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03.05.2017, 09:44

NHL: Nashville sichert sich Matchpuck gegen St. Louis

Comeback im Garden: Rangers überrennen Senators

Einfach mal einen Tag frei machen - so lautete das Erfolgsrezept für die New York Rangers vor Spiel 3 gegen die Ottawa Senators. Die Broadway Blueshirts verzauberten den Madison Square Garden mit dominanten Eishockey und verkürzten durch einen 4:1-Heimsieg in der Play-off-Serie auf 1:2. Kurz vor einem historischen Erfolg stehen die Nashville Predators, die sich in Spiel 4 mit 2:1 gegen den St. Louis Blues durchsetzten. Dank eines formstarken Duos namens Ryan Ellis und Pekka Rinne stehen die Preds vor dem ersten Conference-Final-Einzug in der Franchise-Geschichte.

NY Rangers vs. Ottawa: Wenn ein freier Tag Wunder wirkt

Mats Zuccarello
"Zuuuucc": Rangers-Stürmer Mats Zuccarello (r.) bejubelt seinen Treffer zum 1:0.
© Getty ImagesZoomansicht

New York gewann in der Nacht zum Mittwoch sein erstes Spiel im Conference-Halbfinale gegen Ottawa. Den Grundstein hierfür legten die Rangers bereits in einem dominanten ersten Drittel, das sie mit vielen Pässen, harten Checks und 15:5 Schüssen klar beherrschten. Ein Pass in den Slot nahm Mats Zuccarello direkt ab, stellte auf 1:0 und lies laute "Zuuuucc"-Rufe durch den Madison Square Garden hallen (6.). Wenig später verirrte sich Senators-Goalie Craig Anderson hinter sein Tor und offenbarte nicht zum ersten Mal in diesen Play-offs eklatante Schwächen beim Mitspielen. Michael Grabner bedankte sich und erhöhte auf 2:0 (14.).

"Es lag wahrscheinlich an dem freien Tag nach Spiel 2", begründete New Yorks Stürmer Derek Stepan die Leistungsexplosion der Broadway Blueshirts. Sein Trainer Alain Vigneault bestätigte: "Von diesem freien Tag haben wir mental und physisch profitiert." Sogar der Gegner musste einräumen, dass er schier überrannt wurde. "Ehrlich gesagt sind sie deutlich entschlossener gestartet wie wir und sie haben immer weiter gedrückt, während wir nicht mithalten konnten", gestand Sens-Verteidiger Dion Phaneuf. "Wir haben das Spiel heute im ersten Drittel verloren", räumte auch Coach Guy Boucher ein. "Sie waren bereit, sie waren hungrig, sie waren entschlossen - und wir konnten nicht mithalten."

Im zweiten Durchgang legten die Rangers gegen überforderte Senators nach: Rick Nash (33.) und Oscar Lindberg (39.) schraubten den Spielstand auf 4:0 - damit steuerte jede der vier Sturmreihen einen Treffer bei. Ottawa kam kurz darauf noch zum Ehrentreffer: Jean-Gabriel Pageau, der in Spiel 2 mit einem Viererpack geglänzt hatte, verwertete einen frechen Rückhandpass von Bobby Ryan zum 1:4-Endstand (39.). Im dritten Abschnitt fielen keine Tore mehr.

Damit verkürzt New York in der Serie auf 1:2 und ließ ratlose Senators zurück: Mit vielen Tape-to-Tape-Pässen und jeder Menge Physis (in jedem Play-off-Spiel mehr als 30 Checks) wurde Ottawa fast komplett kaltgestellt. "Keiner kann mit seinem Einsatz zufrieden sein. Es war eine Lehrstunde", so Pageau. Doppelt bitter: Die Sens verloren nicht nur das Spiel, sondern auch zwei Stürmer: Bobby Ryan (Unterkörper) und Zack Smith (Oberkörper) schieden während der Partie mit nicht näher definierten Verletzungen aus.

Nashville vs. St. Louis: Ellis bricht den Goalie-Bann

James Neal, Roman Josi, Ryan Ellis & Filip Forsberg
Nashvilles Torschütze James Neal (u.) freut sich mit Roman Josi, Ryan Ellis und Filip Forsberg (v.l.).
© Getty ImagesZoomansicht

Ein durchaus hitziges Spiel 4 zwischen Nashville und St. Louis wurde lange von beiden Goalies dominiert: Predators-Torwart Pekka Rinne (32 Saves, 97 Prozent Fangquote) und Blues-Keeper Jake Allen (23 Saves, 92 Prozent) schienen bis ins Schlussdrittel unbezwingbar. Dann erhöhten die Preds den Druck im Powerplay - der formstarke Ryan Ellis (in jedem der letzten sieben Spiele hat er gescort) fand eine Lücke im Gewühl um den Torkreis und traf zum 1:0 (46.). Deutlich ansehnlicher das Tor von James Neal (54.), der frech aus der Drehung präzise in den linken Winkel traf und somit auf 2:0 erhöhte. Die Blue Notes kamen zwar noch einmal durch einen wuchtigen Schlagschuss von Joel Edmundson, der das Hartgummi ans Lattenkreuz donnerte, von es in die Maschen gelenkt wurde (57.), heran, doch der Sieg und die damit verbundene 3:1-Serienführung war Nashville nicht mehr zu nehmen.

Damit müssen die Predators nur noch eines von maximal drei Partien gewinnen, um erstmals in der Franchise-Geschichte ins Conference-Finale einzuziehen. "Natürlich denkt man darüber nach", machte Rinne kein Geheimnis aus seinen Gedankenspielen. "Es wäre riesig für diesen Klub, für uns Spieler und für diese Stadt. Jeder hat gesehen, wie fantastisch unsere Fans und wie hungrig sie auf die nächste Runde sind - und so geht es uns auch. Das nächste Spiel wird das wichtigste der gesamten Saison."


NHL-Play-offs 2017 - Ergebnisse vom Dienstag, den 2. Mai 2017:

New York Rangers - Ottawa Senators 4:1

Play-off-Stand: 1:2


Nashville Predators - St. Louis Blues 2:1

Play-off-Stand: 3:1


Christian Rupp

 
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