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28.03.2013, 23:05

DEL, Play-offs, Viertelfinale, 5. Spieltag:

Baxmann trifft spät, Köln ist durch, Adler drehen Partie

Köln gewann gegen Straubing und steht als erstes Team im Play-off-Halbfinale der DEL. Mannheim zog gegen Wolfsburg den Kopf gerade noch einmal aus der Schlinge und vermied in der Overtime ein Aus im Viertelfinale. Mit der Schlusssirene ging Titelverteidiger Berlin gegen Hamburg in der Serie in Führung. Ingolstadt zwang Krefeld in ein sechstes Spiel, muss dort aber auf einen wichtigen Spieler verzichten.

Wolfsburg verpasst vorerst Sensation

Florian Kettemer und Matthias Plachta
Mannheims Kettemer (li.) freut sich mit Plachta über sein Siegtor gegen Wolfsburg.
© picture allianceZoomansicht

Der Hauptrundenprimus aus Mannheim hat gegen Wolfsburg das Aus gerade noch einmal abgewendet. Allerdings standen die Adler, die in der regulären Saison 39 Punkte, 47 Tore und neun Plätze vor den Grizzly Adams notiert waren, bereits vor dem frühen Play-off-Ende.

Denn vor 12.159 Zuschauern in der Kurpfalz führten die Niedersachsen nach Toren von Haskins (6.) und Brocklehurst (16.) bereits mit 2:0. Diese Führung hatte auch über das zweite Drittel hinaus Bestand. Erst im Schlussabschnitt konnten dann Magowan (44.) und Maurer (46.) ausgleichen. Da bis zur Schlusssirene kein weiterer Treffer mehr gelang, ging die Partie in die Overtime. Und da hatten die Adler das bessere Ende für sich, Kettemer sorgte nach 162 Sekunden dafür, dass es am Samstag in Wolfsburg ein sechstes Spiel geben wird.

ERC wehrt Krefelder Matchball ab - Ficenec fehlt

DEL-Saison 2012/13

Eine sehr körperbetonte und von Strafzeiten geprägte Serie (insgesamt schon 243 Strafminuten) lieferten sich bislang Krefeld und Ingolstadt. Für die Oberbayern mit Folgen, denn für Verteidiger Ficenec ist die Saison vorbei. Der 35-Jährige kugelte sich am Dienstag die Schulter aus und muss operiert werden. "Wir mussten schon am Dienstagabend damit rechnen, dass er uns wohl fehlen wird. Es passt in dieses Jahr, dass sich ein weiterer wichtiger Spieler verletzt" klagte Ingolstadts Sportdirektor Jim Boni.

Die Spieler gaben aber in Krefeld die richtige Antwort und wehrten mit dem 2:1 (2:0; 0:0; 0:1) den Matchball der Pinguine ab. Greilinger (6.) und O'Connor (18.) schossen den ersten Auswärtssieg in der Serie heraus, für die Krefelder konnte Clark (51.) lediglich den Anschlusstreffer erzielen. Beide Teams werden sich am Samstag in Ingolstadt erneut sehen.

Aber auch Spiel fünf ging nicht spurlos an den Spielern vorbei. Im Krankenhaus endete die Partie für den Krefelder Mark Voakes, der sich nach einem Duell mit Craig Weller eine tiefe Schnittwunde im Bein zuzog. Der Ingolstädter Björn Barta schied mit einer Gehirnerschütterung vorzeitig aus.

Baxmann rettet Berlin

Jens Baxmann (li.)
Unbeschreiblicher Jubel: Berlins Baxmann (li.) traf eine Sekunde vor Spielende zum Sieg gegen Hamburg.
© imagoZoomansicht

Hochspannung bietet weiterhin die Serie zwischen Berlin und Hamburg. Nach fünf Spielen steht es nun 3:2 in der Serie, das 3:2 (1:0, 1:0, 1:2) am Donnerstagabend in Berlin trieb den Spannungsbogens auf die vorläufige Spitze.

Vor 13.700 Zuschauern in der endlich wieder stimmungsvollen Halle am Ostbahnhof - der Ticketstreit wurde beigelegt - entwickelte sich eine bis in die Schlusssekunde packende und dramatische Partie. Zunächst schien es aber so, dass die Hamburger den Ausfall zweier Schlüsselspieler (Schneider und Flaake) nicht würden kompensieren können. Schlenker (3.) und Mulock (39.) schossen den Titelverteidiger mit 2:0 in Front.

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Doch die Hanseaten gaben sich nicht geschlagen und schlugen im Schlussabschnitt durch Pettinger (46.) und Nielsen (56.) zurück. In der hektischen Schlussphase deutete dann alles auf eine Overtime hin, doch Baxmann erzielte in der allerletzten Sekunde vor der Schlusssirene doch noch das 3:2-Siegtor für die Eisbären.

Köln ist durch

Immerhin einen Halbfinalisten gab es dann doch am 5. Spieltag des Viertelfinals. Die Kölner Haie setzten sich mit 2:1 in der Overtime gegen die Straubing Tigers durch und erreichten mit dem vierten Sieg vorzeitig die Runde der letzten Vier.

Die Haie gingen vor 11.843 Zuschauern durch den ehemaligen NHL-Star Sturm bereits in der 5. Minute in Führung. Anschließend klappte dann aber nicht mehr viel, im Gegenteil. Die Straubinger kämpften sich mit viel Leidenschaft und Einsatz zurück, Hussey gelang in der 52. Minute der 1:1-Ausgleich. In der Overtime wurde dann Nationalspieler Gogulla mit seinem Treffer in der 67. Minute zum Matchwinner für die Kölner.

28.03.13
 
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