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15.01.2016, 10:10

Meilenstein: Quenneville feiert 783. Sieg als NHL-Trainer

Coyotes-Serie endet: Rieder hat den Sieg auf dem Schläger

Nach zuletzt vier Siegen in Folge gab es für Tobias Rieder und Arizona am Donnerstag eine Niederlage. Trotz 2:0-Führung mussten sich die Coyotes den Detroit Red Wings in der Verlängerung geschlagen geben. Auch Leon Draisaitl verließ das Eis als Verlierer: Die Edmonton Oilers zogen in San José im Penaltyschießen den Kürzeren. In New York gewannen die Islanders das Stadtduell gegen die Rangers, Chicagos Coach Joel Quenneville erreichte einen Meilenstein.

Red Wings jubeln
Gedreht: Matchwinner Danny DeKayser (Mi.) feiert mit Vorlagengeber Dylan Larkin (l.) und Pavel Datsyuk.
© Getty ImagesZoomansicht

Nach torlosem ersten Drittel gingen die Coyotes in Glendale durch Treffer von Ekman-Larsson (25.) und Doan (39.) mit 2:0 in Führung. Zum zweiten Treffer leistete Rieder in Überzahl die Vorarbeit, sein 17. Assist der laufenden Saison. Es deutete nicht viel auf das Ende der Siegesserie der Gastgeber hin, zumal Detroit in der Offensive nicht allzu gefährlich agierte. Doch zwei Powerplay-Tore in den letzten neun Minuten (Datsyuk 52./Nyquist 55.) bescherten dem elfmaligen Stanley-Cup-Sieger noch die Verlängerung.

Und die dauerte nur 2:08 Minuten: Danny DeKeyser verwertete ein Zuspiel von Larkin per Handgelenkschuss zum Siegtreffer für die Gäste. Zu Beginn der Overtime waren sowohl Rieder, der knapp 20 Minuten Eiszeit erhielt, als auch Hanzal am stark parierenden Wings-Goalie Mzarek gescheitert. Als Zweiter der Pacific Division haben die Coyotes weiterhin gute Aussichten auf die Play-offs.

Was man von Edmonton nicht sagen kann. Die Oilers nahmen bei der Rückkehr ihres Trainers Todd McLellan an frühere Wirkungsstätte nach San José nur einen Punkt mit nach Kanada. Nach Toren von Sharks-Verteidiger Vlasic (12.) und Oilers-Angreifer Yakupov (29.) fiel die Entscheidung im Penaltyschießen. Dort bezwangen Pavelski und Rookie Donskoi Gäste-Schlussmann Talbot. Mit 39 Punkten belegen die Oilers den letzten Platz der Western Conference.

Ovechkin geehrt, Kuznetsov glänzt

Die beste Bilanz der NHL weisen weiterhin die Washington Capitals vor. Beim 4:1-Heimsieg gegen die Vancouver Canucks ging Superstar Alex Ovechkin, der vor dem Spiel für sein 500. NHL-Tor geehrt wurde, mal leer aus. Sein russischer Landsmann Evgeny Kuznetsov trumpfte mit zwei Toren und einem Assist stark auf. Für die Capitals war es der fünfte Sieg in Folge, auf heimischem Eis haben die Capitals nun schon elfmal in Folge gewonnen.

Nash gegen Zidlicky
Im Stadtduell krachte es natürlich auch: Rick Nash (Rangers, l.) gegen Marek Zidlicky (Islanders).
© Getty Images

Im Stadtduell in New York gelangten die Islanders dank eines Doppelschlags binnen zweieinhalb Minuten (42./45.) im Schlussviertel auf die Siegerstraße. Nach dem 3:1-Erfolg liegen die Islanders in der Metropolitan Division zwei Punkte vor den Rangers auf Rang zwei.

783. Sieg: Meilenstein für Hawks-Coach Quenneville

Der 2:1-Auswärtssieg der Chicago Blackhawks bei den Montreal Canadiens bedeutete für Gäste-Coach Joel Quenneville einen Meilenstein. Mit seinem 783. NHL-Sieg in seiner 19. Saison als Trainer zog er in der ewigen Bestenliste an Al Arbour (782, vier Stanley-Cup-Siege in Folge mit den New York Islanders) vorbei auf Platz zwei. Rekordhalter Scotty Bowman (1244) ist wohl kaum einzuholen. Bei seinen bisherigen Stationen St. Louis, Colorado und Chicago hat Quenneville bislang jede Saison mit einer positiven Bilanz abgeschlossen. Auch diesmal wird das nicht passieren. Die Blackhawks liegen mit 29 Siegen nach 46 Spielen gleichauf mit den Dallas Stars auf Platz zwei der Central Division.


Die Ergebnisse vom Donnerstag, 14. Januar

Arizona Coyotes - Detroit Red Wings 2:3 n.V.
San Jose Sharks - Edmonton Oilers 2:1 n.P.
New York Islanders - New York Rangers 3:1
Washington Capitals - Vancouver Canucks 4:1
Montréal Canadiens - Chicago Blackhawks 1:2
St. Louis Blues - Carolina Hurricanes 1:4
Winnipeg Jets - Nashville Predators 5:4 n.V.
Colorado Avalanche - New Jersey Devils 3:0

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15.01.16
 
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