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12.05.2017, 00:50

Play-off-Halbfinale: Anaheim gegen Nashville

Getzlafs Ducks gegen Rinnes Defensivkünstler

Als einzig in den Play-offs verbliebener Division-Sieger stehen die Anaheim Ducks unter den letzten vier der NHL-Play-offs. Gegner Nashville Predators war nach der Hauptrunde - zusammen mit den Calgary Flames - zwar das punktschwächste Play-off-Team in der Western Conference, präsentierte sich in der Endrunde jedoch bislang in herausragender Form. Eine Vorschau auf das Finale im Westen...

Anaheim: Getzlaf und die große Wucht

Ryan Getzlaf
Kapitän und Leader der Ducks: Ryan Getzlaf.
© Getty ImagesZoomansicht

Mit 4:0 bezwangen die Ducks in Runde eins die Calgary Flames glatt, hatten im Halbfinale gegen die Edmonton Oilers beim 4:3 allerdings schon deutlich mehr Mühe. Der unumstrittene Leader im Team ist Kapitän Ryan Getzlaf, der nicht nur aufgrund seiner 15 Scorerpunkten (8 Tore) bislang zu den auffälligsten Spielern der gesamten Play-offs gehört. Auch die beiden Schweden Jakob Silfverberg (7 Tore und Rickard Rakell (6) erzeugen viel Wucht und Torgefahr.

Eine weitere Stärke im Team von Coach Randy Carlyle ist die äußerst mobile Defensive um Cam Fowler oder Aufsteiger Brandon Montour. Mit Ryan Kesler steht zudem einer der unangenehmsten und härtesten Defensivstürmer der NHL in den Reihen der Ducks, der gegen die Oilers mit Connor McDavid dem aktuellen Art-Ross-Trophy-Gewinner (100 Punkte in der Hauptrunde) das Leben äußerst schwer machte.

Nashville: Rinne und die fantastischen Vier

P.K. Subban
In seinem ersten Jahr in Nashville prompt im Conference-Finale: P.K. Subban.
© Getty ImagesZoomansicht

Gerade einmal zwei Spiele verlor Nashville bislang in den Play-offs. Nach dem überraschenden 4:0 in Runde eins gegen die Chicago Blackhawks gewannen die Predators im Conference-Halbfinale mit 4:2 gegen die St. Louis Blues. Der finnische Torhüter Pekka Rinne ist mit einer Fangquote von 95,1 Prozent der bislang überragende Keeper der Play-offs. Dass Nashville bislang aber mit nur 1,4 Gegentoren pro Spiel die im Schnitt wenigsten aller 16 Endrundenteams kassierten, liegt auch an der herausragend besetzten Defensive mit Ryan Ellis, Roman Josi, Mattias Ekholm und nicht zuletzt dem erst vor der Saison 2016/17 im Tausch mit Ex-Kapitän Shea Weber aus Montreal gekommenen P.K. Subban.

In der Offensive ist im Vergleich zu den Ducks dagegen Ausgeglichenheit Trumpf. Noch kein Predators-Spieler erzielte bislang mehr als vier Tore oder neun Scorerpunkte. Die besten Torschützen sind mit Ellis und Josi dabei sogar zwei Verteidiger. Dafür aber sind alle vier Angriffslinien für Tore gut und arbeiten mit großer Laufbereitschaft nach hinten.


Hauptrunde: Unter dem Strich ausgeglichen gestalteten sich die drei Vergleich zwischen beiden Mannschaften in der Hauptrunde. Am 27. Oktober gewann Anaheim noch in der Anfangsphase der Saison zu Hause mit 6:1, führte dabei bereits nach zwei Dritteln mit 6:0. Nashville revanchierte sich nur zwei Wochen später mit einem klaren 5:0 in Tennessee. Das dritte und letzte Aufeinandertreffen am 8. März - erneut in Kalifornien - endete dagegen knapp mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschießen für die Ducks.

kicker-Tipp: Die Predators sind nach nur zwei Niederlagen in den Play-offs ausgeruhter und besonders im Sturm tiefer besetzt als die Ducks. Nashville setzt sich mit 4:2 durch und gewinnt erstmals den Clarence S. Campbell Bowl für den Sieger der Western Conference.

jom

 
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Vereinsdaten

Vereinsname:Anaheim Ducks
Anschrift:Anaheim Ducks
2695 East Katella Avenue
Anaheim, California, USA 92806
Internet:http://www.anaheimducks.com/

Vereinsdaten

Vereinsname:Nashville Predators
Anschrift:Nashville Predators
501 Broadway
Nashville, Tennessee, USA 37203
Internet:http://www.nashvillepredators.com/


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