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28.02.2016, 20:02

DEL, 49. Spieltag

Straubing gelingt der Coup in München

Vier Spiele vor Abschluss der Hauptrunde Ende kommender Woche steht der 49. Spieltag im Zeichen des Kampfes um Platz zehn. Während die Straubing Tigers bei Tabellenführer EHC Red Bull München wichtige Punkte für den Einzug in die Pre-Play-Offs sammelten, kamen die Augsburger Panther bei den Grizzlys Wolfsburg kräftig unter die Räder. Bereits am Sonntagnachmittag schlugen die Kölner Haie die Eisbären Berlin mit 4:3. Außerdem feierten die Adler Mannheim im Kampf um eine Platzierung unter den ersten Zehn einen wichtigen 4:2-Erfolg bei den Hamburg Freezers.

Steven Zalewski (li.)
Matchwinner für Straubing bei Spitzenreiter München: Steven Zalewski (li.).
© imagoZoomansicht

Nach bislang schwierigen Spielzeiten haben Meister Adler Mannheim und die Kölner Haie ihre Chancen verbessert, zumindest das frühe Aus in der Deutschen Eishockey Liga zu vermeiden. Eine Woche vor dem Hauptrunden-Ende feierten beide Clubs wichtige Siege im Kampf um die Playoff-Plätze - vor allem der Titelverteidiger kann sich immer mehr berechtigte Hoffnungen machen, zumindest in der ersten Playoff-Runde dabei zu sein.

Die Düsseldorfer EG droht dagegen trotz der beinahe sicheren Viertelfinal-Teilnahme eine bessere Ausgangsposition zu verspielen. Selbst gegen den Tabellenvorletzten Krefeld Pinguine kam die DEG nicht aus dem Formtief und verlor beim 0:1 nach Penaltyschießen zum fünften Mal nacheinander. Die Mannschaft von Trainer Christof Kreutzer rutschte damit auf Rang sechs ab. Neben Düsseldorf musste auch das Toptrio München, Berlin und Iserlohn Schlappen verdauen. Mit einem Zähler Vorsprung bleibt der EHC München nach dem 0:1 (0:1, 0:0, 0:0) gegen Straubing Erster vor Berlin.

Die lange tief in der Krise steckenden Mannheimer verteidigten dank des 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) bei den Hamburg Freezers und dem zweiten Erfolg nacheinander Rang sieben. Erst am Freitag hatten die Adler erstmals seit dem 24. Januar wieder gewonnen und einen Schritt aus dem sportlichen Tief geschafft. Nun hat der Vorjahres-Champion (73 Zähler) sechs Punkte Vorsprung auf Platz elf, der am kommenden Sonntag die frühe Sommerpause bedeuten würde. Vor der Saison galten die Adler für viele als Topfavorit und ebenso wie die Haie als Titelkandidat, dann enttäuschten beide Clubs über weite Strecken.

Die neuntplatzierten Kölner (71) punkteten durch das 4:3 (3:2, 1:0, 0:1) gegen das Topteam Eisbären Berlin. Sie liegen hinter dem ERC Ingolstadt, der sich mit 5:2 (2:0, 2:1, 1:1) gegen die Iserlohn Roosters behauptete. Die Teams auf den Plätzen sieben bis zehn spielen nach dem Hauptrunden-Ende am 6. März um die beiden verbleibenden Viertelfinal-Tickets.

Sicher in der Runde der besten Acht stehen neben dem Tabellenführer EHC München, den Eisbären Berlin und den Iserlohn Roosters auch die Nürnberg Ice Tigers. Die Franken besiegten die Schwenninger Wild Wings 4:2 (2:0, 1:1, 1:1). Den Grizzlys Wolfsburg ist nach dem deklassierenden 8:1 (2:0, 2:1, 4:0) gegen die Augsburger Panther die Viertelfinal-Teilnahme nur noch theoretisch zu nehmen. Die Hauptrunde geht mit Partien am Mittwoch, Freitag und Sonntag zu Ende.

dpa

 
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Deutsche Eishockey-Liga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1EHC Red Bull München150:11687
 
2Eisbären Berlin144:13186
 
3Iserlohn Roosters153:13785
 
4Thomas Sabo Ice Tigers156:14383
 
5Grizzlys Wolfsburg142:10982
 
6Düsseldorfer EG142:12381
 
7Adler Mannheim134:13473
 
8ERC Ingolstadt148:15273
 
9Kölner Haie139:13371
 
10Straubing Tigers138:15369
 
11Hamburg Freezers133:15667
 
12Augsburger Panther152:17966
 
13Krefeld Pinguine127:15754
 
14Schw. Wild Wings134:16952