Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
26.01.2016, 14:14

DEL macht es der NHL nach

Neuer OT-Modus: Drei-gegen-Drei

Ab der kommenden Saison 2016/17 erhält die Deutsche Eishockey-Liga ein neues Verlängerungsformat. Nach nordamerikanischen Vorbild wird dann nicht mehr Vier-gegen-Vier, sondern Drei-gegen-Drei gespielt. Von dieser Maßnahme erhoffen sich die Entscheider, dass weniger Partien im Penaltyschießen entschieden werden müssen.

Dany Heatley & Petri Vehanen
"Ungewollte Lotterie": Nürnbergs Dany Heatley (l.) trifft im Penaltyschießen gegen Berlins Petri Vehanen.
© imagoZoomansicht

Als Vorreiter für diese Maßnahme diente einmal mehr die NHL: Hier wird in der Overtime bereits seit der laufenden Saison "Drei-gegen-Drei" gespielt. Der neue Modus sorgt für rasante Verlängerungen mit vielen Offensivaktionen, Alleingängen und Toren. Dadurch muss immer seltener das als "Lotterie" verschriene Penaltyschießen als letzte spielentscheidende Instanz herhalten.

Bei der DEL-Gesellschafterversammlung in Köln wurde dem neuen OT-Format einstimmig von allen 14 Klubs zugestimmt. "Wir erhoffen uns davon, dass die Spiele aufgrund der geringeren Anzahl von Spielern auf dem Eis noch attraktiver werden", sagte Charly Fliegauf, Leiter der DEL-Sportkommission und Sportdirektor der Grizzlys Wolfsburg.

Bislang wurden die Verlängerungen im Modus Vier-gegen-Vier ausgetragen - im Vergleich zur regulären Spielzeit wurden pro Mannschaft also nur jeweils ein Feldspieler herausgenommen. Bislang konnte in 47 Spielen kein Sieger nach 60 Minuten gefunden werden. 20-mal endete die Partie dann in der Overtime, 27-mal ging es ins Penaltyschießen. Eine Quote, die sich mit dem neuen System umkehren dürfte.

cru

 
Seite versenden
zum Thema

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel eMagazine kicker MeinVerein FußballQuiz GloryRun