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17.02.2013, 20:44

DEL, 45. Spieltag

Haie beißen bei den Adlern zu

Fünf Tage nach der 2:3-Heimniederlage gegen Verfolger Mannheim nahmen die Kölner Haie am 45. Spieltag in der Kurpfalz Revanche und siegten im Shoot-Out knapp mit 4:3. Iserlohn unterlag in Hannover mit 2:4. Hamburg musste gegen Straubing in die Overtime, hatte dort das bessere Ende für sich. Im Kampf um Platz zehn punktete Wolfsburg beim Elften München. Krefeld kanzelte Nürnberg mit 4:1 ab. Die Eisbären wollten in Augsburg einen Ausrutscher vermeiden - vergeblich.

Kölner Dreigestirn: Gogulla (li.) und die Torschützen Florian Schütz sowie John Tripp (re.).
Kölner Dreigestirn: Gogulla (li.) und die Torschützen Florian Schütz sowie John Tripp (re.).
© puicture-allianceZoomansicht

Revanche gelungen! Die Kölner Haie hielten sich auch ohne Star-Zugang Marco Sturm, der einstige NHL-Star stand nicht auf dem Eis, vor 13600 Zuschauern beim Verfolger Mannheim schadlos und hatten nach spannendem Spielverlauf am Ende erst im Shoot-Out das bessere Ende gefunden. In der Kurpfalz sahen die Fans zunächst die Haie nach dem ersten Drittel klar auf Kurs. John Tripp und Felix Schütz sorgten in Überzahl für ein klares 2:0. Die Adler konterten im zweiten Teilabschnitt. Ken Magowan und Yanick Lehoux egalisierten.

Es spitzte sich zu. Die Domstädter kamen durch Alexander Weis wieder zu einer knappen Führung, wieder gelang Mannheim der Ausgleich. James Sifers traf zum 3:3. Dabei blieb es dann auch nach sechzig Minuten. Es ging in die Overtime, die torlos verstrich. Die Entscheidung musste schließlich im Penalty-Schießen gefunden werden. Dort fand nur die Kölner Nummer 39, der Kanadier Christopher Minard, einen Weg, den Puck ins Tor zu befördern. Ganze fünf Tage nach der 2:3-Heimniederlage hatten die Haie ihre Eishockey-Welt wieder zurechtgerückt. Der Tabellenführer vergrößerte den knappen Vorsprung im Tableau auf die Adler um einen Punkt.

Freezers machen kurzen Prozess - In der Overtime!

Hamburgs Jacobsen und Straubings Brückner kreuzen die Klingen.
Hamburgs Jacobsen und Straubings Brückner kreuzen die Klingen.
© Getty ImagesZoomansicht

Nur zweimal zappelte die Scheibe in den regulären sechzig Minuten in Hamburg hinter den Goalies. Straubings Laurent Meunier und Freezers-Angreifer Brandon Reid mit Saisontreffer Nummer zehn sorgten für Kurzweil auf den Rängen. Danach herrschte aber lange Ebbe! Am Spielstand änderte sich bis in die Overtime hinein nichts, dort nutzten die Freezers wie schon beim Ausgleich den Vorteil der Überzahl aus. Straubings Calvin Elfring saß auf der Strafbank, als Eric Schneider nach nur 20 Sekunden die torlose Zeit beendete und Hamburg den 2:1-Sieg schenkte.

Scorpions stechen zu - Iserlohn geht leer aus.

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3444 Gäste begrüßten die Hannover Scorpions zum Spiel gegen Iserlohn. Den Niedersachsen gelang dabei die Wiedergutmachung für das 0:3 gegen Wolfsburg, gleichzeitig konnten sie die Roosters im Ringen um einen Pre-Play-Off-Platz in Schach halten. Die Vorentscheidung fiel dabei im zweiten Drittel, das die Gastgeber mit 3:1 für sich entschieden. Brendan Brooks gelang im Schlussabschnitt zwar zwischenzeitlich der Anschluss zum 2:3, doch Gerrit Fausers Überzahltreffer zum 4:2 war letztlich nicht mehr einzuholen. Die Scorpions blieben so auf Kurs, schossen sich zu 65 Punkten, Iserlohn bleibt bei 58 stehen und rangiert weiterhin unter dem Strich.

Spektakel in Düsseldorf - Krefeld klarer Sieger

Beste Unterhaltung war beim Schlusslicht aus Düsseldorf geboten. Die DEG hatte Ingolstadt zu Gast und kam durch Daniel Kreutzer schnell zum 1:0 im ersten Drittel. Richtig Fahrt nahm die Begegnung aber erst ab dem Mitteldrittel auf. Ingolstadt drehte den Rückstand in ein 2:1 zu eigenen Gunsten, doch das war erst der Beginn einer wilden Achterbahnfahrt. Mitverantwortlich war DEG-Youngster Daniel Fischbuch, bei dem sich der Tor-Knoten löste. Zunächst glich er noch vor der zweiten Schlusssirene zum 2:2 aus. Und als John Laliberte in schneller Folge zweimal traf und den ERC mit 4:2 voranbrachte, war Fischbuchs zweiter Streich gleichzeitig Signal. Dem 3:4 folgte der erneute Ausgleich durch Ashton Rome. Die Gäste hatten aber noch Energie im Akku. Auf Assist von Laliberte verantwortete der 36-jährige Jakub Ficenec das 5:4 für die Süddeutschen, ein drittes Mal kam die DEG nicht mehr zurück.

Krefeld festigte unterdessen mit einem klaren 4:1-Auswärtserfolg bei den Nürnberger Ice Tigers den dritten Tabellenplatz. Die Franken verzeichneten gleich 17 Schüsse im ersten Drittel, konnten Goalie Scott Langkow aber nicht überwinden. Besser, zielgerichteter und genauer machten es die Pinguine, die mit bei Abschlüssen zweimal jubelten. Adam Courchaine und Martin Schymainski schossen ein beruhigendes 2:0 heraus, Andreas Driendl stellte in Drittel zwei auf 3:0. Das war zuviel für die heute zahnlosen Nürnberger. Zwar sprang noch der Ehrentreffer durch James Pollock heraus, doch als Roland Verwey den alten Vorsprung wiederherstellte, blieben die Gastgeber weitere Antworten schuldig. 4:1! Ein gelungener Krefelder Ausflug in den Süden.

Enger gestaltete sich das Geschehen in München. 2:2 hieß es dort nach drei Dritteln zwischem dem EHC und Wolfsburg, Erst in der Overtime fand sich ein Sieger: Die Gäste schlugen nach noch nicht einmal einer Minute Extra-Zeit entscheidend zu. Sebastian Furchners zweiter Treffer brachte den Grizzly Adams den zweiten Sieg in Serie.

Eisbären rutschen auf Platz vier ab

Der deutsche Meister Eisbären Berlin unterlag indes im Spätspiel in Augsburg mit 2:3. Das erste Tor für die Berliner, die im zweiten Drittel Darin Olver durch eine Matchstrafe verloren, erzielte René Rankel in doppelter Überzahl zum Stand von 1:3 (40.). Zuvor hatten Chad Bassen (6.), Stephen Werner (29.) und Justin Forrest (39.) die Panther komfortabel in Führung gebracht. Kurz vor Schluss schaffte Julian Talbot sogar noch den Anschluss für die Berliner (56.) - zu mehr sollte es aber nicht reichen. Der Titelverteidiger, am Freitag nur 5:4-Sieger nach Penaltyschießen gegen die DEG, rutschte dadurch vom vierten auf den sechsten Tabellenplatz ab. Immerhin wurde Platz vier, der in den Playoff-Viertelfinals Heimrecht garantiert, zuletzt als Minimalziel der Eisbären ausgegeben.

17.02.13
 
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