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19.03.2017, 21:44

DEL, Play-off-Viertelfinale, Spiel 6

Eisbären, Ice Tigers und Köln bleiben im Rennen

Schon seit fünf Tagen steht Meister EHC Red Bull München nach dem 4:0 gegen Bremerhaven im Play-off-Halbfinale. Am Sonntag ging es in den anderen drei Serien ins sechste Spiel. Berlin glich die Serie in der dritten Verlängerung gegen die Adler Mannheim wieder aus. Und auch die Nürnberg Ice Tigers zogen in Augsburg den Kopf noch aus der Schlinge, ebenso wie die Kölner auswärts in Wolfsburg.

Die Eisbären sind noch im Spiel: Im Heimspiel glichen sie zum 3:3 in der Serie aus.
Die Eisbären sind noch im Spiel: Im Heimspiel glichen sie zum 3:3 in der Serie aus.
© imagoZoomansicht

In den Viertelfinal-Duellen um die deutsche Eishockey-Meisterschaft hält die Spannung bis zum Schluss. Erst in siebten Partien wird in den Serien zwischen den Eisbären Berlin und den Adler Mannheim sowie zwischen den Nürnberg Ice Tigers und den Augsburger Panther die Entscheidung über den Halbfinaleinzug fallen. Nach sechs Partien steht es jeweils 3:3. Mit einem dramatischen 4:3 (3:0, 0:2, 0:1) nach einem Verlängerungskrimi gegen Titel-Mitfavorit Mannheim glich DEL-Rekordmeister Eisbären Berlin am Sonntag das Duell mit Mannheim aus. Erst zu Beginn der dritten Overtime erlöste Nationalstürmer Marcel Noebels die Berliner von Trainer Uwe Krupp in der 101. Minute. "Ich bin einfach nur froh, dass es geklappt hat. In der Overtime haben wir sehr gut gespielt", sagte Matchwinner Noebels bei telekomeishockey.de. Am Dienstag (19.30 Uhr) wird sich in Mannheim entscheiden, wer Titelverteidiger EHC Red Bull München in die Vorschlussrunde folgt.

Vor 14.008 Zuschauern in Berlin hatte wegen eines undisziplinierten Auftakts des Hauptrunden-Zweiten vieles schon zu Beginn für einen Sieg der Gastgeber gesprochen. Die vielen Strafzeiten der Gäste im ersten Drittel nutzten die Eisbären und lagen nach nicht einmal zehn Minuten durch zwei Tore von Nick Petersen (3./Penalty/10.) und Marcel Noebels (7.) vorn. Dann kam der siebenmalige Meister zurück und schaffte dank des zweiten Treffers von Adler-Nationalstürmer Matthias Plachta knapp acht Minuten vor Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich.

"Mannheim ist eine Super-Mannschaft. Wir wissen, dass sie die Qualität haben, jedes Spiel zu drehen", sagte Noebels nach seinem Überzahltreffer in der 101. Minute. Die Eisbären können nach der enttäuschenden Vorrunde auf den ersten Halbfinaleinzug seit 2013 hoffen, brauchen dafür aber den ersten Auswärtssieg in der Serie.

Nürnberg zieht den Kopf aus der Schlinge

Die Nürnberg Ice Tigers verhinderten dank eines 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) bei den Augsburger Panthern vorerst ein Scheitern und haben im abschließenden Viertelfinale wie Mannheim Heimrecht. Nationalstürmer Yasin Ehliz war mit einem Treffer in der 33. Minute und einem verwandelten Penalty in der Schlussphase entscheidender Spieler bei den Franken. Für Aufsehen sorgte, dass Nürnbergs Co-Trainer Mike Flanagan nach dem zweiten Drittel aufgebracht auf Panther-Coach Mike Stewart zuging. Stewart wollte anschließend darauf aber nicht näher eingehen. Seine Augsburger vergaben wie die Adler ihre erste Chance auf das Weiterkommen.

Lalonde beschert Köln Spiel sieben

Mit dem zweiten Sieg nacheinander hat sich der achtmalige deutsche Eishockey-Meister Kölner Haie das entscheidende siebte Viertelfinal-Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg erkämpft. Mit 1:0 (0:0, 0:0, 1:0) rangen die Kölner am Sonntag auswärts die Niedersachsen nieder und wendeten zum zweiten Mal das vorzeitige K.o. in den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga ab. Shawn Lalonde ließ die Kölner fünf Minuten vor dem Ende jubeln.

dpa

 
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