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22.03.2016, 23:59

Viertelfinale: Straubing wieder im Rennen

Köln gleicht aus - Nürnberg dominiert

Im Viertelfinale der Play-offs kamen die Iserlohn Roosters im vierten Spiel bei den Nürnberg Ice Tigers gehörig unter die Räder. Nicht viel besser erging es den Eisbären, die in Köln bei den Haien eine klare Niederlage hinnehmen mussten. Spannend war es in Straubing, wo sich die Tigers in der Serie mit München zurückmeldeten. Wolfsburg setzte sich in der Verlängerung in Düsseldorf durch.

Philip Gogulla
Bissige Haie: Kölns Philip Gogulla freut sich über den Treffer zum 2:0.
© imagoZoomansicht

Der Hauptrundensieger aus München musste einen kleinen Dämpfer verkraften, unterlag vor 5000 Zuschauern in Straubing mit 1:2 (0:0, 0:1, 1:1), vergab damit den ersten Matchball und könnte frühestens am Donnerstag in die Vorschlussrunde einziehen. Das Erreichen des Halbfinales wäre ein Novum in der EHC-Clubgeschichte. Martin Hinterstocker und Maury Edwards hatten die Tore für die Tigers aus Straubing geschossen, die ihren ersten Viertelfinalsieg erkämpften. "Wir hatten genug Chancen. Wenn wir so weiterspielen, dann werden wir den nötigen Sieg holen", sagte Münchens Flügelstürmer Michael Wolf bei Servus TV.

Die Nürnberger sind nur noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt. Die Franken gingen gegen die Iserlohn Roosters mit 3:1 in Führung und wollen wie die Grizzlys Wolfsburg, die einen mühevollen 1:0-Erfolg gegen die Düsseldorfer EG in der Overtime erzielten, im fünften Play-off-Viertelfinale den Sprung unter die besten Vier schaffen. Das goldene Tor für die Wolfsburger vor 9026 Zuschauern in Düsseldorf erzielte Brent Aubin in der 71. Minute. Die Tigers feierten im Heimspiel vor 7646 Besuchern einen 7:1 (2:0, 2:0, 3:1)-Kantersieg.

Die Kölner Haie haben gegen die Berliner Eisbären zum 2:2 in der Serie ausgeglichen. Beim klaren 4:0 (2:0, 1:0, 1:0) schossen Fredrik Eriksson, zweimal Philipp Gogulla und Shawn Lalonde die Tore für die früher vom Berliner Coach Uwe Krupp trainierten Gastgeber vom Rhein. Nachdem Eisbären-Verteidiger Milan Jurcina im ersten Drittel eine Spieldauer-Disziplinarstrafe kassiert hatte und die Berliner fünf Minuten in Unterzahl spielten, schlugen die Kölner zweimal zu und ebneten den Weg zum Sieg. Die Schiedsrichter verhängten rekordverdächtige 104 Strafminuten gegen beide Teams.

Boucher bleibt in Klinik

Dabei verletzte sich auch Jean-Francois Boucher. In der siebten Minute war Boucher nach einem Foul von Eisbären-Verteidiger Milan Jurcina plötzlich hinter dem Tor der Berliner liegen geblieben. Boucher musste mit einer Trage in die Kabine gebracht werden und hinterließ auf dem Eis eine große Blutlache. Der Ex-Ingolstädter wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert. "Ihm geht es gut, wird aber vorerst in der Klinik bleiben", sagte Haie-Geschäftsführer Peter Schönberger. Eine genaue Diagnose beim Haie-Angreifer gab der achtmalige deutsche Meister nicht bekannt.


Play-offs, 4. Viertelfinale:

Thomas Sabo Ice Tigers - Iserlohn Roosters 7:1 (2:0, 2:0, 3:1)

Tore: 1:0 Reimer (9:18), 2:0 Buzas (17:31), 3:0 Möchel (27:13), 4:0 Steckel (39:13), 5:0 Nowak (44:09), 6:0 Heatley (45:45), 7:0 Oblinger (50:10), 7:1 Caporusso (56:51). - Schiedsrichter: Aumüller/Piechaczek (Planegg/Landsberg). - Zuschauer: 7646. - Strafminuten: Nürnberg 8 - Iserlohn 6. - Play-off-Stand: 3:1 (SID)

Straubing Tigers - Red Bull München 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)

Tore: 1:0 Hinterstocker (22:48), 2:0 Edwards (50:16), 2:1 Aucoin (57:39). - Schiedsrichter: St. Bauer/Schukies (Nürnberg/Herne). - Zuschauer: 5006. - Strafminuten: Straubing 12 - München 16 plus Disziplinar (Pinizzotto) plus Disziplinar (Söderholm). - Play-off-Stand: 1:3 (SID)

Kölner Haie - Eisbären Berlin 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)

Tore: 1:0 Eriksson (8:36), 2:0 Gogulla (11:53), 3:0 Gogulla (33:50), 4:0 Lalonde (57:37). - Schiedsrichter: Brill/Rohatsch (Zweibrücken/Lindau). - Zuschauer: 13.081. - Strafminuten: Köln 23 plus Spieldauer-Disziplinar (Zerressen) - Berlin 21 plus Disziplinar (Olver) plus Spieldauer-Disziplinar (Jurcina). - Play-off-Stand: 2:2 (SID)

Düsseldorfer EG - Grizzlys Wolfsburg 0:1 (0:0, 0:0, 0:0, 0:1) n.V.

Tore: 0:1 Aubin (70:10). - Schiedsrichter: Brüggemann/Schimm (Iserlohn/Waldkraiburg). - Zuschauer: 9023. - Strafminuten: Düsseldorf 4 - Wolfsburg 4. - Play-off-Stand: 1:3

dpa/sid/tru

 
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