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24.03.2016, 22:35

Play-offs, Viertelfinale

München und Wolfsburg im Halbfinale

Der EHC München und die Grizzlys Wolfsburg haben als erste Teams das Play-off-Halbfinale um erreicht. Dank eines hart erkämpften 2:1-Heimerfolgs entschieden die Münchner am Donnerstag ihre Serie gegen die Straubing Tigers mit 4:1 zu ihren Gunsten. Gleiches gelang auch den Grizzlys, die sich beim 4:1 in Spiel fünf indes ein wenig leichter taten. Berlin ging unterdessen gegen Köln mit 3:2 in Führung, Iserlohn rettete sich durch ein 4:2 gegen Nürnberg vor dem Aus.

Tyson Mulock (M.)
Im Halbfinale: Tyson Mulock (M.) und die Grizzlys Wolfsburg.
© picture allianceZoomansicht

EHC München - Straubing Tigers: Serien-Endstand 4:1

Der Hauptrundensieger tat sich gegen die sehr defensiv eingestellten Straubing Tigers schwer. Vor 5.080 Zuschauern musste der Titel-Mitfavorit gar einen Rückstand durch Blaine Down (10.) hinnehmen. Der frühere deutsche Auswahlkapitän Michael Wolf wurde dann mit zwei Treffern (42.,50.) zum Matchwinner für die Gastgeber. Für die Münchner ist es die erste Halbfinal-Teilnahme der Klubgeschichte. Die erste Chance auf das Weiterkommen hatten sie am Dienstagabend noch vergeben. Die Runde der besten Vier soll nun für das Team des Erfolgscoaches Don Jackson eine Zwischenstation sein.

Grizzlys Wolfsburg - Düsseldorfer EG: Serien-Endstand 4:1

Zum vierten Mal nacheinander stehen die Wolfsburger unter den Top Vier. Recht klar entschieden die Niedersachsen die Serie gegen die Düsseldorfer EG. Jeff Likens (24.,27.) und Gerrit Fauser (25.) ließen die Gastgeber mit drei Toren binnen 200 Sekunden jubeln. Mark Voakes erhöhte noch im Schlussabschnitt (41.). Für die Rheinländer von Trainer Christof Kreutzer traf nur Bernhard Ebner (10.) zur zwischenzeitlichen Führung. Die Saison ist für den Vorjahres-Halbfinalisten damit vorbei.

Iserlohn Roosters - Nürnberg Ice Tigers: Serienstand 2:3

48 Stunden nach dem deklassierenden 1:7 in Nürnberg wollten sich die Iserlohn Roosters nicht mit dem frühen Serien-Aus zufrieden geben. Mit dem 4:2 verschoben die heimstarken Sauerländer die Entscheidung. Brodie Dupont (11.), Mike York (12.), Boris Blank (43.) und Luigi Caporusso (60.) waren für die Hausherren erfolgreich. Nationalspieler Yasin Ehliz (20.) und Steven Reinprecht (56.) trafen für Nürnberg.

Eisbären Berlin - Kölner Haie: Serienstand 3:2

Nach dem klaren Sieg der Kölner am Dienstag ging das fünfte Duell deutlich an die Eisbären Berlin. Mit dem 4:1 vor 13.524 Zuschauern sicherte sich der DEL-Rekordmeister zwei Chancen, um in die Vorschlussrunde vorzudringen. Nach nur 37 Sekunden erzielte der Berliner André Rankel sein 200. DEL-Tor, doch nur 40 Sekunden später glich Nickolas Latta aus. Für die Eisbären legten Darin Olver (37.), Florian Busch (42.) und Marcel Noebels (47.) im zweiten und dritten Drittel nach.

 
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