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08.11.2016, 09:42

NHL: Shutout für Rask - Vancouver stürzt weiter ab

Luongo rasiert erst sich und dann Tampa Bay

In der Nacht zum Dienstag stieg in der NHL das Florida-Derby zwischen den Panthers und dem Lightning. Dabei rasierte Goalie Roberto Luongo erst sich und dann den Gegner. Ferner feierte Bostons Torwart Tuukka Rask einen Shutout beim 4:0-Erfolg gegen Buffalo. In der dritten Partie des Abends stürzten Dennis Seidenberg und die New York Islanders die schwächelnden Vancouver Canucks tiefer in die Krise.

Luongo: "Ich wollte aussehen wie ein 25-Jähriger"

Roberto Luongo
Blanke Backen - blitzblanke Leistung: Floridas Goalie Roberto Luongo.
© Getty ImagesZoomansicht

Einen für amerikanische Verhältnisse kurzen Anreiseweg hatte der Lightning im Florida-Derby: 294 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Tampa Bay im Osten nach Sunrise im Westen des Sonnenschein-Staats. Nach 60 intensiven Minuten überstrahlte Panthers-Torwart Roberto Luongo alles. Der 37-jährige Routinier hatte sich vor der Partie den zotteligen Vollbart abrasiert. "Ich wollte aussehen wie ein 25-Jähriger - also kann ich auch wie einer spielen", lächelte er 34 Saves (97,1 Prozent Fangquote) später, "ja, es wurde Zeit, und ich bin froh, dass es sich ausgezahlt hat." Zuvor nämlich hatte Luongo vier Spiele in Folge verloren und dabei zwölf Gegentore kassiert, avancierte im Derby aber zum Matchwinner. "Ich wollte einfach dranbleiben und mich nicht frustrieren lassen", erklärte der Goalie.

Die Panthers gingen schon früh durch ein Powerplay-Tor von Jonathan Marchessault in Führung (4.) und zeigten anschließend eine defensiv ansprechende Leistung samt perfektem "Penalty Killing". "Ich denke, wir haben ganz gut gespielt und alles gemacht, außer zu treffen. Luongo hat klasse gespielt. Es kam darauf an, wer den letzten Fehler macht", analysierte Bolts-Torwart Ben Bishop. Einen folgenschweren machte Cats-Verteidiger Alex Petrovic, der den Puck für Luongo unsichtbar in den eigenen Torkreis legte. Ondrej Palat nutzte die Verwirrung, glich für Tampa aus (42.). Auf der anderen Seite aber leistete sich auch Viktor Hedman einen Blackout, ließ sich die Scheibe vor dem eigenen Tor von Reilly Smith abluchsen. Schuss. Tor. 2:1 für Florida (56.). Ein "Empty Netter" von Derek MacKenzie sorgte schließlich für den 3:1-Endstand (60.).

Shutout für Rask - Viele Strafen für Buffalo

Komplett sauber hielt Bostons Goalie Tuukka Rask seinen Kasten im Heimspiel gegen Buffalo. Der 29-jährige Finne parierte 32 Schüsse und feierte damit seinen zweiten Saison- bzw. 32. Karriere-Shutout. Ein weiterer Knackpunkt für die Sabres: Die "Säbel" schafften es nicht, von der Strafbank wegzubleiben (21 Strafminuten) und ermöglichten den Bruins acht Powerplay-Möglichkeiten. "Das bringt dich aus dem Rhythmus, gibt ihnen Momentum, überfordert irgendwann deine Unterzahl-Spieler und bringt die Reihenrotation durcheinander, wenn viele Jungs nur draußen sitzen", kritisierte Buffalos Kapitän Brian Gionta. Boston kam dann durch Überzahltore von Brad Marchand (26.) und David Krejci (31.) auf die Anzeigetafel. Riley Nash erhöhte bei Gleichzahl (35.), dann besorgte David Pastrnak den 4:0-Endstand mit dem dritten Powerplay-Treffer an diesem Abend (50.).

Seidenberg gewinnt gegen strauchelnde Canucks

Tief in der Krise stecken die Vancouver Canucks, die beim Gastspiel bei den New York Islanders mit 2:4 verloren und damit die achte (!) Niederlage in Serie kassierten. "In den ersten beiden Dritteln haben wir gutes Hockey gespielt, dann kriegen sie komische Abpraller und übernehmen das Spiel. Es ist momentan frustrierend", sagte Nucks-Goalie Ryan Miller. Auch Isles-Coach Jack Capuano gestand: "Wir hatten heute ein bisschen Scheibenglück." Tatsächlich sprang der Puck bei den ersten New Yorker Toren jeweils genau richtig: Jason Chimera (10.) und Nikolay Kulemin (37.) drehten einen Rückstand, dann erzielte Cal Clutterbuck die spätere 3:2-Führung (50.). Schließlich machte Andrew Ladd mit seinem ersten Treffer für die Islanders alles klar und stellte auf 4:2 (51.).

Der Deutsche Dennis Seidenberg bildete das dritte Verteidigerpärchen mit Calvin de Haan, hatte 19 Wechsel, 20:46 Minuten Eiszeit (davon 0:01 in Über- und 1:15 in Unterzahl) und einen Plus-Minus-Wert von 0. Torwart Thomas Greiss kam nicht zum Einsatz - stattdessen erhielt Jaroslav Halak den dritten Start in Folge (30 Saves, 93,8 Prozent Fangquote).


NHL-Ergebnisse vom Montag, den 7. November 2016:

Boston Bruins - Buffalo Sabres 4:0
New York Islanders - Vancouver Canucks 4:2
Florida Panthers - Tampa Bay Lightning 3:1

cru

 
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