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03.02.2016, 10:14

NHL: Draisaitl trifft - Grubauer kassiert fünf Stück

Irres Comeback von Connor McDavid

Der erste Spieltag nach dem All-Star-Wochenende gehörte ganz Connor McDavid. Das derzeit wohl größte Eishockey-Talent der Welt kehrte nach langer Verletzungspause zurück und feierte sein Comeback mit einem irren Treffer und zwei weiteren Vorlagen. Am Ende stand ein 5:1 für Edmonton gegen Columbus. Neben Oilers-Stürmer Leon Draisaitl waren aus deutscher Sicht auch Tom Kühnhackl (Pittsburgh), Tobias Rieder (Arizona), Philipp Grubauer (Washington) und Dennis Seidenberg (Boston) im Einsatz.

Draisaitl trifft bei McDavids Comeback

Connor McDavid
Freudenschrei: Edmontons Connor McDavid klatscht nach seinem Wahnsinnstreffer mit den Teamkollegen ab.
© imagoZoomansicht

Die beste Nachricht des Tages erhielten die Oilers-Fans schon vor dem 5:1-Sieg gegen die Blue Jackets: First-Overall-Pick Connor McDavid gab sein Comeback nach dreimonatiger Verletzungspause. Wegen eines Schlüsselbeinbruchs hatte der 19-Jährige seit dem 3. November 2015 kein Spiel mehr bestritten und 37 Partien verpasst. Bei aller Euphorie über die Rückkehr des Top-Talents musste Edmonton zunächst einen Rückstand hinnehmen. Matt Calvert vollendete einen Konter zum 1:0 für Columbus (12.).

Nach der ersten Pause brachte dann Erik Gryba den Stein für Edmonton ins Rollen: Der Verteidiger zog vom rechten Flügel einfach ab und wunderte sich selbst, dass die Scheibe in den linken Winkel flatterte (24.). Es war sein erster Treffer nach langen 139 Spielen Wartezeit. Doch es ging noch kurioser, denn dann startete die Connor-McDavid-Show: Der Center übernahm die Scheibe an der eigenen blauen Linie, sprintete nach vorne, spielte auf dem Weg zum Tor drei (!) Gegenspieler aus, legte eine Vollbremsung hin und schob zum 2:1 ein - ein irrer Treffer (30.)! "Als ich das letzte Mal eine Eins-auf-Zwei-Situation hatte, ist es nicht so gut für mich ausgegangen", erinnerte sich McDavid an die Situation, als er sich seine schwere Verletzung zuzog. "Dieses Mal hat es ein bisschen besser geklappt. Ich schätze, es war ein schönes Tor."

Pump it up!
"Er ist zurück": Dieser Oilers-Fan feierte die Rückkehr von Connor McDavid mit einem Plakat.
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Der Meister der Untertreibungen sollte an diesem Abend noch die Treffer von Benoit Pouliot (37.) und Jordan Eberle (55.) auflegen und beendete seine Comeback-Nacht mit starken drei Scorerpunkten. "Er hat den Ton angegeben und unsere Mannschaft ist ihm gefolgt", lobte Oilers-Coach Todd McLellan. Auch McDavid selbst zeigte sich erleichtert: "Ich musste drei Monate warten und hatte einige miese Tage. Es hat sich definitiv gut angefühlt, zu treffen."

Und auch der Deutsche Leon Draisaitl hatte noch seinen Moment: Der 20-jährige Kölner wurde im Slot angespielt und knipste per Direktabnahme zum zwischenzeitlichen 4:1 (38.) - es war bereits sein 13. Saisontreffer. Der Mittelstürmer wurde in der zweiten Offensivreihe neben Taylor Hall und Teddy Purcell eingesetzt, kam in 18 Wechseln auf 12:55 Minuten Eiszeit (00:31 in Über- sowie 0:08 in Unterzahl) und beendete die Partie mit einem Plus-Minus-Wert von +1.

Hattrick für Crosby

Im engen und torreichen Duell zwischen Pittsburgh und Ottawa machte Superstar Sidney Crosby den Unterschied. Beim 6:5-Heimsieg seiner Penguins gelang dem 28-jährigen Kanadier sein bereits neunter Karriere-Hattrick. "Es hat Spaß gemacht. Solche Spiele kommen nicht oft vor. Es hätte so und so ausgehen können. Wir wollten nur sichergehen, dass wir am Ende gewinnen", freute sich der Center nach der Nervenschlacht. Crosbys Teamkollege, der Deutsche Tom Kühnhackl, kam in der dritten Sturmreihe auf 19 Wechsel, 13:15 Minuten Eiszeit und eine Plus-Minus-Bilanz von -1. Der Linksaußen spielte in der dritten Sturmreihe neben Eric Fehr und Bryan Rust.

Kings siegen ohne Ehrhoff gegen Rieders Coyotes

Zu einem deutschen Duell zwischen Arizonas Tobias Rieder und Los Angeles' Christian Ehrhoff kam es indes nicht: Während der 23-jährige Landshuter den Linksaußen in der ersten Reihe der Coyotes neben Antoine Vermette und Mikkel Boedker gab, schaffte es der 33-jährige Moerser nicht in die Aufstellung der Kings. Rieder brachte es auf 17:48 Minuten Eiszeit (davon 3:54 in Über- und 3:38 in Unterzahl), fuhr 24 Wechsel und hatte eine Plus-Minus-Bilanz von -2. Seine Yotes gingen zwar zweimal durch Jordan Martinook (7.) und Anthony Duclair (27.) in Führung, doch L.A. antwortete jeweils durch Jake Muzzin (24.) und Alec Martinez (30.), dann rannten die Kalifornier auf der Anzeigetafel davon: Marian Gaborik (39.), Dustin Brown (39., 44.) und Vincent Lecavalier (48.) schraubten den Endstand auf 6:2.

Bitterer Abend für Grubauer

NHL-Spitzenreiter Washington setzte im Heimspiel gegen Florida auf den deutschen Torwart Philipp Grubauer. Der 24-jährige Rosenheimer erhielt der Vorzug vor dem eigentlichen Starter Braden Holtby, konnte aber nur wenig Eigenwerbung betreiben: Jonathan Huberdeau (11., 36.), Aleksander Barkov (16.) und Vincent Trocheck (21.) brachten die Panthers mit 4:0 in Front. Zwar kamen die Capitals durch Nicklas Backström (41.) und Andre Burakovsky (42.) zu Beginn des Schlussdrittels noch einmal heran, dann aber zerstörte Quinton Howden die aufkeimenden Hoffnungen der Hauptstädter und traf zum 5:2-Endstand. Grubauers Bilanz: 14 Saves und 77,8 Prozent Fangquote. "Vielleicht war es nicht der Start, den wir wollten, aber das letzte Drittel war gut. Darauf können wir aufbauen", analysierte der Goalie.

OT-Niederlage für Seidenberg

Eine Niederlage musste auch Dennis Seidenberg hinnehmen. Der Verteidiger verlor mit seinen Boston Bruins das Heimspiel gegen die Toronto Maple Leafs mit 3:4 n.V. Der 34-jährige Schwenninger bildete das zweite Defensivtandem mit Colin Miller und kam auf 27 Wechsel, 19:35 Minuten Eiszeit (davon 2:27 in Unterzahl) sowie einen Plus-Minus-Wert von +1. Nachdem die Partie mit 1:1 ins dritte Drittel ging, setzte Boston mit zwei schnellen Treffern binnen 82 Sekunden durch Brad Marchand (41.) und David Krejci (42.) ein Zeichen. Toronto aber kam noch einmal durch Leo Komarov (50.) und Nazem Kadri (52.) zurück. Das Momentum war in der Overtime also bei den Maple Leafs: In Überzahl erzielte P.A. Parenteau den Siegtreffer für die "Ahornblätter" (64.).


NHL-Ergebnisse von Dienstag, dem 2. Februar 2016:

Boston Bruins - Toronto Maple Leafs 3:4 n.V.
New York Islanders - Minnesota Wild 5:3
New Jersey Devils - New York Rangers 3:2
Philadelphia Flyers - Montreal Canadiens 4:2
Pittsburgh Penguins - Ottawa Senators 6:5
Washington Capitals - Florida Panthers 2:5
Winnipeg Jets - Dallas Stars 3:5
Nashville Predators - St. Louis Blues 0:1
Colorado Avalanche - Chicago Blackhawks 1:2
Edmonton Oilers - Columbus Blue Jackets 5:1
Arizona Coyotes - Los Angeles Kings 2:6
Anaheim Ducks - San José Sharks 3:2

Christian Rupp

 
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