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15.03.2016, 21:57

DEL, Play-offs: Viertelfinalauftakt am Dienstag

Ernüchterung in Berlin - Ausrufezeichen in München

Am Dienstag begann in der DEL das Viertelfinale, nachdem sich Meister Mannheim und Vize-Meister Ingolstadt nach Niederlagen in der Qualifikationsrunde gegen Köln beziehungsweise Straubing unerwartet vorzeitig aus dem Rennen um den Titel verabschiedet haben. Der Hauptrundenerste München startete mit einem Ausrufezeichen in die Play-offs gegen Angstgegner Straubing. Ernüchterung gab es in Berlin, wo Köln in der Neuauflage des Finals von 2013 überraschend die Oberhand behielt.

Der Anfang vom Ende für die Eisbären: Kölns Gogulla (re.) hat zum 1:0 zugeschlagen.
Der Anfang vom Ende für die Eisbären: Kölns Gogulla (re.) hat zum 1:0 zugeschlagen.
© imagoZoomansicht

Die Kölner Haie und der EHC München sind mit Siegen in das Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gestartet. Die Haie nahmen beim 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) am Dienstagabend den Eisbären Berlin mit dem früheren Kölner Coach Uwe Krupp gleich im ersten Spiel der Best-Of-Seven-Serie den Heimvorteil.

Die Tore für den Vorrunden-Siebten vor 11 454 Zuschauern in Berlin schossen Philip Gogulla (30. Minute), Patrick Hager (43.) und Fredrik Eriksson (60.). Für ein Kuriosum sorgte das Schiedsrichter-Gespann Marcus Brill und Marian Rohatsch, das ein eigentlich reguläres Kölner Tor in der neunten Minute nicht anerkannte, obwohl es den Videobeweis bemühte.

Der Vorrundensieger München gewann gegen die Straubing Tigers souverän mit 5:0 (2:0, 1:0, 2:0). In dem intensiven Bayern-Derby kassierte Straubings Sean O'Connor eine Spieldauer-Disziplinarstrafe nach einer zünftigen Rauferei mit Münchens Steve Pinizzotto und anschließender Beschimpfung der Schiedsrichter. Pinizzotto gelangen derweil noch ein Tor und eine Vorarbeit zu einem Treffer.

An diesem Mittwoch starten die Serien Iserlohn gegen Nürnberg und Wolfsburg gegen Düsseldorf ins Viertelfinale, am Freitag finden in allen Duellen die zweiten Spiele an. Zum Weiterkommen sind vier Siege nötig. Die Runde der letzten Acht endet spätestens am 28. März. Der neue deutsche Meister wird bis Ende April ausgespielt.

nik/dpa

15.03.16
 
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