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25.05.2014, 22:24

Eishockey-WM in Weißrussland

Russland sichert sich Titel Nummer 27

Dank starkem Powerplay und einer erneuten Vorstellung wie aus einem Guss gegen sich tapfer wehrende Finnen gelang Russland durch ein 5:2 (1:1, 2:1, 2:0) der Gewinn des insgesamt 27. Weltmeistertitels. Die Sbornaja musste im zweiten Drittel zwischenzeitlich sogar einem Rückstand hinterherlaufen, ehe die russischen Superstars unter den Augen Russlands Präsident Vladimir Putin die Weichen auf Gold stellten und somit die Schmach von Sotschi zumindest teilweise vergessen machten.

Russland feiert den hochverdienten WM-Titel.
Geschafft: Russland feiert den hochverdienten WM-Titel.
© Getty ImagesZoomansicht

So brisant das Halbfinale gegen Schweden für Russland - unter anderem mit der Sperre von Coach Oleg Znarok für das Finale - geendet hatte, so brisant startete auch das Endspiel gegen die Finnen. Nach nur 50 Sekunden traf Evgeni Malkin mit einem Crosscheck den Kopf des Finnen Erik Haula. Das Referee-Gespann Lars Brüggemann aus Deutschland und der US-Amerikaner Keith Kaval übersahen die Aktion des Superstars allerdings gänzlich.

Die Folge waren nicht nur heftige Reklamationen der Finnen, sondern auch eine gesteigerte physische Aggressivität auf dem Eis. Strafen auf beiden Seiten blieb zunächst jedoch ohne Folgen. Auch, weil sich beide Keeper wie schon im gesamten Turnierverlauf zuvor in exzellenter Verfassung präsentierten.

Pakarainen schockt den Favoriten

In der 11. Minute ging der Favorit aus Russland dennoch in Überzahl in Führung. Hatte Pekka Rinne noch kurz zuvor zwei Schüsse von Malkin sowie Alex Ovechkin gekonnt mit dem Schoner pariert, war der Keeper der Nashville Predators wenig später machtlos. Yegor Yakovlev fälschte einen Schuss von Sergei Shirokov entscheidend ins lange Eck ab (11.).

In der Folge hatte die Sbornaja das Spiel zunächst im Griff, ehe die Finnen in den Schlussminuten des ersten Drittels noch einmal Druck machten und prompt zum Ausgleich kamen: Zwar scheiterte Olli Palola in der 19. Minute noch an der Querlatte und auch Mika Salomäki fand nach einem Zwei-auf-Eins in Sergei Bobrovsky seinen Meister. Doch drei Sekunden vor Drittelende überwand Iiro Pakarinen den russischen Torhüter schließlich mit einem Flachschuss durch die Schoner - 1:1.

Russlands Superstars übernehmen

Alex Ovetchkin
Erzielte den wichtigen Treffer zum Ausgleich: Russlands Alexander Ovechkin.
© Getty ImagesZoomansicht

Das Mitteldrittel gestaltete sich zunächst etwas ruhiger als das emotionale und spannungsgeladene erste Drittel. Bis Finnland in der 27. Minute in Führung ging: Im Powerplay scheiterte Pekka Jormakka noch an Bobrovsky, ehe Olli Palola den Nachschuss im Tor versenkte. Doch Russland antwortete umgehend. Nach feinem Zuspiel von Vadim Shipachyov vollendete Ovechkin im Slot im Stile eines Torjägers clever gegen Rinne. Nur 43 gespielte Sekunden waren seit dem 1:2 für Finnland vergangen.

Während die Russen in der Folge weiter Druck machten, aber nicht an Rinne vorbeikamen, setzten die Nordeuropäer hin und wieder gefährlich Nadelstiche. Eine doppelte Überzahl für die Sbornaja brachte in der 36. Minute indes die Führung für Russland: Evgeni Malkin überwand Rinne mit einem platzierten Schuss aus halbrechter Position in den linken oberen Torwinkel.

Im Schlussdrittel legten die Russen zunächst nach. Denis Zaripov traf mit einer herrlichen Direktabnahme im Powerplay zum 4:2. Danach antworteten die Finnen noch einmal mit wütenden Angriffen. Doch Jori Lehterä scheiterte am stark parierenden Bobrovsky, Palola traf Sekunden später nur das Gestänge (je 46.). Nicht zuletzt das bessere Powerplay entschied die Partie in der 56. Minute endgültig. Viktor Tikhonov fälschte einen Schuss entscheidend zum 5:2 ab. Damit war der Weg für die Sbornaja endgültig frei, um ungeschlagen und nach maximal nur zwei Gegentreffern pro Partie letztlich hochverdient den 27. WM-Triumph einzufahren.

 

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