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17.10.2016, 09:23

NHL: Erster Saisonsieg für die New Yorker um Seidenberg

Ernüchterung bei Draisaitls Oilers - Islanders atmen auf

Die erste Niederlage der neuen NHL-Spielzeit fiel für die Edmonton Oilers und Eishockey-Profi Leon Draisaitl heftig aus: 2:6 verloren die Kanadier am Sonntag (Ortszeit) gegen die Buffalo Sabres. Die New York Islanders mit Dennis Seidenberg schafften mit dem 3:2 nach Verlängerung gegen die Anaheim Ducks hingegen den ersten Saisonsieg.

Jubel bei den Sabres, Enttäuschung bei Oilers-Goalie Cam Talbot (re.)
Jubel bei den Sabres, Enttäuschung bei Oilers-Goalie Cam Talbot (re.).
© Getty ImagesZoomansicht

Nach zwei Auftaktsiegen in der nordamerikanischen Profiliga NHL gegen die Calgary Flames (7:4 und 5:3) kehrte beim fünffachen Stanley-Cup-Sieger aus Edmonton Ernüchterung ein. "Wir haben heute viel lernen müssen", schimpfte Oilers-Trainer Todd McLellan. "Wir haben eine Menge Arbeit vor uns." Auch Edmontons Verteidiger Adam Larsson musste nach der Pleite erst einmal durchatmen. "Sechs Gegentore sind viel zu viel. Wir müssen uns jetzt wieder neu sammeln", erklärte der schwedische Neuzugang.

Mit 2:0 war Buffalo bereits nach acht Minuten in Führung gegangen. Doch die Oilers kamen zurück. Draisaitl bereitete mit seiner dritten Saisonvorlage den 2:2-Ausgleich durch Milan Lucic (20. Minute) vor. Knackpunkt des Spiels war der erneute Rückstand durch Ryan O'Reilly. Einen harmlosen Schuss des Kanadiers noch vor der Mittellinie ließ Keeper Cam Talbot über die Linie rollen. "So etwas darf nicht passieren", betonte Coach McLellan. Danach hatten die Sabres leichtes Spiel mit Edmonton.

Durchatmen dagegen bei den New York Islanders: Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gewann das Team aus Brooklyn gegen die Anaheim Ducks mit 3:2 nach Verlängerung. Brock Nelson (8.) und Kapitän John Tavares (48.) brachten die Mannschaft des deutschen Verteidigers Dennis Seidenberg in Führung. Cam Fowler (49.) und Ryan Getzlaf (60.) glichen für Anaheim aus. In der Verlängerung traf Josh Bailey nach 54 Sekunden für die Islanders. Goalie Thomas Greiss war bei den Gastgebern nur Ersatz. Bei den Ducks stand Verteidiger Korbinian Holzer nicht im Kader.

bru/sid/dpa

 

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