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15.03.2013, 22:15

Augsburg scheidet aus - Nürnberg muss "nachsitzen"

Straubing weiter - Wolfsburg erzwingt Spiel 3

Am Freitagabend ist die erste von zwei Entscheidungen gefallen: Die Straubing Tigers ziehen mit einem deutlichen 4:1-Heimsieg gegen die Augsburger Panther ins DEL-Play-off-Viertelfinale ein. Im zweiten Spiel hätte auch Nürnberg in Wolfsburg alles klar machen können. In einem spannenden Spiel setzten sich aber die Grizzly Adams durch und erzwangen so ein drittes Spiel in dieser "Best-of-three"-Serie.

Steven Reinprecht & Norman Milley
Wolfsburgs Norman Milley (re.) setzte sich mit 4:3 gegen Nürnberg und Steven Reinprecht (li.) durch.
© Getty ImagesZoomansicht

Nach der 2:3-Niederlage n.V. in Spiel eins standen die Augsburger in Straubing mit dem Rücken zur Wand. Als wäre das nicht schon genug Druck, erwischten die Tigers auch noch den besseren Start und gingen nach 87 Sekunden in Führung: Forrest spielte einen Pass von der blauen Linie in den Slot, wo Keil die Scheibe ins Tor tippte (2.). Entsprechend aggressiv antworteten die Panther und investierten viel. Der Puck fand aber keinen Weg an Torwart Bacashihua vorbei. Mit der Schlusssirene im ersten Drittel entlud sich die Anspannung bei Keil und Bassen, die sich einen Faustkampf lieferten.

Auch im zweiten Durchgang ging es in diesem bayerischen Derby heiß her. Beide Teams lieferten sich ein körperbetontes und leidenschaftliches Eishockeyspiel. Die Tore machten aber weiter nur die Hausherren: Nach einem AEV-Puckverlust spielte sich das Stürmertrio der Straubinger den Puck in der Vorwärtsbewegung zu, sodass schließlich Beechey völlig frei stand und mit einem Tunnel gegen Goalie Ehelechner das 2:0 besorgte (22.). Zwölf Sekunden vor dem Ende des zweiten Durchgangs staubte Beechey aus kurzer Distanz ab und erhöhte auf 3:0 (40.).

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Im Schlussdrittel versuchten die Panther noch einmal alles, um das Saisonaus abzuwenden. Jedoch fanden die bayerischen Schwaben einfach keine Lücke zwischen dem Tor und dem spürbar coolen Bacashihua, der viel Ruhe ausstrahlte und Schuss um Schuss parierte. So kam es wie es kommen musste: Auf der anderen Seite hämmerte Dotzler einen Schlagschuss in den Winkel und sorgte für die Entscheidung (50.) zu Gunsten der Tigers. Ohne eigenen Treffer wollte sich Augsburg aber nicht aus der Serie verabschieden. Somma fälschte einen Distanzschuss von Roloff entscheidend ab und besorgte den 1:4-Endstand (57.). Trotz des Ausscheidens gab es für die AEV-Fans noch ein Gänsehaut-Erlebnis, als in den letzten 50 Sekunden noch der langjährige Torwart Conti für Ehelechner eingewechselt wurde. Der 34-Jährige (1995-1999 sowie 2009-2013 im Verein) wird seine aktive Karriere beenden und ins Management der Panther wechseln.

Entscheidung vertagt: Wolfsburg schlägt Nürnberg

DEL Saison 2012/13

Im zweiten Pre-Play-off-Duell des Abends wollte Nürnberg in Wolfsburg den Einzug in die zweite Runde perfekt machen (Hinspiel: 3:2). Die Grizzly Adams waren aber bestens eingestellt und zogen das Momentum schnell auf ihre Seite: Hospelt narrte die die fränkische Verteidigung mit mehreren Stocktricks und traf (7.). Furchner kam im gegnerischen Slot ebenfalls frei zum Schuss und erhöhte auf 2:0 (9.). Die Schockstarre der Ice Tigers dauerte nur 19 Sekunden an, dann verkürzte James mit einem Tip-in (9.). Im weiteren Verlauf zeigten sich die Autostädter weiter effektiv und zielsicher: Brocklehurst schweißte einen Blueliner in die Maschen (12.). So nahm Wolfsburg ein 3:1 mit in die erste Drittelpause.

Nach vier Treffern im ersten Durchgang sollten die Fans auch im zweiten Abschnitt auf ihre Kosten kommen. Haskins zog mit links vorm Tor gleich zwei Nürnberger auf sich und öffnete so den Slot für Milley, der die Scheibe über die Linie drückte - 4:1 (25.)! Die Ice Tigers gaben sich aber nicht geschlagen und entwickelten eine Drangphase. Buttenschön (28.) nutzte eine Verwirrung der Wolfburger Defensive und schob ins halbleere Gehäuse ein (28.). Nur Sekunden später donnerte Borer den Puck an die Latte (29.). Jetzt liefen die Franken unermüdlich an und bauten immer mehr Druck auf. Stastny tauchte frei vor Torwart Dshunussow auf, legte aber noch einmal quer. Jetzt hieß es Luft anhalten, denn Reinprecht traf die Scheibe erst nicht, stocherte das Hartgummi dann aber doch noch in den leeren Kasten (40.).

Für das Schlussdrittel war also wieder alles offen. Die Ice Tigers hatten noch Energie im Tank und rannten 20 Minuten lang an. 50 Sekunden vor dem Ende wurde Nürnbergs Goalie Jenike für einen zusätzlichen Stürmer herausgenommen, 39 Sekunden vor Schluss musste auch noch Wolfsburgs Schopper wegen Spielverzögerung auf die Strafbank. Die Franken hatten also eine Sechs-gegen-Vier-Überzahl, brachten den Puck aber einfach nicht im Tor unter. Damit muss nun eine Entscheidung über die Besetzung des DEL-Play-off-Viertelfinals am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) in Nürnberg herbei geführt werden.

15.03.13
 
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