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17.01.2016, 20:35

DEL, 38. Spieltag

Tag der Außenseiter - Mannheim besiegt Berlin

Der 38. Spieltag entwickelte sich zum Tag der Außenseiter. Denn mit den Krefeld Pinguine, die die Kölner Haie wieder in die Krise stürzten, sowie den Schwenninger Wild Wings und den Straubing Tigers gewannen die letzten Drei der Tabelle allesamt. Das Topduell entschied Meister Adler Mannheim gegen Tabellenführer Eisbären Berlin für sich.

Mannheim vs. Berlin
Siegten gegen den Tabellenführer Berlin: Die Adler Mannheim.
© imagoZoomansicht

Die Eisbären Berlin in der Kurpfalz eine 2:3 (0:1, 2:2, 0:0))-Niederlage. Trotzdem verteidigten die Hauptstädter am Sonntag die Tabellenführung mit jetzt nur noch drei Punkten Vorsprung vor den Iserlohn Roosters (69). Die Tore für den amtierenden deutschen Meister aus Mannheim erzielten vor 13.600 Zuschauern Ryan MacMurchy, Christopher Fischer und Glen Metropolit. Die Eisbären, die die zweite Niederlage im sechsten Spiel im neuen Jahr hinnehmen mussten, hatten bereits 0:3 zurückgelegen.

Iserlohn hat derweil nur mit Mühe den zweiten Tabellenplatz in den Berlinern verteidigt. Die Roosters kamen am Sonntag erst nach Penaltyschießen zu einem 2:1-Sieg über den ERC Ingolstadt. Die Düsseldorfer EG, die Wolfsburg 2:0 bezwang, bleibt bei Punktgleichheit (69) wegen des schlechteren Torverhältnisses Dritter. Die Kölner Haie schlittern immer tiefer in die Krise. Die Domstädter unterlagen auf eigenem Eis dem Schlusslicht Krefeld mit 2:4.

Der Derbysieg am Freitag in Düsseldorf war für die Kölner so nur ein vergänglicher Hoffnungsschimmer, Trainer Niklas Sundblad gerät unter immer stärkeren Druck. Krefeld hatte zuvor die letzten zehn Auswärtsspiele in Serie verloren. Martin Schymainski traf vor 12.171 Zuschauern zweimal für die Seidenstädter.

Reimer baut Vorsprung aus - Schwenningen holt Finnen

Patrick Reimer führt die ewige DEL-Torjägerliste jetzt mit 265 Treffern an. Bei der 3:6-Niederlage gegen Schwenningen traf der Nürnberger zweimal. Am Freitag war er mit seinem 263. Tor an dem früheren Nationalmannschaftskapitän Michael Wolf (262) vorbeigezogen. Der Münchner blieb am 38. Spieltag ohne Torerfolg.

Die verletzungsgeplagten Wild Wings haben unterdessen Stürmer Markus Poukkula vom finnischen Erstligisten Espoo Blues bis zum Saisonende verpflichtet. Damit reagierte der Tabellenvorletzte auf seine zahlreichen Ausfälle. "Er ist ein Allrounder, der sowohl defensiv als auch offensiv hart arbeitet. Er spielt schon seit Jahren in der ersten finnischen Liga und war immer eine wichtige Stütze in seinen bisherigen Teams", sagte Wild-Wings-Trainer Helmut de Raaf am Sonntag über den 27 Jahre alten Neuzugang.

Poukkula kam in bislang 245 Spielen in der finnischen Liga für verschiedene Vereine auf 62 Scorerpunkte. Er soll am Montag in Schwenningen eintreffen und am Freitag bei der Partie in Ingolstadt sein Debüt für die Wild Wings feiern.

jom/dpa

 
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