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14.08.2017, 21:38

Regeländerungen zur Saison 2017/18

Kampf den Schwalben: DEL führt "Divingliste" ein

Die Deutsche Eishockey-Liga hat das Regelwerk zur neuen Saison 2017/18 angepasst. Die Änderungen betreffen Schlittschuh-Tore, Torraumabseits sowie das Strafmaß bei hohen Stöcken. Außerdem wurde den Schwalben der Kampf angesagt: Derartige Sünder werden künftig auf einer "Divingliste" erfasst.

Regeländerungen 2017/18
Regeländerungen 2017/18: Die DEL sagt Schwalben den Kampf an.
© imagoZoomansicht

Noch viel mehr als beim Fußball sind Schwalben im Eishockey verpönt und haben auf dem Eis nichts verloren. Derselben Meinung ist auch die DEL, die den wenigen Schauspielern nun den Kampf ansagt. "Unser Fokus liegt darauf, dass die Spiele für die Spieler selbst und die Teams sicher und fair verlaufen. Ein System, das unsportliches Verhalten in Form von Schwalben oder vorgetäuschten Verletzungen erkennt und sanktioniert, ist da ein weiterer und wichtiger Schritt", erklärte Jörg von Ameln, Leiter Spielbetrieb bei der DEL.

Konkret müssen Sünder bei "Diving" (deutsch: hechten) und "Embellishment" (deutsch: Ausschmückung) nun mit der Aufnahme in die "Divinglist" rechnen. Bei einem einmaligem Vergehen genügt noch eine Ermahnung, beim zweiten Fehlverhalten erfolgt die Aufnahme auf besagte Liste, die allen DEL-Klubs zugänglich gemacht wird. Ab der dritten geahndeten Schwalbe wird besagter Spieler zusätzlich mit einer Geldstrafe belegt, die sich bei weiteren Fällen immer weiter erhöht. Ab der fünften Tat wird auch noch der betreffende Trainer zur Kasse gebeten.

Schlittschuh-Tore

Ab sofort sind Tore mit dem Schlittschuh wieder erlaubt, solange keine aktive Kick-Bewegung erfolgt. Folglich darf ein Spieler seinen Schlittschuh so positionieren, dass der Puck über diesen ins Tor gelenkt wird. Abgepfiffen wird weiterhin, wenn eine ruhende Scheibe mit dem Schlittschuh ins Tor befördert wird oder eine bewusste Kick-Bewegung stattfindet.

Torraumabseits

Zur neuen Saison sind Tore auch dann gültig, wenn ein im Torraum postierter Spieler dem Goalie die Sicht nimmt. Dies gilt allerdings nur, wenn sich besagter Spieler nicht dauerhaft im blauen Bereich vor dem Tor aufhält, sondern die Torraumpräsenz aus der Aktion heraus (z.B. beim Durchfahren) entsteht.

Hoher Stock

Überarbeitet wurde die Regelung bei Strafen wegen eines hohen Stocks mit Verletzungsfolge: Bislang wurde der Spieler hierfür prinzipiell mit einer großen Strafe (5 Minuten) plus Spieldauer zum Duschen geschickt. Fortan werden zwei kleine Strafen (2 + 2 Minuten) ausgesprochen - danach kann der Spieler wieder am Spiel teilnehmen. Ausgenommen sind vorsätzliche Vergehen, die weiterhin mit Spieldauerstrafen geahndet werden.

cru

 
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