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02.05.2017, 20:29

NHL: Washington verkürzt in der Serie

Shattenkirks OT-Treffer - Gehirnerschütterung bei Crosby!

Für Spiel 3 der Serie zwischen Washington und Pittsburgh wechselte das Heimrecht in die Stahlstadt. Hier kamen die Capitals zurück, siegten 3:2 n.V. und verkürzten damit auch in der Serie auf 1:2. Die Penguins verloren dabei nicht nur das Spiel, sondern auch ihren Superstar Sidney Crosby: Nach einem Crosscheck gegen den Kopf musste der 29-jährige Kanadier in die Kabine und kehrte nicht wieder zurück.

Cross-Check gegen Crosby - Niskanen: "Es war keine Absicht"

Sidney Crosby & Matt Niskanen
Cross-Check gegen den Kopf: Washingtons Matt Niskanen (r.) streckt Pittsburgs Sidney Crosby nieder.
© picture allianceZoomansicht

Während bei Washington mit Karl Alzner ein schmerzlich vermisster Verteidiger zurückkehrte, ging Pittsburgh mit Verletzungssorgen in Spiel 3: Mit Patric Hörnqvist, Carl Hagelin und Brian Dumoulin waren gleich drei Spieler fraglich, konnten aber angeschlagen spielen. Im Laufe der Begegnung aber kamen weitere Verletzungen hinzu: Stürmer Conor Sheary schied nach einer Kollision mit Hörnqvist aus (23.). Viel schwerer wog die Verletzung von Superstar Sidney Crosby, für den die Partie schon nach 5:24 Minuten beendet war. Am Torkreis verlor Crosby nach einem Kontakt mit Alex Ovechkin die Balance, fuhr kurz weiter und schien dann hinzufallen. Dabei kassierte er einen Cross-Check gegen den Kopf von Matt Niskanen (6.).

Der Caps-Verteidiger beteuerte hinterher seine Unschuld: "Absolut, es war keine Absicht! Ich habe die Szene in der Wiederholung gesehen - es sieht wirklich böse aus. Er kommt zu mir rübergefahren und versucht zu schießen. Dabei sinkt er immer tiefer und dann ging es ganz schnell, mein Schläger und sein Kopf kollidierten. Mein Stock war auf Höhe seines Arms, da, wo die Nummern sind. Und weil er weiterspielt, geht er immer tiefer. Es war nicht meine Absicht, ihn am Kopf zu treffen. Es ist so schnell passiert." Anders sah es Crosbys Mitspieler Kris Kunitz: "Du kannst sofort sehen, was passiert ist, wie bewusst er ihm einen Cross-Check ins Gesicht gegeben hat. Es ist herzzerreißend. Er ist der beste Spieler der Welt, er ist in Topform und er dominiert Spiele." Wie Penguins-Coach Mike Sullivan am Dienstag mitteilte, hat Crosby eine Gehirnerschütterung erlitten und wird vorerst ausfallen.

Doppelter Videobeweis - Fleurys Monster-Save

Während Niskanen mit einer Matchstrafe zum Duschen geschickt wurde, verpassten es die Pens, ein fünfminütiges Powerplay in Tore umzumünzen. Deutlich griffiger waren die Capitals, die in doppelter Überzahl zum 1:0 trafen: Nicklas Bäckström lenkte die Scheibe über Verteidiger Ian Cole in die Maschen (14.). Kurios eine Szene kurz nach Beginn den zweiten Drittel: Kunitz traf zum 1:1, kollidierte aber mit Caps-Goalie Braden Holtby. Nach dem Videobeweis wurde der Treffer erst gegeben, dann aber von Washingtons Headcoach Barry Trotz angefochten. Nach erneuter Einsicht der Videobilder wurde dann auf Torraumabseits entschieden - es blieb beim 1:0 (22.). Auch weil Pittsburghs Torwart Marc-André Fleury den Puck gegen Evgeny Kuznetsov mit einem Monster-Save noch mit dem Schläger von der Linie kratzte (39.).

Comeback binnen 48 Sekunden

Im dritten Drittel sollte Kuznetsov dann doch noch treffen, hatte am rechten Pfosten viel Zeit und schlenzte das Hartgummi ins Netz (50.). Game 3 schien für die Penguins schon verloren, da kamen sie kurz vor der Schlusssirene binnen 48 Sekunden noch einmal eindrucksvoll zurück: Eine Direktabnahme von Evgeni Malkin am rechten Bullypunkt sowie ein abgefälschter Schlagschuss von Justin Schultz stellten auf 2:2 (beide 59.) und erzwangen die Overtime.

Shattenkirk trifft in der OT

Alex Ovechkin & Kevin Shattenkirk
Washingtons Kevin Shattenkirk (r., mit Alex Ovechkin) bejubelt seinen Siegtreffer.
© Getty ImagesZoomansicht

Hier schlugen die Hauptstädter erneut im Powerplay zu: Verteidiger Kevin Shattenkirk zog aus zentraler High-Slot-Position ab - der Puck schlug links im Tor ein (64.). "Das war heute ein Test für uns. Es gab viele Situationen, bei denen wir sehen konnten, woraus wir gemacht sind", sagte der Siegtorschütze hinterher. "Es war eine Entwicklung von Wechsel zu Wechsel. Wir fühlen uns besser als vor zwölf Stunden, aber wir müssen sichergehen, dass wir das ins nächste Spiel mitnehmen können."

Fünf Checks von Kühnhackl

Der Deutsche Tom Kühnhackl spielte in der vierten Sturmreihe der Pens neben Matt Cullen und Hagelin. Der 25-jährige Landshuter kam auf 10:30 Minuten Eiszeit (davon 0:02 im Powerplay und 2:56 in Unterzahl), fünf Checks und eine Plus-Minus-Bilanz von 0. Backup-Goalie Philipp Grubauer wurde von den Caps nicht eingesetzt.


NHL-Play-offs 2017 - Ergebnisse vom Montag, dem 1. Mai 2017:

Pittsburgh Penguins - Washington Capitals 2:3 n.V.

Play-off-Stand: 2:1


Christian Rupp

 

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Vereinsname:Pittsburgh Penguins
Anschrift:Pittsburgh Penguins
66 Mario Lemieux Place
Pittsburgh, Pennsylvania, USA 15219
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Vereinsname:Washington Capitals
Anschrift:Washington Capitals
Market Square North
401 Ninth Street Northwest
Suite 750
Washington, District of Columbia, USA 20004
Internet:http://www.washingtoncaps.com/


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