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22.01.2016, 22:11

DEL, 39. Spieltag

DEG in Berlin im Rausch - Cloustons Debüt misslingt

Auch mit dem neuen Coach Cory Clouston gelang den Kölner Haien am 39. Spieltag nicht die Wende - 0:3 in München, Platz 11! Düsseldorf stürmte in Berlin an die Spitze und entthronte die Eisbären. Iserlohn bleibt punktgleich dran. Nürnberg hat fast ein 6:3 in Krefeld noch verspielt, Meister Mannheim klettert und Straubing hat Rang zehn wieder im Blick.

Drayson Bowman
Doppeltorschütze in Berlin: Düsseldorfs Drayson Bowman.
© imagoZoomansicht

Die Eisbären Berlin haben das zweite Spiel nacheinander und damit auch die Tabellenspitze in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verloren. Die Hauptstädter kassierten am Freitag gegen die Düsseldorfer EG, gegen die sie auch am Sonntag antreten müssen, eine bittere 2:7-Heimniederlage. Damit übernahm die DEG (72 Punkte) die Tabellenführung dank des besten Torverhältnisses vor den punktgleichen Teams aus Iserlohn und Berlin. Die Roosters bezwangen die Wolfsburg Grizzlys 3:2.

Die Berliner, denen der verletzte Bruno Gervais sehr fehlte, erwischten vor 14 200 Zuschauern einen Fehlstart. Der DEL-Rekordmeister lief zunächst dem 0:1 durch Manuel Strodel hinterher. Aber ein Doppelschlag von Barry Tallackson im zweiten Drittel brachte die Gastgeber in Führung. Aber dann strauchelten die Eisbären und nur noch die Gäste trafen in einer sehr ruppigen Partie, in der insgesamt 62 Strafminuten verhängt wurden. Drayson Bowman zeichnete sich als Doppeltorschütze für die DEG aus.

Erfolgsloses Clouston-Debüt

Der neue Kölner Trainer Cory Clouston kassierte zum Amtsantritt eine 0:3-Niederlage beim EHC München. Der 46 Jahre alte Kanadier, der erst kurz vor dem Spiel aus Nordamerika eintraf, muss den Weg aus der Krise finden. Die Haie, die auch das letzte Spiel am vergangenen Sonntag unter Niklas Sundblad verloren hatten, haben erst 53 Punkte auf dem Konto.

Mannheim in der Spur - Nürnberg macht's nochmal spannend

Wieder im Rhythmus ist Meister Adler Mannheim. Im Dezember ohne jeden Sieg, feierten die Kurpfälzer bei den Hamburg Freezers mit 3:2 (0:1, 2:0, 1:0) den vierten Erfolg in Serie und kletterten auf den direkten Play-off-Rang sechs. Die Nürnberg Ice Tigers sicherten Platz fünf durch das 7:6 (4:2, 2:1, 1:3) in vorletzter Sekunde bei Schlusslicht Krefeld Pinguine, nachdem zuvor ein 6:3 verspielt wurde.

Straubing lässt aufhorchen

In der unteren Tabellenhälfte gewannen die Straubing Tigers gegen die Augsburger Panther 7:2 (1:0, 6:0, 0:2), Vizemeister ERC Ingolstadt schlug die Schwenninger Wild Wings 6:1 (1:1, 2:0, 3:0).

dpa/sid/nik

22.01.16
 
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