech schlägt nicht wieder derartig zu wie in der vergangenen Saison. Der angestrebte achte Titelgewinn in der DEL wäre aber eine Überraschung.

Joachim Meyer

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