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08.03.2016, 14:34

Mannheim hofft auf Trotzreaktion

Glänzende Adler-Augen - Goc vor Comeback

Am Mittwoch (19.30 Uhr) startet die Qualifikationsrunde für die Playoffs. Für Mannheim beginnt die bislang verkorkste Saison dann quasi von Neuem. Adler-Coach Craig Woodcroft hat "das gewisse Glänzen in den Augen" seiner Spieler gesehen und hofft auf eine Trotzreaktion. Beim Aufeinandertreffen mit den Kölner Haien könnte Ex-NHL-Spieler Marcel Goc (Unterkörperverletzung) wieder mit eingreifen.

Goc: Vom Dauerverletzten zum Hoffnungsträger

Marcel Goc
"Wenn der Trainer sagt, ich soll spielen, dann spiele ich auch": Mannheims Marcel Goc.
© picture allianceZoomansicht

Die Verpflichtung von Goc war im Sommer 2015 der Blockbuster-Transfer der Adler. Doch die Rolle des großen Hoffnungsträgers konnte der 32-Jährige bislang nicht erfüllen. Aufgrund einer nicht näher bestimmten "Unterkörperverletzung" brachte es der Mittelstürmer nur auf drei DEL-Einsätze (keine Scorerpunkte). Rechtzeitig zur Qualifikationsrunde könnte Goc aber wieder fit werden. "Wenn der Trainer zu mir sagt, ich soll spielen, dann spiele ich auch", sagte Goc nach dem Dienstagstraining.

Dem mit deutschen Nationalspielern und Ex-NHL-Akteuren gespickten Kader stünde die Erfahrung und die Führungsqualitäten des DEB-Kapitäns gut zu Gesicht. Der Linksschütze spielte 636-mal in der besten Eishockey-Liga der Welt (75 Treffer, 113 Assists) und stand auch schon 63-mal in NHL-Play-offs auf dem Eis (fünf Tore, zehn Vorlagen). Kann Goc Ordnung in das Chaos in Mannheim bringen? Der amtierende DEL-Champion rettete sich gerade noch als 10. in die Baby-Play-offs und fällt schon das ganze Jahr durch Undiszipliniertheiten auf.

Hopp: "Die Mannschaft ist ein Schatten ihrer selbst"

"Die Mannschaft ist im Vergleich zum vergangenen Jahr ein Schatten ihrer selbst", schimpfte Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp. "Wir gehen als krasser Außenseiter ins Duell mit den Haien", weiß Mannheims Manager Teal Fowler, doch "wir haben die Saison noch nicht abgehakt". In der "Best-of-Three"-Serie braucht es zwei Siege aus drei Spielen zum Weiterkommen ins Viertelfinale.

Rucksack weg? - Vergleiche mit Ingolstadt

Die Adler wollen den Reset-Knopf drücken und vor der Qualifikationsrunde einen Neustart wagen. "Du merkst schon, dass wir den Rucksack, den wir in der regulären Saison getragen haben, abgeworfen haben. Die Spieler haben das gewisse Glänzen in den Augen", behauptet Trainer Woodcroft. "Man hat bei Ingolstadt gesehen, man kann auch von hinten Meister werden. Das wollen wir auch", erinnert sich Verteidiger Sinan Akdag an das Titelrennen 2014. Damals qualifizierte sich der ERC als Achter für die Mini-Play-offs, startete voll durch und wurde am Ende Meister.

cru

08.03.16
 
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