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20.03.2013, 23:18

DEL: Viertelfinalspiele am Mittwoch

Spannung pur in Berlin - Kölner Kantersieg

Am Mittwochabend begann die heißeste Zeit des Jahres in der DEL. Das Viertelfinale steht dabei im Zeichen des "Bruderduells" Berlin gegen Hamburg - und das hatte es gleich in sich: Berlin gewann mit 6:5 nach Verlängerung. Titelfavorit Mannheim erlaubte sich gleich mal einen Ausrutscher und verlor zu Hause gegen Wolfsburg. Die Kölner feierten indes einen Kantersieg gegen Straubing. Krefeld gab sich gegen Ingolstadt keine Blöße.

Mannheimer Adler - Grizzly Adams Wolfsburg: 0:1

Greg Moore (2.v.li.) nach dem Siegtreffer
Späte Freude: Greg Moore (2.v.li.) nach dem Siegtreffer.
© picture alliance

Im Schlussspurt sicherten sich die Adler den Hauptrundentitel im Rennen mit den Kölner Haien und gingen auch deshalb als klarer Favorit ins Duell mit Wolfsburg. Die Grizzlies erreichten nur als Zehnter und nach 0:1-Serienrückstand in den Pre-Playoffs gegen Nürnberg das Viertelfinale, dennoch sind sie punktemäßig ein Spitzenteam der letzten zweieinhalb Monate.

Die Adler gewannen drei der vier Hauptrundenvergleiche, zwei davon allerdings früh in der Saison, als Wolfsburg noch extrem verletzungsgeplagt war. Dennoch ist Mannheim hoher Favorit, denn das Team von Coach Harold Kreis ist in allen Mannschaftsteilen ausgeglichen besetzt und hat mit Nationaltorhüter Dennis Endras und Yannic Lehoux zudem auch überragende Einzelkönner in seinen Reihen. Das alles nutzte aber nichts, denn die Adler erlebten ihr blaues Wunder: Nachdem Frank Mauer (19.) und Matthias Plachta (24.) die Mannheimer in Führung gebracht hatten, schien die Welt noch in Ordnung, allerdings nur bis zur Schlussphase.

Norm Milley (56.) und Robbie Bina (58.) schlugen kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit zu und erzangen die Verlängerung. In dieser avancierte Greg Moore zum Matchwinner der Niedersachen, als er in der 71. Minute den entscheidenden Siegtreffer zum 3:2 markierte.


Kölner Haie - Straubing Tigers: 1:0

Kölner Fans beim 6:1-Kantersieg der Haie
Freude am Puck: Kölner Fans beim 6:1-Kantersieg der Haie.
© picture alliance

Die Haie konnten sich eineinhalb Wochen erholen und schonten Nummer-eins-Keeper Danny aus den Birken obendrein noch in der Schlussphase der Saison. Straubing dagegen musste im Hauptrunden-Finale und den zwei Spielen gegen Augsburg hart um das Weiterkommen kämpfen. Während Tyler Beechey gegen die Panther überraschend und erfolgreich zurückgekehrt war, fallen mit Daniel Sparre (Wirbelbruch) und Verteidiger Grant Lewis (Knieverletzung) bei den Niederbayern zudem zwei wichtige Spieler aus.

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Dennoch waren die Haie gewarnt: Denn bereits im Vorjahr wurde Straubing zum Überraschungsteam, das mit 4:0 gegen Wolfsburg bis ins Playoff-Halbfinale vorgestoßen war. Die Mannschaft von Uwe Krupp ist aber ein anderes Kaliber und zeigte das auch: Zwar waren die Straubinger durch ein Tor von Matt Hussey (6.) überraschend in Führung gegangen, danach drehten die Rheinländer aber auf und fuhren einen 6:1-Kantersieg ein. John Tripp (7., 27.), Marcel Ohmann (8.), Marco Sturm (45.), Christopher Minard (47.) und Philip Gogulla (58.) waren die Torschützen.


Krefeld Pinguine - ERC Ingolstadt: 1:0

Herberts Vasiljevs
Doppelpack gegen Ingolstadt: Herberts Vasiljevs.
© picture allianceZoomansicht

Keine Frage, das erstaunlich gute Abschneiden der Krefeld Pinguine hängt unmittelbar mit dem mehrmonatigen Einsatz von Lockout-Spieler Christian Ehrhoff zusammen, der nach seinen absolvierten 32 Partien mit 26 Scorerpunkten in der Abschlussliste der am besten punktenden DEL-Verteidiger noch unter den ersten zehn landete. Doch dass Krefeld auch ohne den Star der Buffalo Sabres mehr als konkurrenzfähig ist, bewies das Team von Coach Rick Adduono nicht zuletzt in der Schlussphase der Saison mit fünf Siegen in Serie und auch nun im ersten Viertelfinal-Spiel gegen den ERC Ingolstadt.

Ingolstadt hatte alle vier Hauptrundenpartien für sich entschieden. Immer waren es enge Spiele, doch stets gewannen die Oberbayern mit einem Tor Unterschied. Diesmal kam es jedoch anders. Michel Periards (4.) Führungstreffer glich Herberts Vasiljevs noch im ersten Drittel aus (8.), ehe Josh Meyers (10.) und wieder Vasiljevs (48.) den 3:1-Sieg perfekt machten.


Eisbären Berlin - Hamburg Freezers: 1:0

Berlin glückte eine furiose Aufholjagd
Spannung pur: Berlin glückte eine furiose Aufholjagd.
© picture alliance

Hamburgs Angstgegner heißt Berlin und bleibt es auch nach dem ersten Viertelfinalspiel. Im Duell der beiden Klubs des US-Milliardärs Philip Anschutz, der nach längerem Suchen eines Käufers sein Imperium der Anschutz Entertainment Group nun doch behalten will, nahmen in der Vergangenheit die Freezers zumeist nur den Part des Juniorpartners des DEL-Serienmeisters Berlin ein. Dreimal traf man bereits in den Play-offs aufeinander, dreimal setzten sich die Eisbären klar durch.

Die Hauptstädter erreichten zwar mit Ach und Krach Rang vier nach der Hauptrunde, offenbarten dabei aber immer wieder einige Schwächen und liegen derzeit aufgrund stark erhöhter Dauerkartenpreise für die Saison 2013/14 auch noch mit den eigenen Fans im Clinch. Die Gelegenheit für Hamburg, um sich endlich von dem eigenen Eisbären-Trauma zu lösen.

Und zunächst lief es auch wie am Schnürchen für die Freezers, die nach dem ersten Drittel dank Garrett Festerling (3.), Eric Schneider (4.), Julian Jakobsen (13.) und Thomas Dolak (15.) mit 4:0 vorne lagen. Doch dann wachten die Hauptstädter auf - Julian Talbot (21.), Darin Olver (40.), Travis James Mulock (45.) und Mads Christensen (47.) beendeten die erfolgreiche Aufholjagd, ehe Jens Baxmann (48.) das Blatt noch ganz wendete. Die Hamburger hatten es schließlich Schneider (57.) zu verdanken, dass es immerhin noch für die Verlängerung reichte. In dieser sorgte Mulock (71.) mit seinem Treffer zum 6:5-Sieg der Gastgeber dafür, dass auch die Berliner Fans voll und ganz auf ihre Kosten kamen.

20.03.13
 
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