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18.11.2015, 10:03

NHL: Rinne zwingt Holzers Ducks in die Knie

Sharks bleiben auf Roadtrip bissig

Einen bislang perfekten Roadtrip legt derzeit San Jose hin: Die Sharks siegten beim torreichen Gastspiel in Boston mit 5:4. Für die Bruins stand Dennis Seidenberg auf dem Eis, der solide Statistiken aufweisen konnte. Auch für Anaheims Korbinian Holzer setzte es eine Niederlage: Beim 2:3 in Nashville glänzte Predators-Goalie Pekka Rinne, während Ducks-Torwart Fredrik Andersen kuriose Gegentreffer hinnehmen musste.

Karlsson-Thornton-Pavelski-Reihe klickt

Joe Thornton
Drehte an alter Wirkungsstätte auf: San Joses Joe Thornton (#19) bei seiner Rückkehr nach Boston.
© Getty ImagesZoomansicht

Ein Schützenfest mit insgesamt neun Treffern lieferten sich Boston und San Jose im TD Garden. Bei den Sharks klickte die erste Sturmreihe mit Linksaußen Melker Karlsson (ein Tor, eine Vorlage), Center Joe Thornton (eins, zwei) und Rechtsaußen Joe Pavelski (eins, drei), die insgesamt acht Scorerpunkte (drei Treffer, sechs Assists) verbuchte. Den Anfang machte gleich Kapitän Pavelski, der nach 42 Sekunden einen Lattenknaller von Karlsson abstaubte (1.). Die Antwort der Bruins: Tyler Randell fälschte einen Schuss von Dennis Seidenberg zum 1:1 ab (10.), dann stellte Brad Marchand per Abstauber in Überzahl auf 2:1 (12.). Tückische Richtungsänderungen standen aber auch bei den Kaliforniern auf dem Zettel: Joonas Donskoi fälschte einen Schuss von Paul Martin zum 2:2-Pausenstand ab (16.).

Im Mittelabschnitt übernahm Boston erneut die Führung: Loui Eriksson nagelte den Puck mit einem satten Schlagschuss vom linken Bullypunkt in die Maschen (22.). Danach aber legte San Jose so richtig los: Karlsson (Spitzname: "Milchmann")traf nach feinem Thornton-Pass im Slot (26.), Patrick Marleau (29.) und Thornton (30.) erhöhten mit Powerplaytreffern auf 5:3. "Es ist frustrierend. Jedes Mal, wenn wir eine Chance haben, unser Spiel zu verbessern, machen wir einen Schritt zurück", klagte Bostons Stürmer Brad Marchand, der im Schlussdrittel noch auf 4:5 verkürzte (47.), die Niederlage aber nicht mehr abwenden konnte.

Die Sharks bleiben auf ihrem Sechs-Spiele-Roadtrip an der Ostküste damit perfekt und feierten den dritten Sieg im dritten Spiel. "Es waren wichtige Siege für uns. Am besten ist, dass sich unsere Jungs gezeigt haben, jeder hat etwas beigetragen. Es waren Teamerfolge", lobte Kapitän Pavelski. Als wichtiger Teamspieler erwies sich einmal mehr Bostons Seidenberg: Der 34-jährige Schwenninger bildete gemeinsam mit Kevan Miller das dritte Verteidigertandem, kam auf 19:54 Minuten Eiszeit (davon 3:01 in Unterzahl), zwei Torvorlagen, eine Plus-Minus-Bilanz von +1, fuhr zwei Checks und blockte drei Schüsse.

Rinne riesig - Andersen mit Aussetzern

Für Korbinian Holzer und seine Anaheim Ducks gab es beim Gastspiel bei den Nashville Predators nichts zu holen. Shea Weber brachte die Preds mit einem fulminanten Schlagschuss in Front (10.), dann glich Rickard Rakell mit einem Bauerntrick ("Wrap around") aus (11.). Kurios ging es weiter: James Neal zog frech in der neutralen Zone ab und tunnelte den peinlich berührten Torwart Frederik Andersen (14.). Als dem dänischen Schlussmann dann auch noch ein von Miikka Salomäki abgefälschter Puck unter den Schonern durchrutschte, bekam der 26-Jährige (sieben Saves, 70 Prozent Fangquote) vorzeitigen Feierabend und wurde durch Backup Anton Khudobin ersetzt (27.). Der 29-jährige Kasache blieb zwar ohne Gegentor (elf Saves), musste aber dennoch eine Niederlage schlucken, denn sein Gegenüber Pekka Rinne (38 Saves, 95 Prozent Fangquote) wurde nur noch einmal von Mike Santorelli bezwungen (46.).

Holzer bildete das dritte Defensivpärchen mit Hampus Lindholm, stand 15:59 Minuten auf dem Eis (davon 3:04 in Unterzahl) und kam auf einen Plus-Minus-Wert von 0.

Ehrhoff schafft es nicht ins Lineup

Kaum eine Rolle spielt nach wie vor Christian Ehrhoff bei den Los Angeles Kings. In der Nacht zum Mittwoch schaffte es der 33-jährige Verteidiger aus Leistungsgründen nicht in den Kader für das Auswärtsspiel in Philadelphia (3:2 n.P.). Der eigentlich schussgewaltige Blueliner erzielte in 15 Saisoneinsätze noch kein Tor, gab fünf Vorlagen und hat eine stark ausbaufähige Plus-Minus-Bilanz von -7. Bei den Flyers verbuchte Anze Kopitar den Extra-Punkt im Penaltyschießen.

Malkin schnürt den Doppelpack

Die Pittsburgh Penguins geizten bislang mit dem Toreschießen. Nicht so im Heimspiel gegen die Minnesota Wild, als David Perron (2.), Beau Bennett (18.) und Evgeni Malkin (29., 32.) gleich für vier Treffer sorgten. "Wir sind noch nicht perfekt, aber es ist ein bisschen besser. Ich hoffe, dass wir es jetzt verstanden haben, uns gegenseitig unterstützen und anfangen, zu gewinnen", so der Doppelpacker. Bei Minnesota schafften es Mikael Granlund (13.), Jared Spurgeon (37.) und Mikko Koivu (43.) zwar, die solide Abwehr der Penguins zu knacken, für Punkte reichte das allerdings trotzdem nicht.

Dallas bleibt spitze

Die Nummer eins in der Western Conference bleiben die Dallas Stars. Die Texaner setzten sich mit 3:1 bei den Buffalo Sabres durch. Valeri Nichushkin nach 51 Sekunden, Jason Spezza (48.) und Tyler Seguin per Empty Netter (59.) sorgten für die Tore der Stars. Ryan O'Reilly erzielte den Ehrentreffer für die Sabres (54.).


NHL-Ergebnisse vom Dienstag, 17. November 2015:

Boston Bruins - San Jose Sharks 4:5
Buffalo Sabres - Dallas Stars 1:3
Philadelphia Flyers - Los Angeles Kings 2:3 n.P.
Pittsburgh Penguins - Minnesota Wild 4:3
Columbus Blue Jackets - St. Louis Blues 3:1
Toronto Maple Leafs - Colorado Avalanche 5:1
Nashville Predators - Anaheim Ducks 3:2
Calgary Flames - New Jersey Devils 3:2

Christian Rupp

 
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