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09.05.2017, 08:57

Deutschland muss auf den Stürmerstar verzichten

"Sehr bitter": WM-Aus für Rieder

Das 3:6 gegen Russland hat für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft einen ganz bitteren Beigeschmack: das WM-Aus für Tobias Rieder. Der Stürmerstar des DEB-Teams hat sich gegen die Russen verletzt und steht Bundestrainer Marco Sturm bei der Heim-WM nicht mehr zur Verfügung.

Tobias Rieder
Die WM ist für ihn vorzeitig beendet: Tobias Rieder.
© imagoZoomansicht

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft muss mit dem WM-Aus für NHL-Stürmer Tobias Rieder einen herben Rückschlag hinnehmen. "Leider hat sich Tobi Rieder ein bisschen den Knöchel verdreht und wird ausfallen und in den nächsten Tagen nach Hause fahren", sagte Bundestrainer Marco Sturm am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". "Das ist natürlich sehr bitter für uns."

Der Angreifer der Arizona Coyotes hatte sich am Montag in Köln beim 3:6 gegen Rekordweltmeister Russland die Syndesmose im rechten Fuß gerissen. "Die vordere Syndesmose ist gerissen, steht aber gut, sodass es ohne Operation gut verheilen wird", erklärte Mannschaftsarzt Dr. Andreas Gröger am Dienstagmorgen nach weiteren Untersuchungen in der Media Park Klinik in Köln. Rieder rechnet mit einer Pause von vier bis sechs Wochen. "Ich muss mich mit den Ärzten aber noch mal besprechen. Das ist natürlich frustrierend", meinte der 24-Jährige.

Bereits 2016 in Russland war die WM für Rieder nach einem Teileinriss des Innenbandes im linken Knie vorzeitig beendet. "Das ist jetzt zweimal unglücklich gelaufen. Das sind Dinge, die kann man nicht kontrollieren", sagte der Landshuter. In Patrick Hager fehlt gegen die Slowakei am Mittwoch (20.15 Uhr/LIVE! bei kicker.de) ein weiterer wichtiger Stürmer wegen einer Sperre.

Füllt Sturm den Kader auf?

In den noch ausstehenden Vorrundenpartien gegen den Ex-Weltmeister Slowakei, Dänemark (12. Mai), Italien (13. Mai) und Lettland (16. Mai) muss Deutschland Punkte sammeln, um erneut das Viertelfinale zu erreichen. "Wir müssen wieder zurück zu unserem Spiel finden und intern einige Fehler ansprechen", sagte Sturm vor dem Training am Dienstag. Offen ist noch, ob Sturm nach den Ausfällen den Kader mit einem weiteren Angreifer auffüllt. Noch hat die DEB-Auswahl zwei Plätze im WM-Aufgebot für Feldspieler frei. Mannheims David Wolf ist beim Team in Köln, aber noch nicht gemeldet, da Sturm eigentlich auf Unterstützung aus Nordamerika wartet.

nik/dpa

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