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23.11.2016, 09:25

NHL: Leddy trifft als 28. Schütze für die Islanders

Greiss jubelt nach Shootout-Marathon

Dass ein Eishockeyspiel nicht immer nach 60 oder 65 Minuten vorbei ist, untermauerten die Anaheim Ducks und New York Islanders eindrucksvoll in der Nacht zum Mittwoch: 28 Schützen brauchte es im Penaltyschießen, um einen Sieger zu ermitteln. Dabei behielt der deutsche Goalie Thomas Greiss die Nerven und durfte mit den Isles den Zusatzpunkt bejubeln. Der Shootout-Marathon brach Franchise-Rekorde auf beiden Seiten.

Leddy macht's mit Geduld und Übersicht

Thomas Greiss
Benötigte in Anaheim einen langen Atem: Islanders-Goalie Thomas Greiss.
© picture allianceZoomansicht

Nach drei Wochen Wartezeit bekam Islanders-Goalie Thomas Greiss wieder einen Start und stand in Anaheim von Beginn an zwischen den Pfosten. Dafür erlebte der 30-jährige Füssener einen schier endlosen Arbeitstag und durfte ein paar Überstunden aufschreiben. Nach 60 Minuten regulärer Spielzeit und fünf Minuten Verlängerung hatte Greiss 39 von 41 Schüssen pariert (95,1 Prozent Fanquote) und musste sich nur gegen Cam Fowler (2.) und Rickard Rakell (50.) geschlagen geben. Für New York hatten dazwischen Adam Pelech (12.) und Josh Bailey (17.) getroffen.

Also musste eine Entscheidung im Penaltyschießen herbeigeführt werden. Üblicherweise fällt hier meist schon nach je drei Runden eine Entscheidung. An diesem Abend aber dauerte es satte 14 Runden und 28 Schützen - für beide Teams ein neuer Franchise-Rekord. Nachdem sowohl die Ducks (Rackell, Fowler, Ondrej Kase und Shea Theodore) als auch die Isles (John Tavares, Ryan Storme, Nikolay Kulemin und Thomas Hickey) je viermal gestroffen hatten, besorgte Nick Leddy die Entscheidung. Der 25-jährige US-Amerikaner lief mit einer Engelsgeduld an, ließ die Scheibe so lange von der Vor- auf die Rückhand tanzen, bis Torwart Jonathan Bernier nach vorne kippte, um dann in den linken Winkel zu treffen.

Damit holte New York seinen ersten Auswärtssieg in der laufenden Saison (1-4-1) und macht als Schlusslicht der Eastern Conference ein wenig an Boden gut. Der Rückstand zum ersten Wildcard-Platz beträgt sechs Zähler. Anaheim rückt durch den Punktgewinn auf Rang zwei der Pacific Division vor. Ducks-Verteidiger Korbinian Holzer schaffte es nicht in die Aufstellung. Islanders-Abwehrmann Dennis Seidenberg laboriert derzeit an einem Kieferbruch.

Wiedersehen für Backes

Zehn Jahre lang trug David Backes das Blues-Trikot - in den letzten fünf Spielzeiten sogar mit dem Kapitäns-"C" auf der Brust. Im Sommer aber wechselte der 32-jährige US-Amerikaner von St. Louis nach Boston - und empfing zum ersten Mal den Ex-Klub. "Am Anfang war es ein bisschen komisch, aber dann realisierst du, dass du ein anderes Trikot trägst. Da kriegst du ein bisschen Gänsehaut. Ich und das ganze Team hätten uns heute aber einen anderen Ausgang gewünscht", erklärte Backes, der den Treffer zum 1:0 für die Bruins erzielte (8.). Doch auch eine spätere 2:1-Führung reichte Boston nicht zum Sieg: St. Louis kam durch Robert Bortuzzo (34.), Paul Stastny (37.) und Jori Lethera (59.) zurück und sorgte für einen 4:2-Sieg.

Montreals Vorsprung schmilzt

Eine Überraschung landete Ottawa im Gastspiel beim NHL-Spitzenreiter Montreal. Die Senators nämlich setzten sich mit 4:3 durch. Den Siegtreffer erzielte Erik Karlsson, der an der linken Bande aus der Drehung abzog. Die Scheibe prallte im Verkehr vor dem Tor am Schlittschuh von Habs-Verteidiger Jeff Petry ab und landete im Ziel (46.). "Wir haben ihn reingemacht, als wir es dringend gebraucht haben. Das hat uns zuletzt ein wenig gefehlt", sagte Karlsson, der zuvor durch einen Assist die 400-Scorerpunkt-Marke übersprang. Derweil schmilzt der Vorsprung der Canadiens: Das derzeit beste Team der NHL hat nur noch einen Punkt Vorsprung vor den New York Rangers.


NHL-Ergebnisse vom Dienstag, den 22. November 2016:

Boston Bruins - St. Louis Blues 2:4
Toronto Maple Leafs - Carolina Hurricanes 1:2
Montreal Canadiens - Ottawa Senators 3:4
Florida Panthers - Philadelphia Flyers 1:3
Anaheim Ducks - New York Islanders 2:3 n.P.

cru

Name, Logo, Farben: Die Präsentation der 31. NHL-Franchise
Stahlgrau und Gold: Die Vegas Golden Knights
Vegas Golden Knights
Stahlgrau und Gold: Die Vegas Golden Knights

"Vegas Gold Knights" ist der Name der 31. NHL-Franchise. "Das sind drei Wörter, das ist das Limit", sagte Besitzer Bill Foley, der das "Las" aus "Las Vegas" bewusst wegließ: "Leute, die hier leben, nennen sich selbst Vegas. Wo kommst du her? Vegas! Sie sagen nicht Las Vegas", erklärte Foley.
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