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13.05.2017, 22:22

NHL-Star führt sich mit Assist gut ein

Mit Draisaitl: DEB-Team besiegt Italien klar

Mit einem souveränen 4:1-Sieg feierte die deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Köln und Paris den dritten Sieg im sechsten Spiel. Nach früher Führung glich Italien zwar schnell aus, bis Mitte der Partie hatte das DEB-Team, das mit dem frisch aus Nordamerika eingetroffenen Leon Draisaitl agierte, dann aber bereits den Drei-Tore-Vorsprung heraus gearbeitet, der schließlich nicht mehr in Gefahr geriet.

Leon Draisaitl, Matthias Plachta, Christian Ehrhoff, Denis Reul (v.l.)
In Köln sofort im Mittelpunkt des Geschehens: Leon Draisaitl (l.).
© Getty ImagesZoomansicht

Bundestrainer Marco Sturm stellte im Vergleich zur 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen gegen Dänemark am Freitag um: Der frisch aus Nordamerika angereiste Leon Draisaitl stand im Aufgebot und spielte in einer Reihe mit Matthias Plachta und Brooks Macek. Philip Gogulla rutschte aus dem Kader. In der Defensive war der gegen die Dänen früh angeschlagene Moritz Müller wieder mit von der Partie. Im Tor stand erneut Danny aus den Birken, der wie Draisaitl frisch aus Nordamerika angereiste Philipp Grubauer fungierte statt des Verletzten Thomas Greiss als Backup.

Ehrhoff im zweiten Versuch - Plachta eiskalt

Das DEB-Team erwischte einen guten Start. Nachdem Christian Ehrhoff bereits kurz zuvor aus guter Schussposition vor dem gescheitert war, machte es der Abwehrspieler nach starker Vorarbeit Draisaitls in der 4. Minute besser und traf mit einem akkuraten Schuss in den Winkel zur deutschen Führung. 47 Sekunden später schlugen die Italiener jedoch zurück. Michele Marchetti traf mit einem harmlos anmutendem Schuss aus halbrechter Position, der unter den Schonern von aus den Birken hindurch im Tor landete (5.). Nach dem Ausgleich war das deutsche Team zwar weiterhin überlegen (Schussverhältnis im ersten Drittel: 13:2), wirkte aber in spielerischer Hinsicht ein wenig gehemmt. Das Powerplay aber funktionierte: So traf Matthias Plachta im ersten Überzahlspiel der Partie zum 2:1 (18.).

Yannic Seidenberg und Kahun erhöhen

Im zweiten Drittel startete die deutsche Mannschaft erneut stark und zog so schnell auf 4:1 davon: Yannic Seidenberg traf nach starker Vorarbeit von Frank Hördler, der die Scheibe clever hinter dem Rücken zu Seidenberg bugsierte, mit einem Handgelenkschuss aus halblinker Position genau in den rechten Torwinkel (23.). Die Dominanz des deutschen Teams in dieser Phase endete erst mit einer vierminütigen Unterzahl, weil Dennis Seidenberg wegen Beinstellens und eines Bandenchecks in der 32. Minute auf die Strafbank musste. Marco Insam traf während des Powerplay für Italien indes nur den Innenpfosten (35.).

Patrick Hager (l.), Felix Schütz (2.v.r.)
Jubel nach dem zweiten Tor für das DEB-Team: Patrick Hager (l.) und Felix Schütz.
© picture alliance

Im Schlussabschnitt war die Luft aufgrund der deutlichen Führung ein wenig raus aus der Partie. Ein Versuch von Ehrhoff senkte sich in der 44. Minute von oben auf die Querlatte. Auch wenn das DEB-Team weiter gut in der Defensive arbeitete und so kaum Chancen für die Italiener zuließen, verflachte das Spiel nun. Wenige Sekunden vor Spielende zwang Draisaitl Italiens Keeper Andreas Bernard mit der Rückhand noch einmal zu einer Parade, dann war der dritte Sieg im sechsten Spiel für Sturm und seine Mannschaft perfekt.

Draisaitl: "Hatten als Team sehr gute Momente"

Am Dienstag um 20.15 Uhr kommt es gegen das punktgleiche Lettland zum entscheidenden Spiel um den Viertelfinaleinzug. Sollten die Letten am Montag (20.15 Uhr) nicht gegen Russland gewinnen, genügt dem deutschen Team dann ein Sieg nach Verlängerung oder Penaltyschießen zum Weiterkommen. Aufsteiger Italien muss nach der Niederlage gegen das deutsche Team - wie Slowenien in Gruppe B - wieder den Weg in die Zweitklassigkeit antreten.

"Für mich war es nur okay, ich bin vor neun Stunden aus dem Flieger gestiegen, da kann ich jetzt noch nicht bei 100 Prozent sein. Aber als Team hatten wir, denke ich, einige sehr gute Momente", meinte Draisaitl nach der Partie. "Die Pause wird sicher guttun und dann werden wir gegen die Letten noch einmal unsere Kräfte mobilisieren", so der 21-jährige gebürtige Kölner, der seit Anfang September in dieser Saison bereits über 100 Pflichtspiele bestritt.


Statistik zum Spiel:

Italien:

And. Bernard - Larkin, Zanatta, Hofer, Helfer, Egger, S. Marchetti, Miglioranzi, Glira - Insam, Andergassen, Traversa, Morini, D. Kostner, S. Kostner, Ant. Bernard, Gander, M. Marchetti, Scandella, Goi, Lambacher.

Deutschland:

Aus den Birken (EHC München) - Reul, Ehrhoff, D. Seidenberg, Müller, Abeltshauser, Hördler, Krueger - P. Reimer, Ehliz, Tiffels, Hager, Schütz, D. Wolf, Macek, Plachta, Draisaitl, Kink, Y. Seidenberg, Fauser, Kahun.

Tore: 0:1 Ehrhoff (3:34), 1:1 M. Marchetti (4:21), 1:2 Plachta (18:16), 1:3 Y. Seidenberg (22:46), 1:4 Kahun (26:00).

Schiedsrichter: Stephen Reneau (USA), Tobias Wehrli (Schweiz).

Strafminuten: Italien 4 - Deutschland 8.

Zuschauer: 18.712 (ausverkauft).

jom

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