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30.03.2013, 20:33

Play-off-Viertelfinale, 6. Spieltag

Wolfsburg schafft die Sensation - Halbfinale komplett!

Meister Eisbären Berlin hat am Samstag dank eines 3:2 in Spiel sechs in Hamburg das Halbfinale der DEL-Play-offs erreicht. Auch das Überraschungsteam der Krefeld Pinguine zog dank eines klaren 7:2 in Ingolstadt ins Semifinale ein. Die große Sensation gelang aber den Wolfsburgern: Die Niedersachsen besiegten Mannheim zu Hause mit 4:3 und warfen damit als erster Zehntplatzierter nach der Hauptrunde den Tabellenführer aus dem Wettbewerb!

Matt Dzieduszycki
Legte den Grundstein zum Sensationserfolg: Matt Dzieduszycki.
© imagoZoomansicht

In Wolfsburg startete der Favorit aus der Kurpfalz zunächst gut: Dank der Treffer von Nationalspieler Christoph Ullmann (16.) und Topscorer Yanick Lehoux (20.) lagen die Adler vor 4.119 Zuschauern zunächst mit 2:1 in Front, nachdem Greg Moore (10.) die Grizzly Adams vorher in Führung geschossen hatte. Im zweiten Drittel drehten dann aber die Stürmer Alexander Polaczek (32.) und Vincenz Mayer (36.) die Partie.

Doch die Adler kamen noch einmal zurück. Die Freude nach Frank Mauers Ausgleich (46.) währte aber nur kurz. Denn Wolfsburgs Verteidiger Aaron Brocklehurst entschied das Spiel und damit die Serie mit seinem Treffer von der blauen Linie im Powerplay in der 49. Minute.

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"Wir sind auf einen ungewöhnlich starken Gegner getroffen und alle sehr enttäuscht", erklärte der Mannheimer Christoph Ullmann enttäuscht. Eine andere Gefühlswelt dagegen bei Vincenz Mayer: "Es ist toll, dass es überhaupt möglich ist, dass der Zehnte den Ersten schlägt. Wir waren heute super eingestellt vom Coach und sind jetzt alle überglücklich", sagte der Wolfsburger Stürmer und Torschütze zum zwischenzeitlichen 3:2.

Krefeld: 300 Sekunden reichen

Auch die Krefeld Pinguine holten den entscheidenden vierten Erfolg. In Ingolstadt stellten die Seidenstädter die Weichen Mitte des zweiten Drittels mit satten fünf Treffern binnen exakt 300 Sekunden auf Weiterkommen. Daniel Pietta (32.), Francois Methot (33.), Boris Blank (33.), Thomas Kurka (35.) und Kevin Clark (37.) drehten in dieser Zeit einen 1:2-Rückstand in ein 6:2.

Kevin Clark
Doppeltorschütze beim entscheidenden Sieg in Ingolstadt: "Pinguin" Kevin Clark.
© imagoZoomansicht

Zuvor hatten die Ingolstädter Thomas Greilinger (16.) und Derek Hahn (24.) noch den Krefelder Führungstreffer von Clark (6.) aus der Anfangsphase in eine 2:1-Führung umgewandelt. Piettas zweiter Treffer im Schlussabschnitt (55.) bedeutete vor 4.351 Zuschauern den Endstand.

Hamburg: Aufholjagd startet zu spät

Auch die Eisbären Berlin profitierten bei ihrem vierten Sieg gegen die Hamburg Freezers von einem starken Mitteldrittel. Barry Tallackson (23.) und Jens Baxmann (24.) brachten den Titelverteidiger vor 8.580 Besuchern mit einem Doppelpack in Führung, Tyson Mulock (40.) erhöhte noch vor der zweiten Drittelpause.

Im letzten Abschnitt verkürzten die Hamburger Thomas Dolak (42.) und Brandon Reid (55.) zwar noch, abwenden konnten die Freezers das vierte Ausscheiden im vierten Play-off-Vergleich mit dem "Bruderklub" aus der Hauptstadt jedoch nicht mehr.


Play-offs, Halbfinale:

Kölner Haie (2.) - Grizzly Adams Wolfsburg (10.)

Krefeld Pinguine (3.) - Eisbären Berlin (4.)

30.03.13
 
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