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19.05.2017, 00:16

Dennis Seidenberg lobt den Bundestrainer

Sturm zieht positives Fazit: "Nächsten Schritt gemacht"

Im zehnten Anlauf in einem Viertelfinale bei einer Eishockey-WM schied die Auswahl des DEB durch das 1:2 gegen Kanada am Donnerstagabend bereits zum neunten Mal aus. Gegen den Titelverteidiger schlug sich die Mannschaft von Bundestrainer Marco Sturm gegen einen phasenweise übermächtigen Gegner sehr wacker. Während bei den Spielern zunächst die Enttäuschung überwog, zog Sturm dennoch ein positives Fazit unter das Heimturnier.

Marco Sturm (M.)
Banger Blick: Marco Sturm (M.) im Viertelfinalspiel gegen Kanada.
© imagoZoomansicht

"Unser Ziel war vorher, dass wir den nächsten Schritt gehen wollten und das haben wir im Laufe des Turniers gemacht. Insgesamt bin ich sehr zufrieden, auch wenn es Momente gegeben hat, in denen es nicht so gelaufen ist", analysierte Sturm und spielte damit wohl nicht zuletzt auf die beiden Spiele gegen die Slowakei (3:2 nach Penaltyschießen) und Dänemark (2:3 nach Verlängerung) an. Dank des knappen Erfolgs gegen Lettland, ebenfalls nach Penaltyschießen (4:3), am Dienstag erreichte das deutsche Team indes immerhin das angestrebte Viertelfinale.

Dass es gegen den haushohen Favoriten am Ende nicht zum Eishockey-Wunder von Köln reichte, obwohl der glänzend aufgelegte Philipp Grubauer mit 48 abgewehrten Schüssen nur zwei Gegentreffer der "Ahornblätter" zugelassen hatte, lag für Sturm nicht zuletzt daran, dass seine Spieler "zu lange zu viel Respekt" vor dem hochdekorierten Gegner gehabt hätten.

Überragender Seidenberg: "Zu viele leichte Fehler"

Gleichzeitig freute sich der 38-jährige Ex-NHL-Profi aber darüber, dass seine Mannschaft im Schlussdrittel noch einmal "Moral gezeigt" habe. In der Tat sorgte Yannic Seidenberg in der mit gut 16.500 Zuschauern nicht ausverkauften Kölner Arena mit seinem Anschlusstreffer sogar noch einmal für eine spannende Schlussphase, auch wenn Kanada den knappen Vorsprung letztlich sehr souverän bis zur Schlusssirene verteidigte.

Wir hätten uns besser unterstützen und besser kommunizieren sollen auf dem Eis.Dennis Seidenberg

Anders als der abgeklärte Sturm hatten die deutschen Spieler unmittelbar nach Ende der Partie schon ein wenig mehr an dem Aus zu knabbern: "Ich bin ein bisschen enttäuscht. Wir haben zu viele leichte Fehler gemacht und sind immer ins offene Messer gelaufen. Wir haben nicht konzentriert genug in unserem Aufbauspiel gespielt. Wir hätten uns besser unterstützen und besser kommunizieren sollen auf dem Eis", haderte etwa Dennis Seidenberg, der als bis dato punktbester Verteidiger im gesamten Turnier eine herausragende WM bestritt.

Seidenberg: Großes Lob für Sturm

Insgesamt war aber auch der 35-jährige NHL-Akteur, der seinen auslaufenden Kontrakt bei den New York Islanders unmittelbar vor Turnierbeginn bis 2018 verlängert hatte, mit der Heim-WM zufrieden: "Die Zuschauer haben uns super unterstützt. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Es war so, wie ich es erwartet habe, wenn nicht sogar besser", sagte Seidenberg.

Dass es dem DEB-Team erstmals seit einem halben Jahrzehnt wieder gelang, sich in zwei Jahren nacheinander für ein WM-Viertelfinale zu qualifizieren, führt Seidenberg nicht zuletzt auf Bundestrainer Sturm zurück, der einen großen Anteil an diesem Erfolg habe: "Er hat sehr gut gecoacht und uns gut auf die Spiele eingestellt. Jeder will für ihn spielen. Jeder hat Spaß gehabt. Jeder hat für ihn gespielt."

jom/dpa

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Marco Sturm
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