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09.05.2017, 09:51

NHL: Washington gleicht in der Serie aus

Pittsburgh vergibt "Matchball" - Sullivan wettert

Der deutsche Nationalspieler Tom Kühnhackl und Titelverteidiger Pittsburgh Penguins haben in der nordamerikanischen Profiliga NHL auch ihren zweiten Matchball zum Einzug ins Play-off-Halbfinale vergeben. Der Stanley-Cup-Sieger verlor sein Heimspiel gegen die Washington Capitals 2:5 und kassierte in der best-of-seven-Serie den 3:3-Ausgleich. Die Caps sorgten für viel Frust bei Pittsburghs Coach Mike Sullivan.

Andre Burakovsky
Hält Washington im Rennen: Doppeltorschütze Andre Burakovsky.
© imagoZoomansicht

T.J. Oshie brachte Washington im ersten Drittel mit 1:0 in Führung, Andre Burakovsky legte im zweiten Abschnitt für die Caps nach. Spätestens mit dem zweiten Treffer von Burakovsky, der zum 5:0 einnetzte, war die Partie gelaufen. Jake Guentzel und Evgeni Malkin konnten lediglich das Ergebnis etwas erträglicher gestalten. Ihren Trainer konnten sie damit aber nicht beruhigen. "Ich denke, es ist frustrierend, wenn du so eine Gelegenheit hast, diese Serie zu Hause zu gewinnen und du nicht so spielst, wie du eigentlich vor hattest", wetterte Penguins Coach Mike Sullivan nach der Niederlage.

Kühnhackl hatte gut zehn Minuten Eiszeit, trat aber kaum in Erscheinung. Penguins-Superstar Sidney Crosby legte zwar einen Treffer auf, aber auch er konnte keine entscheidenden Akzente setzen. Eine Woche nach seiner Gehirnerschütterung bekam Crosby wieder einen Schlag ab, diesmal prallte er mit dem Kopf voran in die Bande, konnte aber weiterspielen.

Wäre Washington nach einer Niederlage ausgeschieden, hätte Torwart Philipp Grubauer zur Nationalmannschaft nachreisen können. Gegen den Stanley-Cup-Sieger mit Nationalteam-Kollege Kühnhackl kam Grubauer am Montag (Ortszeit) nicht zum Einsatz. Das entscheidende Match der Best-of-Seven-Serie findet am Mittwoch in Washington statt. Damit muss der deutsche Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm bei der WM noch länger auf den nächsten Spieler aus der nordamerikanischen Profiliga NHL warten.

Grubauer, Kühnhackl, Draisaitl, Holzer - wer rückt nach?

Bislang stehen in Tobias Rieder, der sich allerdings schwer verletzt hat und nicht mehr spielen wird, Dennis Seidenberg und Thomas Greiss drei NHL-Spieler im Aufgebot von Sturm für die Weltmeisterschaft in Köln und Paris. Neben Grubauer und Kühnhackl sind Leon Draisaitl und Korbinian Holzer weitere Kandidaten für das deutsche WM-Team. Draisaitls Edmonton Oilers müssen gegen Holzers Anaheim Ducks ebenfalls am Mittwoch in ein Entscheidungsspiel um den Einzug ins Halbfinale.

nik/dpa

 
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