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03.05.2013, 08:43

Eishockey-WM 2013: Vorschau

Die Sbornaja jagt erneut nach dem Titel

Eine WM in Finnland und Schweden ruft beim DEB-Team wahrlich keine guten Erinnerungen hervor. Zu frisch sind noch die Erinnerungen an das peinliche 4:12 gegen Norwegen vor einem Jahr, verbunden mit dem Verpassen des Viertelfinals. Doch diesmal macht nicht nur der Einsatz von Christian Ehrhoff und Marcel Goc Mut. Auch die Tatsache, dass Deutschland diesmal die Vorrunde in Helsinki statt in Stockholm bestreiten wird, macht Hoffnung.

Mit den New Jersey Devils gescheitert, greift Russlands Superstar Ilya Kovalchuk nun bei der WM für sein Heimatland an.
Mit den New Jersey Devils gescheitert, greift Russlands Superstar Ilya Kovalchuk nun bei der WM für sein Heimatland an.
© Getty ImagesZoomansicht

Titelverteidiger Russland, Vize-Weltmeister Slowakei sowie der WM-Vierte des Vorjahres und Gastgeber Finnland, gegen den Deutschland gleich zum Auftakt am Freitag um 19.15 Uhr trifft - und dennoch soll die Gruppe H wie Helsinki dem deutschen Team mehr Glück bringen, als noch Gruppe S vor einem Jahr? Gleich mehrere Gründe sprechen dafür, dass die deutsche Gruppe die leichtere Aufgabe ist.

Russland, gegen das das deutsche Team am Sonntag in seiner zweiten Partie antreten muss, ist zwar kaum die Kragenweite von Bundestrainer Pat Cortina und seinen Schützlingen. Zumal die Sbornaja neben KHL-Stars wie Alexander Radulov auch auf Superstar Ilya Kovalchuk und weitere NHL-Kräfte setzen kann. Doch die anderen drei Gruppengegner aus den Top sieben wirken diesmal jedoch schlagbarer als gewöhnlich.

So treten die USA um die Stützen Ben Bishop (Tor), Justin Faulk (Abwehr) und Paul Stastny (Angriff), der ein schwaches Jahr in Colorado hatte, mit einer jungen Auswahl von College-Talenten und Akteuren aus der zweiten Reihe der NHL an. Und Finnland und die Slowakei verzichten sogar beinahe komplett auf Spieler aus Nordamerika, was in beiden Nationen für öffentliche Kritik sorgte. Stattdessen stehen beim überraschenden Zweiten von 2012 mit Jozef Stümpel (40) und Miroslav Satan (38) wieder zwei Altstars im Kader.

Obendrein sind mit Frankreich und Lettland zwei Teams mit dem deutschen in Gruppe H, die zumindest auf dem Papier schwächer einzuschätzen sind, als alle Teams in Gruppe S mit Ausnahme Sloweniens. Vorsicht ist nach dem Trauma aus der Olympia-Qualifikation allerdings erneut vor Österreich geboten, das mit Thomas Vanek einen nicht nur Ehrhoff bestens bekannten Starstürmer der Buffalo Sabres mit zur WM bringt.

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Dennoch: Zumindest Platz fünf in der Gruppe muss das Ziel für das DEB-Team sein. Womit gleichzeitig vermieden werden könnte, in einen heißen Abstiegskampf zu geraten, falls Weißrussland - Gastgeber der WM 2014 - in der Parallelgruppe Letzter wird und damit womöglich auch der Siebte der deutschen Gruppe den Gang in die Zweitklassigkeit antreten müsste (siehe Modus).

Gruppe S: Drei Viertelfinalplätze scheinen vergeben

Kanada reist nicht nur auf der Trainerbank, mit dem langjährigen NHL-Coach Lindy Ruff, der in Buffalo nach rund eineinhalb Jahrzehnten während der verkürzten Lockout-Saison hatte gehen müssen, äußerst hochkarätig besetzt an. Besonders der Angriff mit dem Kurzzeit-Berliner Claude Giroux, Elite-Torjäger Steven Stamkos oder den Brüdern Eric und Jordan Staal ist herausragend besetzt.

Schweden, das diesmal die Finalrunde im Globen zu Stockholm austragen darf, ist, angeführt vom jüngsten NHL-Kapitän aller Zeiten, Gabriel Landeskog von der Colorado Avalanche, ohnehin nie zu unterschätzen. Gleiches gilt einmal mehr besonders auch für die Tschechen, die unter anderem mit Keeper Ondrej Pavelec (Winnipeg), den Verteidigern Zbynek Michalek (Phoenix) und Ladislav Smid (Edmonton) sowie den Stürmern Jakub Voracek (Philadelphia), Radim Vrbata und Martin Hanzal (beide Phoenix) oder 23-Tore-Mann Jiri Tlusty (Carolina) nach den Kanadiern auf die meiste und qualitativ hochwertigste Unterstützung aus der NHL bauen können.

Dahinter dürften sich die Schweiz und Weißrussland, aber gerade auch die NHL-verstärkt antretenden Dänen sowie Norwegen, das mit fast identischer Besetzung wie im vergangenen Jahr antritt, ein sehr spannendes Rennen um den vierten Viertelfinalplatz liefern. Gleichzeitig droht aufgrund der Situation der Weißrussen der Abstieg. Selbst das frisch für Olympia qualifizierte Slowenien, das mit gleich sechs Deutschland-Legionären antritt, besitzt Außenseiterchancen auf Rang vier.

Eishockey-WM 2013
Cortinas 25
Danny Aus den Birken
Tor - #33 - Danny Aus den Birken (28)

Danny Aus den Birken spielte eine starke Saison bei Vize-Meister Kölner Haie. Sowohl in der regulären Saison (92,9 Prozent) als auch in den Play-offs (93,5 Prozent) hatte der 28-Jährige die beste Fangquote aller Goalies.
© imago

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03.05.13
 
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Weltmeisterschaft - Vorrunde

Heim GastErg.
Frankreich - Slowakei2:6
 
Tschechien - Weißrussland2:0
 
Finnland - Deutschland4:3 OT
 
Schweden - Schweiz2:3
 
USA - Österreich5:3
 
Norwegen - Slowenien3:1
 
Russland - Lettland6:0
 
Kanada - Dänemark3:1
 
Finnland - Slowakei2:0
 
Tschechien - Schweden1:2
 
Frankreich - Österreich3:1
 
Weißrussland - Slowenien4:3
 
Deutschland - Russland1:4
 
Schweiz - Kanada3:2 n.P.
 
Lettland - USA1:4
 
Norwegen - Dänemark3:2
 
Deutschland - Slowakei2:3
 
Schweiz - Tschechien5:2
 
Finnland - Frankreich3:1
 
Schweden - Weißrussland2:1
 
Österreich - Lettland6:3
 
Slowenien - Dänemark2:3 OT
 
Russland - USA5:3
 
Kanada - Norwegen7:1
 
Österreich - Deutschland0:2
 
Slowenien - Schweiz1:7
 
USA - Finnland4:1
 
Norwegen - Schweden1:5
 
Russland - Frankreich1:2
 
Tschechien - Dänemark2:1 n.P.
 
Slowakei - Lettland3:5
 
Schweden - Kanada0:3
 
Slowakei - Österreich1:2 n.P.
 
Slowenien - Tschechien2:4
 
Russland - Finnland2:3
 
Weißrussland - Kanada1:4
 
USA - Frankreich4:2
 
Schweiz - Dänemark4:1
 
Finnland - Österreich7:2
 
Schweden - Slowenien2:0
 
Deutschland - Lettland2:0
 
Norwegen - Weißrussland3:1
 
USA - Deutschland3:0
 
Kanada - Tschechien2:1
 
Slowakei - Russland1:3
 
Norwegen - Schweiz1:3
 
Lettland - Frankreich3:1
 
Dänemark - Weißrussland3:2
 
Österreich - Russland4:8
 
Kanada - Slowenien4:3 OT
 
Slowakei - USA4:1
 
Weißrussland - Schweiz1:4
 
Frankreich - Deutschland2:3 OT
 
Tschechien - Norwegen7:0
 
Lettland - Finnland2:3 OT
 
Dänemark - Schweden2:4
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