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24.04.2013, 09:24

NHL: San Jose löst das Play-off-Ticket

Goc und Hecht treffen und siegen

Der Kampf um die Play-off-Plätze spitzt sich weiter zu. In der Eastern Conference ließen die Winnipeg Jets eine große Chance liegen, die New York Rangers vom begehrten achten Platz zu verdrängen. Im Westen mussten die Dallas Stars einen Rückschlag hinnehmen, dafür lösten die San Jose Sharks und die St. Louis Blues das Endrunden-Ticket. Bereits aus diesem Rennen ausgeschieden sind Jochen Hecht (35) mit den Buffalo Sabres und Marcel Goc (29) mit den Florida Panthers. Beide feierten dennoch überraschende Siege und knipsten dabei selbst.

Marcel Goc & Jochen Hecht
Deutsche Torschützen: Marcel Goc (li.) traf für die Florida Panthers, Jochen Hecht (re.) für die Buffalo Sabres.
© Getty ImagesZoomansicht

Die Sabres ärgerten die Penguins, immerhin Spitzenreiter der Eastern Conference, mit einem 4:2-Auswärtssieg. Mit dabei das deutsche Duo bestehend aus Dauerbrenner Christian Ehrhoff (30), der erneut die meiste Eiszeit seiner Mannschaft erhielt (26:22 Minuten) und Routinier Hecht (16:02 Minuten). Thomas Vanek (13.) und Chris Kunitz (14.) eröffneten das muntere Toreschießen, dann nagelte Mittelstürmer Hecht den Puck mit einem Schlagschuss aus der Zentrale unter die Latte (47.). Jarome Iginla glich zwar noch einmal für Pittsburgh aus (52.), dann machten Steven Ott (58.) und Thomas Vanek (60., Empty Net) alles klar.

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Goc ärgert den Spitzenreiter

Auch Goc durfte sich im Trikot der Panthers über einen unerwarteten Sieg freuen: Das bereits ausgeschiedene Florida stellte dem Play-off-Aspiranten New York Rangers ein Bein und gewann 3:2. Der deutsche Center kam dabei auf 18:58 Minuten Eiszeit und gewann 55 Prozent seiner Bullis. Außerdem steuerte er die zwischenzeitliche 2:1-Führung bei, als er einen Pass von Tomas Fleischmann durch die Beine von Rangers-Goalie Henrik Lundqvist ins Tor tippte (48.). Zuvor hatte Fleischmann selbst für das 1:0 gesorgt (26.), Taylor Pyatt (43.) glich aber aus. Kurz vor dem Ende baute Drew Shore die Führung aus (59.), Derick Brassard gelang noch der Anschlusstreffer (60.).

Auch die Jets rutschen aus - "Caps" Division-Sieger

Einen derartigen Patzer konnten sich die "Broadway Blueshirts" eigentlich nicht erlauben, immerhin hatte der Achte im Osten die Winnipeg Jets mit nur einem Zähler Vorsprung im Rücken. Doch die Kanadier strauchelten selbst und verloren mit 3:5 in Washington. Die Hauptstädter gingen durch Matt Hendricks (4.) und Jason Chimera (18.) in Führung, die Jets glichen durch Evander Kane (21.) sowie Blake Wheeler (35.) aus. Dann landeten die Capitals erneut einen Doppelschlag (Nicklas Backstrom, 35.; Mathieu Perreault, 38.), doch Winnipeg konnte nur noch einmal durch Nik Antropov antworten (52.). Super-Star Alexander Ovechkin traf in der Schlussminute noch zum 5:3-Endstand ins leere Tor (60.). Damit sicherten sich die "Caps" den Titel des Southeast-Division-Siegers.

"Haute Couture"

Logan Couture & Marc-Edouard Vlasic
San Joses Logan Couture (li.) bejubelt seinen Siegtreffer mit Marc-Edouard Vlasic.
© Getty ImagesZoomansicht

In der Western Conference löste San Jose das Play-off-Ticket mit einem 3:2-Auswärtssieg gegen Dallas. Ersatz-Torwart Thomas Greiss (27) kam erneut nicht zum Einsatz. Starter Antti Niemi spielt in dieser Saison konstant stark. So auch in der Nacht zum Mittwoch (92,3 Prozent Fangquote). Raffi Torres schoss die Sharks in Führung (13.), dann drohte die Partie zu kippen, denn Antoine Roussel (15.) und Loui Eriksson (21.) drehten das Spiel. In der Schlussphase glich Joe Pavelski für die Kalifornier aus (55.), dann schlug die Stunde für Logan Couture: Nur 30 Sekunden später erzielte der Kanadier das 3:2 und ballerte die Sharks so in die Play-offs (55.). Für die Texaner wird es dagegen eng. Der Abstand zu Rang acht beträgt fünf Punkte.

Islanders nach sechs Jahren zurück

Im Westen qualifizierten sich auch noch der St. Louis Blues für die Endrunde. Chris Stewart (12.), Patrik Berglund (23.) und Andy McDonald (26.) machten schnell alles klar. Cody McLeod (36.) betrieb noch Ergebnis-Kosmetik für die bereits ausgeschiedene Colorado Avalanche. Im Osten erreichten die New York Islanders erstmals seit 2007 wieder die Play-offs. Der viermalige Stanley-Cup-Sieger machte die Rückkehr in die Endrunde mit einer 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen bei den Carolina Hurricanes perfekt.


NHL-Ergebnisse vom Dienstag, 23. April:

Pittsburgh Penguins - Buffalo Sabres 2:4
New Jersey Devils - Montreal Canadiens 3:2
Washington Capitals - Winnipeg Jets 5:3
Carolina Hurricanes - New York Islanders 4:3 n.P.
Philadelphia Flyers - Boston Bruins 5:2
Florida Panthers - New York Rangers 3:2
St. Louis Blues - Colorado Avalanche 3:1
Nashville Predators - Calgary Flames 4:3
Minnesota Wild - Los Angeles Kings 2:1
San Jose Sharks - Dallas Stars 3:2


NHL-Play-off-Qualifikanten

Eastern Conference Western Conference
Pittsburgh Penguins Chicago Blackhawks
Boston Bruins Anaheim Ducks
Washington Capitals Vancouver Canucks
Montreal Canadiens Los Angeles Kings
Toronto Maple Leafs San Jose Sharks
New York Islanders St. Louis Blues
24.04.13
 
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