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26.02.2016, 09:51

NHL: Dallas und Chicago mit Heimpleiten

Rieders Arizona verliert Play-offs aus den Augen

Eishockey-Nationalspieler Tobias Rieder hat in der nordamerikanischen Profiliga NHL mit den Arizona Coyotes die vierte Niederlage in Serie kassiert und verliert langsam die Play-offs aus den Augen. Im Gegensatz zu Thomas Greiss und den Islanders, die in der Verlängerung in Calagary gewannen. In der Central Division gab es überraschende Heimpleiten für die beiden Topteams. Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers können einfach nicht mehr gewinnen.

Lange Gesichter gab es bei den Coyotes.
Lange Gesichter gab es bei den Coyotes.
© Getty ImagesZoomansicht

Rieder hat mit Arizona zum vierten Mal in Folge verloren. Bei den Florida Panthers hieß es am Donnerstagabend (Ortszeit) 2:3, die Yotes haben jetzt schon acht Punkte Rückstand auf einen Playoff-Platz. Das 2:3 von Oliver Ekman-Larsson weckte fünf Minzten vor dem Ende noch einmal die Hoffnungen, doch die Panthers fuhren den Sieg nach Hause. Florida ist in der Eastern Conference mit 77 Punkten Zweiter hinter dem souveränen Spitzenreiter Washington Capitals (92). Goalie Niklas Treutle kam bei den Coyotes nicht zum Einsatz; zwischen den Pfosten stand erneut Stammtorhüter Louis Domingue.

Sogar schon die fünfte Pleite hintereinander mussten Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers hinnehmen. Das nach Punkten schlechteste NHL-Team verlor mit 1:2 bei den Los Angeles Kings. Der deutsche Angreifer war bei der 40. Saisonniederlage am 1:0 der Gäste durch Zack Kassian (39. Minute) mit seinem 42. Scorer-Punkt in der laufenden Saison beteiligt. Im Schlussdrittel drehten die Kings die Partie dann noch.

Bailey lässt Islanders jubeln

Thomas Greiss war nur Zuschauer beim 2:1 nach Verlängerung der New York Islanders bei den Calgary Flames. Josh Bailey sorgte in der fünften Minute der Overtime für den umjubelten Siegtreffer. Die Islanders festigten durch den dritten Sieg nacheinander ihren vierten Platz im Osten.

Überraschungen in Dallas und Chicago

Zwei Überraschungen gab es in der Central Division: Western-Conference-Tabellenführer Dallas ging gegen Kellerkind Winnipeg leer aus, Meister Chicago musste sich Nashville beugen. 0:3, 3:3, 3:6 - Dallas durchlebte ein Wellental der Gefühle. Nach Jason Spezza zweitem Treffer, der den Stars zum 3:3-Ausgleich verhalf, schienen die Texaner wieder in der Spur. Doch spätestens nach Joel Armias zweitem Tor zum 5:3 für die Jets war die Partie durch. Auch Chicago hatte sich den Auftritt gegen die Predators sicherlich anders vorgestellt, nach einem Doppelschlag der Gäste durch Calle Järnkrok und Miikka Salomaki in der 59. Minute waren die Blackhawks aber mit 1:3 geschlagen.


Ergebnisse, Donnerstag, 25. Februar

Philadelphia Flyers - Minnesota Wild 3:2
Columbus Blue Jackets - New Jersey Devils 6:1
Toronto Maple Leafs - Carolina Hurricanes 3:1
Florida Panthers - Arizona Coyotes 3:2
St. Louis Blues - New York Rangers 1:2
Chicago Blackhawks - Nashville Predators 1:3
Dallas Stars - Winnipeg Jets 3:6
Calgary Flames - New York Islanders 1:2 n.V.
Vancouver Canucks - Ottawa Senators 5:3
Los Angeles Kings - Edmonton Oilers 2:1

nik/dpa/sid

26.02.16
 
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