Fotofinish am letzten Spieltag der DEL-Hauptrunde: München und Straubing standen nach 51. Spieltagen über dem Strich, der zur Teilnahme an den Pre-Play-offs berechtigt. Beide hatten 71 Punkte. Doch Hannover und Wolfsburg waren den beiden dicht auf den Fersen. Hannovers Konto zählte ebenfalls 71 Punkte, das von Wolfsburg 70. Da es unter den vier keine direkten Duelle gab, war jede Konstellation möglich.
Wolfsburg hatte im Heimspiel gegen Düsseldorf den vermeintlich leichtesten Gegner. Nach dem ersten Drittel führten die Niedersachsen mit 2:1. Hannover reiste nach Krefeld zum Tabellendritten und lag nach 20 Minuten bereits mit 2:0 hinten. München (in Hamburg) und Straubing (gegen Berlin) ließen zunächst auch nichts anbrennen. Beide lagen nach dem ersten Drittel mit 1:0 vorn.
Das Bild veränderte sich auch nach weiteren 20 Spielminuten nicht. München hielt das 1:0, Straubing erhöhte gar auf 4:2. Was machten die Verfolger? Wolfsburg trennte sich im zweiten Drittel mit 1:1 von Düsseldorf und behauptete damit den Vorsprung. Hannover kämpfte sich ran, dennoch stand es zur zweiten Pause noch 4:3 für Krefeld. Damit waren die Scorpions vor dem Schlussdrittel etwas abgeschlagen, für die anderen drei Teams war noch alles drin.
Also musste das Schlussdrittel entscheiden. Straubing hat weitere Spiele vor sich: Die Tigers setzten sich souverän mit 6:2 gegen Berlin durch. Aber München gab das 1:0 in Hamburg noch aus der Hand. Die Freezers entschieden das letzte Drittel mit 2:0 für sich und beendeten damit die Münchner Play-off-Träume, weil Wolfsburg gleichzeitig das 3:2 gegen Düsseldorf über die Zeit brachte.
Doch Wolfsburg war damit noch nicht am Ziel, denn in Krefeld wurde noch gespielt. Nach 60 Minuten stand es 5:5 - die Partie ging in die Overtime. Hier gelang den Pinguinen das 6:5 und damit das Aus für Hannover. Wolfsburg dagegen behielt Platz zehn.
Im Fernduell um Rang eins der DEL-Hauptrunde setzten sich die Adler Mannheim am Ende durch. Zwar taten sich die Kurpfälzer lange schwer, gewannen aber dank eines 2:0 im Schlussdrittel aber mit 4:2 gegen Iserlohn. Da half Köln auch eine Aufholjagd gegen Nürnberg nicht. Nach dem ersten Drittel führten die Gäste mit 3:1. Letztlich siegte Köln aber mit 6:4.
Krefeld reiht sich hinter Mannheim und Köln ein, gefolgt von Berlin, Hamburg und Ingolstadt. Nürnberg und Wolfsburg sowie Augsburg und Straubing machen nun die letzten beiden Play-off-Teilnehmer unter sich aus. In Hannover und München sind die Träume geplatzt. Iserlohn und Düsseldorf hatten sowieso keine Chancen mehr.
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