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19.05.2017, 08:37

Perry sorgt in der Overtime für Anaheim-Sieg

Ducks entführen Sieg aus Nashville

Die Anaheim Ducks haben erneut den Ausgleich in den Halbfinal-Play-offs der NHL geschafft. Das Team des nicht eingesetzten Korbinian Holzer gewann am Donnerstag (Ortszeit) bei den Nashville Predators nach Verlängerung mit 3:2 (1:0, 1:0, 0:2, 1:0) und holte sich den zweiten Sieg. In der "Best-of-Seven"-Serie steht es nach vier Begegnungen 2:2. Das fünfte Match findet am Samstag (Ortszeit) in Anaheim statt.

Umjubelter Perry
Zweiter Sieg für die Ducks: Während die Kalifornier Cory Perry feiern, gleitet Pekka Rinne enttäuscht vom Eis.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Gäste gingen durch Rickard Rackell (12. Minute) und Nick Ritchie (31.) mit 2:0 in Führung. Doch durch zwei späte Treffer von P.K. Subban in der 54. Minute und Filip Forsberg 35 Sekunden vor der Schlusssirene gelang den Predators noch das 2:2. In der Overtime erzielte dann Corey Perry (71.) den Siegtreffer für die Kalifornier. Verteidiger Holzer stand wie bereits in der kompletten Halbfinal-Serie nicht im Kader der Ducks.

Nashville kassierte im siebten Heimspiel in den laufenden Play-offs die erste Niederlage und verlor saisonübergreifend nach zehn erfolgreichen Begegnungen zu Hause erstmals wieder ein K.-o.-Spiel.

Rackell völlig unbewacht

Schon im ersten Abschnitt hatte sich eine Heimniederlage angedeutet. Anaheim stand bombensicher und ließ nur zwei Schüsse aufs Tor zu - Franchise-Rekord! Und vorne nutzten die Kalifornier in der 12. Minute eine Unachtsamkeit der Predators zur Führung: Während eines Wechsels stand Ducks-Angreifer Rickard Rakell links völlig unbewacht, der den Pass von Cam Fowler aus der eigenen Zone ungestört aufnehmen und allein aufs Tor marschieren konnte.

Per Schlagschuss vom linken Bullykreis ließ er Predators-Goalie Pekka Rinne keine Chance. Es war Rakells siebtes Tor in den diesjährigen Play-offs.

Ritchies Handgelenkschuss stellt auf 2:0

Im zweiten Drittel sahen die Fans in der Countrystadt wenig Höhepunkte. Jedoch zu ihrem Leidwesen das 0:2, das Nick Ritchie nach 31 Minuten mit einem Handgelenkschuss erzielte. Rinne war die Sicht durch seinen Verteidiger Roman Josi verdeckt.

Wilde Schlussminuten im 3. Drittel

Eine furiose Schlusssequenz brachte den "Preds" die Overtime. In der 54. Minute fand ein Schlagschuss von P.K. Subban den Weg zum 1:2 ins Tor. Danach bauten die Predators ernormen Druck auf und wurden belohnt: Der hinter dem Tor postierte Viktor Arvidsson passte den Puck in die Mitte zu Filip Forsberg, der 35 Sekunden vor der Sirene zum vielumjubelten Ausgleich einschoss. Es war das fünfte Spiel in Serie mit einem Forsberg-Tor.

Overtime: Subban fälscht den Puck entscheidend ab

Unglücklich aus Sicht der Hausherren dann das entscheidende Gegentor. In der 11. Minute der Overtime zog Corey Perry von der rechten Bande in die Mitte ab. Subban lenkte das Hartgummi mit dem Schläger ins eigene Tor. "Meine Jungs waren noch mit Gedanken im letzten Drittel. Schade, dass die Partie durch so einen glücklichen Treffer entschieden wurde", sagte ein enttäuschter Predators-Coach Peter Laviolette im Anschluss.

Perry indes war erleichtert: "Das Auf und Ab innerhalb eines Spiels ist für die Play-offs ganz normal. Für die Verlängerung hatten wir uns vorgenommen, an die Leistung des ersten Drittels anzuknüpfen. Wir sind wieder entschlossener aufgetreten und konnten dadurch das Momentum verändern. Wir haben uns Chancen herausgespielt und eine davon genutzt."


NHL-Play-offs, Conference-Finale

Donnerstag, 18. Mai

Nashville Predators - Anaheim Ducks 2:3 n.V. (Play-off-Stand: 2:2)

aho

 

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