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26.04.2013, 11:30

NHL: Play-off-Ränge im Osten vergeben

Seidenberg trifft, Rask hält

Die reguläre Saison der National Hockey League biegt auf die Zielgerade ein: Zum Auftakt des letzten Wochenendes kamen die Boston Bruins dank eines Siegs über die Tampa Bay Lightning dem Division-Titel wieder einen Schritt näher. Der deutsche Kufencrack Seidenberg leitete den Erfolg mit seinem Treffer ein. Im Osten stehen die Teams für die Play-offs unterdessen fest.

Dennis Seidenberg und Zdeno Chara
Bostons Seidenberg (li.) freut sich nach seinem Treffer mit seinem Kollegen Chara.
© Getty ImagesZoomansicht

Vor 17.565 Zuschauern feierten die Boston Bruins in der Nacht zum Freitag (MESZ) einen wichtigen 2:0-Erfolg über die Tampa Bay Lightning. Seidenberg erzielte in der 25. Minute die Führung für sein Team, die Daniel Paille in der 34. Minute ausbaute.

Matchwinner für die Bruins war aber Goalie Tuukka Rask. Der Finne fing alle 30 Schuss auf sein Tor ab und brachte so die beiden NHL-Topscorer Martin St. Louis (58) und Steven Stamkos (56) zur Verzweiflung. Rask feierte seinen fünften Shutout in der Saison.

Besonders in der 33. Minute zeigte der 25-Jährige seine Klasse, als er mit einer schier unglaublichen Parade gegen Stamkos klären konnte. "Bei dieser Art von Saves ist auch ein gutes Stück Glück mit dabei", wehrte er nach der Partie die Glückwünsche aber ab. Durch den Erfolg kamen die Bruins dem Sieg in der Northeast Division wieder einen Schritt näher.

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Rangers und Senators dabei - Jets raus

In der Eastern Conference stehen seit Donnerstagabend (Ortszeit) die acht Play-off-Teilnehmer fest. Durch die Overtime-Erfolge der New York Rangers bei den Carolina Hurricanes (4:3) und der Ottawa Senators bei den Washington Capitals (2:1) sowie der gleichzeitigen Niederlage der Winnipeg Jets gegen die Montreal Canadiens (2:4) sind die ersten acht Plätze vergeben. Winnipeg kann als Neunter den Sommerurlaub buchen, die Rangers sowie die Senators sicherten sich die letzten beiden freien Plätze. "Wir wussten seit dem zweiten Drittel, dass wir draußen waren", berichtete Goalie Ondrej Pavelec: "Das soll keine Entschuldigung sein, aber es ist hart zu spielen, wenn du weißt, dass es deine letzten 20 Minuten in der Saison sind", beschrieb er den Einbruch im Schlussabschnitt, als die Habs drei Treffer erzielen konnten.

Pens hoffen auf "Sid the Kid" Crosby

Die Pittsburgh Penguins, das beste Team im Osten (70 Punkte), unterlag mit 2:3 bei den New Jersey Devils. Rückkehrer Kovalchuk krönte sein Comeback nach auskurierter Schulterverletzung mit dem Siegtor in der 54. Minute. Die Niederlage konnte die gute Stimmung bei den Penguins aber nicht trüben. Denn Sidney Crosby soll am Freitag rund einen Monat nach seinem Kieferbruch mit einem speziellen Vollvisier wieder in das Training einsteigen. Damit dürfte er dann auch in den am kommenden Dienstag beginnenden Play-offs einsatzbereit sein. "Es wäre großwartig für das gesamte Team, wenn es den besten Spieler der Welt wieder zurückbekommt," sagte sein Kollege Jussi Jokinen.

Westen: Blue Jackets lassen nicht locker

In der Western Conference sind anders als im Osten noch zwei Plätze zu vergeben. Die Columbus Blue Jackets sorgten mit ihrem 3:1-Erfolg bei den Dallas Stars dafür, dass es wohl bis zur allerletzten Sirene spannend bleiben wird. Matchwinner für Columbus war Cam Atkinson, der zwei Treffer zum Sieg beisteuerte.

Sechsmal in Folge mussten die Blue Jackets zuletzt auswärts antreten, der Erfolg bei den bereits eliminierten Stars war dabei der fünfte Sieg. Die Entscheidung über die Play-off-Teilnahme wird nun im Heimspiel gegen die Nashville Predators in der Nacht zum Sonntag (MESZ) fallen. "Die Chance besteht, die Stimmung wird fantastisch sein und es wird bestimmt ein großer Spaß", ist sich Brandon Dubinsky sicher.

Allerdings sind die Blue Jackets (53 Punkte) auf Rang neun auf Schützenhilfe angewiesen. Denn zeitgleich müssen die Detroit Red Wings (54, Rang sieben) bei den Dallas Stars verlieren. Minnesota Wild (53, Platz acht) hat sogar noch zwei Partien auszutragen und kann so die Blue Jackets ebenfalls noch auf Distanz halten. Dabei sehen die Aufgaben gegen die Edmonton Oilers sowie bei den Colorado Avalanche zumindest auf dem Papier machbar aus: Beide sind bereits längst aus dem Rennen ausgeschieden und gehören zu den schlechteren Teams der diesjährigen Saison, Colorado belegt derzeit den letzten Platz im Westen.

26.04.13
 
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