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01.05.2013, 11:44

Eastern Conference, Play-off-Vorschau

Wer stoppt Crosby & Co.?

Einen Tag nach dem Startschuss im Westen startet auch die Eastern Conference in die Play-offs. Schon in der ersten Runde kommt es zu hochexplosiven Serien: Top-Favorit Pittsburgh bekommt es mit euphorisierten New York Islanders zu tun. Montreal und Ottawa messen sich in einem kanadischen Duell. Offensiv-Power verspricht die Begegnung Washington gegen die New York Rangers. Bei Boston gegen Toronto droht ein "Demolition-Derby". Eine Vorschau auf die Serien im Osten...

Pittsburgh Penguins (1.) - New York Islanders (8.)

John Tavares & Sidney Crosby
Hauptfiguren in einem Play-off-Krimi? NY Islanders John Tavares (li.) und Pittsburghs Sidney Crosby.
© Getty Images

Die Pittsburgh Penguins gehen als Top-Favorit im Osten ins Rennen. Mit 72 Punkten dominierten die Kufenflitzer aus der "Steel City" die Eastern Conference. Dabei lief die Torfabrik auf Hochtouren: Insgesamt 165 Hauptrundentreffer konnte ligaweit kein anderes Team überbieten. Dass die Top-Stars Sidney Crosby und Evgeni Malkin treffen wie am Fließband, war zu erwarten, nicht aber, dass auch der Rest der Mannschaft effizient ins Tor trifft. Die "Pens" wollen es in diesem Jahr wissen und sicherten sich vor der Trade-Deadline noch weitere Größen wie Jarome Iginla, Douglas Murray und Brenden Morrow. Das größte Geheimnis in Pittsburgh ist jetzt noch, ob der angeschlagene Crosby (Kieferbruch) in Spiel eins auf dem Eis stehen wird. "Wir werden sehen was passiert", setzt der Super-Star sein Pokerface auf.

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Die Penguins bekommen es in der ersten Runde mit den euphorisierten New York Islanders zu tun. Die "Isles" lösten seit sechs Jahren endlich mal wieder das Play-off-Ticket und gehen bis in die Haarspitzen motiviert in diese Serie. "Es wird eine Herausforderung für unser Team", sagte New Yorks Trainer Jack Capuano, "wir müssen einfach so weiterspielen wie in den letzten zwei Monaten." Die Mannschaft aus Long Island ist besonders auswärtsstark und wird von John Tavares angeführt. Der Stürmer ist in Top-Form und stellte in der bisherigen Saison eindrucksvoll unter Beweis, dass er mit den ganz Großen (Crosby, Ovechkin, Stamkos, Malkin, ...) mithalten kann. Allerdings sind die Islanders auch stark von Tavares abhängig.

Montreal Canadiens (2.) - Ottawa Senators (7.)

Jakob Silfverberg & Max Pacioretty
Kanadisches Duell: Montreal mit Max Pacioretty (re.) trifft auf Ottawa und Jakob Silfverberg.
© Getty Images

Insgesamt sieben kanadische Mannschaften traten in der NHL an, vier Teams konnten sich für die Play-offs qualifizieren und zwei treffen gleich in der ersten Runde aufeinander. Die Montreal Canadiens sicherten sich überraschend Platz zwei im Osten. Die "Habs" sind läuferisch stark und zeigen taktisch ausgereiftes Eishockey. Viel Gefahr geht auch von den Verteidigern an der blauen Linie aus.

Zu einer noch viel größeren Überraschung als die Canadiens avancierten die Senators. Trotz des Ausfalls gleich mehrerer Leistungsträger (Karlsson, Spezza, Michalek, Anderson, Cowen) qualifizierte sich Ottawa für die Endrunde. Das Geheimrezept der Hauptstädter: Starkes Goaltending, überzeugende Special Teams, torgefährliche Blueliner und schusswütige Spieler, die sofort den Abschluss suchen. Kein Team brachte in der regulären Saison mehr Scheiben zum Tor. Genau hier müssen die "Sens" ansetzen, denn die Achillesfernse Montreals ist eine physisch eher durchschnittliche Defensive.

Washington Capitals (3.) - New York Rangers (6.)

Alexander Ovechkin
Tormaschine in der Hauptstadt: Washingtons Alexander Ovechkin.
© Getty Images

Drei Plätze, aber nur ein Punkt trennte die Capitals und die Rangers nach der regulären Saison. Beide Teams drehten zuletzt auf und werden sich wohl auf Augenhöhe begegnen. Washingtons großer Trumpf ist Super-Star Alexander Ovechkin. Der Russe traf in 48 Spielen 32-mal und ist damit der beste Schütze in der laufenden Saison. Zudem stellen die "Caps" das beste Powerplay der Liga (25,8 Prozent). Die in den vorherigen Jahren eher passiv auftretenden Hauptstädter haben jetzt wieder mehr Freiräume in der Offensive gewährt bekommen und ballerten sich so zum Southeast-Division-Sieg. In der Abwehr zeigte sich Washington dafür anfällig - vor allem in Unterzahl.

Da auch die Rangers von einem schlagkräftigen Sturm mit Scharfschützen wie Rick Nash, Brad Richards, Derek Stepan oder Ryan Callahan leben, darf getrost ein Offensiv-Feuerwerk erwartet werden. Die Achillesferse der "Broadway Blueshirts" sind die Special Teams. Sowohl im Überzahl- als auch im Unterzahlspiel müssen die Jungs aus Manhattan noch zulegen. Die nicht immer sattelfeste Verteidigung muss zudem Ovechkin in den Griff bekommen. Zumindest sind die New Yorker schon auf Betriebstemperatur, denn die Rangers mussten fast bis zum letzten Spieltag um den Play-off-Einzug kämpfen.

Boston Bruins (4.) - Toronto Maple Leafs (5.)

Nazem Kadri & Zdeno Chara
"Demolition-Derby": Bei Boston gegen Toronto (hier: Zdeno Chara, re., und Nazem Kadri) treffen zwei pysisch starke Teams aufeinander.
© Getty Images

Diese Serie droht zum "Demolition-Derby" zu werden! Mit Boston und Toronto stehen sich zwei physisch extrem starke Teams gegenüber. Beide Mannschaften spielen körperbetont, kämpferisch und sind äußerst unangenehm zu spielen. Fliegende Fetzen sind hier also garantiert. Boston lebt von drei ausgeglichen starken Defensivreihen - in denen auch der Deutsche Dennis Seidenberg einen Stammplatz hat - die harte Checks austeilen können. Selbst in Unterzahl sind die Bruins nur schwer zu bezwingen. Aber auch vorne verfügen die "Braunbären" über echte Waffen: Brad Marchand, David Krejci, Patrice Bergeron, Tyler Seguin und Milan Lucic zeigten sich produktiv und verfügen trotz ihres Alters über reichlich Play-off-Erfahrung.

Fast als Spiegelbild präsentieren sich die Maple Leafs: Die Kanadier zeichnet zudem aber noch ein druckvolles und aggressives Forechecking aus, was in der regulären Saison schon viele Gegner aufgerieben hat. Die Verteidiger Cody Franson und Dion Phaneuf haben nicht nur defensiv aufgeräumt, sondern auch zuverlässig von der blauen Linie getroffen. Im Sturm ist die Qualitätsbreite zwar nicht so hoch wie bei den "Braunbären", dafür spielt Phil Kessel eine herausragende Saison. Auch die jungen Talente Nazem Kadri und James van Riemsdyk legten in dieser Saison noch eine Schippe drauf und zeigten sich torhungrig.

01.05.13
 
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