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20.04.2013, 11:44

NHL: Play-offs ohne Ehrhoff, Hecht und Sulzer

4:8! Buffalo verliert das Schicksalsspiel

Für ein deutsches Trio ist der Play-off-Zug in der Nacht zum Samstag abgefahren: Christian Ehrhoff (30), Jochen Hecht (36) und der verletzte Alexander Sulzer (28, Kreuzbandriss) haben ab Mai frei. Das Schicksalsspiel zwischen den Buffalo Sabres (10.) und den New York Rangers (8.) entwickelte sich zu einem Schützenfest. Insgesamt zwölf Treffer verteilten sich jedoch mit 8:4 zu Gunsten der "Broadway Blueshirts", die weiter auf eine Endrunden-Teilnahme hoffen dürfen.

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Nathan Gerbe
Gestolpert: Die Play-offs 2013 finden ohne die Buffalo Sabres (hier: Nathan Gerbe, #42, und Jochen Hecht, #55) statt.
© Getty Images Zoomansicht

Für Buffalo ging es im Heimspiel gegen die New York Rangers um alles: Greifen die Sabres nach dem letzten Strohhalm? Oder finden die Play-offs 2013 ohne das Team von den Niagarafällen statt. Die "Broadway-Blueshirts" hatten eine entsprechende Antwort parat: Carl Hagelin (19.), Brad Richards (20.) und Ryane Clowe (20.) sorgten kurz vor dem Ende des ersten Drittels binnen 74 Sekunden für ein 3:0-Führung. Kurz nach dem Beginn des zweiten Abschnitts legten Anton Stralman (22.) und erneut Richards (22.) binnen 27 Sekunden nach. Rick Nash erhöhte sogar noch auf 6:0 (28.).

"Wir haben keinen Weg gefunden, die Blutung zu stoppen", beschrieb Sabres-Stürmer Drew Stafford die Gegentorflut. "Aber wir haben zurückgeschlagen und unser Bestes gegeben, um noch einmal zurückzukommen. Leider haben zur gleichen Zeit aber auch immer wieder die Rangers getroffen." Gemeint war der torreiche zweite Durchgang mit insgesamt sieben (!) Treffern. Cody Hodgson (34.) und Nathan Gerbe (34.) verkürzten auf 2:6, doch Ryan Callahan baute die Führung erneut aus (35.). Auch der erneute Anschlusstreffer von Stafford (37.), wurde von Richards im Schlussdrittel mit einem Tor beantwortet (53.).

Stafford: "Wir haben versagt!"

So waren die Würfel schon früh gefallen. Trotz der Heimpleite gab es für einen "Säbel" noch Grund zum Jubeln: Mark Pysyk erzielte sein erstes NHL-Tor und sorgte für den 4:8-Endstand (60.). Ein bitterer Abend auch aus deutscher Sicht: Verteidiger Christian Ehrhoff (30) bekam mit 22:52 Minuten zwar die meiste Eiszeit aller Feldspieler und steuerte sogar zwei Vorlagen bei. Dafür stand unter dem Strich aber eine katastrophale Plus-Minus-Bilanz von -5. Mittelstürmer Jochen Hecht (35) stand 13:15 Minuten auf dem Eis, gab drei Schüsse ab und gewann nur 33 Prozent seiner Bullis.

Während New York einen immens wichtigen Sieg im Play-off-Rennen verbuchen konnte, wurde Buffalo "eliminiert". Das heißt, dass die Endrunde 2013 ohne die Sabres stattfinden wird. "Es ist schwierig, es auf dieses eine Spiel zu schieben. Wir hatten im Saisonverlauf bereits mehrere Chancen, um Punkte zu sammeln, doch wir haben versagt", so Stafford. "Wir haben die Erwartungen, die wir an uns selbst gerichtet haben, nicht erfüllt. Jetzt geht es nur noch darum, professionell zu bleiben und die Saison mit Stolz zu Ende zu spielen."


NHL-Ergebnisse von Freitag, 19. April:

Buffalo Sabres - New York Rangers 4:8
St. Louis Blues - Dallas Stars 2:1
Chicago Blackhawks - Nashville Predators 5:4 n.V.
Colorado Avalanche - Edmonton Oilers 1:4
Calgary Flames - Anaheim Ducks 3:1

20.04.13
 
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