
Die DEL-Topteams aus Köln und Mannheim hatten am vergangenen Spieltag Federn lassen müssen und wollten sich am Sonntag rehabilitieren. Für den Primus aus der Domstadt bedeutete dies eine Reise nach München. Und es wurde an der Isar ein ziemlich zähes Ringen. Erst tief im zweiten Spielabschnitt fand das Krupp-Team, das zuvor den Transfer von Marco Sturm bekanntgegeben hatte, den Weg an Goalie Jochen Reimer vorbei. Felix Schütz hatte zugeschlagen. Im Schlussdrittel konterten die Münchner, die sich weiterhin Hoffnungen auf die Pre-Play-Offs machen, in Überzahl. Brett Breitkreuz saß wegen Haltens draußen, Ulrich Maurer nutzte dies zum Ausgleich. Es ging letztlich nach torloser Overtime ins Shoot-Out. Dort traf als Einziger Brent Aubin und sicherte dem ERC den Schlussjubel. Die Kölner Revanche glückte also nicht wirklich.
In Mannheim führten die Hamburger durch Treffer von David Wolf (18.) und Garrett Festerling (24.) zweimal. Doch die Adler setzten sich letztlich dank der Tore von Dominik Bittner (18.) und Yanick Lehoux (41. und 59.) durch.
Ein Machtwort sprachen die Nürnberg Ice Tigers in Niederbayern aus. Schon das 6:4 zuvor gegen Augsburg hatte wie ein Befreiungsschlag für die Franken gewirkt, die unvermindert Angriffslust zeigten und sich die Krise vom leib schossen. Ryan Beida, Jason Jaspers und Connor James langten in den ersten 20 Minuten zu, es stand 0:3 aus Sicht der Gastgeber. Als Yan Stastny im zweiten noch auf 4:0 erhöhte, war der Drops gelutscht. Rene Röthkes Ehrentreffer blieb Ergebniskosmetik, die Punkte wanderten nach Nürnberg weiter.
Eine klare Angelegenheit war der Gang der Panthers gegen die Scorpions aus Hannover. Mit 5:2 setzten sich die Fuggerstädter durch, die Gäste gingen zwar mit 1:0 voran, doch TJ Trevelyan nutzte im zweiten Drittel eine Überzahl konsequent und traf gleich doppelt. Es war der entscheidende Schlag auf dem Weg zum 5:2-Erfolg.

Vor 14.100 Zuschauern in der Berliner 02-World am Spreeufer setzte es für die heimischen Eisbären im Spiel nach dem umkämpften 4:3 bei den Mannheimer Adlern einen herben Dämpfer. Nach drei Dritteln hieß es 0:1 und Ingolstadt durfte sich über einen knappen Sieg in der Hauptstadt freuen. Den Siegtreffer besorgte Kristopher Sparre im Schlussdrittel. Beängstigend dabei die Effizienz der Gäste. Berlin schoss insgesamt 33mal erfolglos auf den Kasten von Goalie Ian Gordon. Dem ERC genügte ein Versuch von insgesamt 21 in Richtung Robert Zepp. Beide temas bleiben so auf direktem Weg in die Play-Offs.
Furios startete Krefeld in der Autostadt. Wolfsburg sah sich nach den ersten 20 Minuten bereits mit 1:3 im Rückstand und konnte nur noch durch Justin Mercier verkürzen, sich letztlich geschlagen geben. Die Grizzly Adams bleiben Vorletzter, Krefeld zog nach Punkten mit Berlin gleich.
Einen Rückschlag kassierten die Iserlohn Roosters (58), die im Westderby beim Schlusslicht Düsseldorfer EG mit 2:6 (1:2, 1:2, 0:2) unter die Räder kamen.
| Pl. | Verein | Tore | Pkte. | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() | Adler Mannheim | 138:100 | 83 |
| 2 | ![]() | Kölner Haie | 134:112 | 81 |
| 3 | ![]() | Eisbären Berlin | 147:119 | 70 |
| 4 | ![]() | Krefeld Pinguine | 134:120 | 70 |
| 5 | ![]() | Hamburg Freezers | 138:112 | 69 |
| 6 | ![]() | ERC Ingolstadt | 133:128 | 67 |
| 7 | ![]() | Augsburger Panther | 116:131 | 64 |
| 8 | ![]() | Thomas Sabo Ice Tigers | 128:130 | 62 |
| 9 | ![]() | Hannover Scorpions | 105:123 | 62 |
| 10 | ![]() | EHC Red Bull München | 105:115 | 60 |
| 11 | ![]() | Iserlohn Roosters | 116:131 | 58 |
| 12 | ![]() | Straubing Tigers | 111:126 | 58 |
| 13 | ![]() | Grizzly Adams Wolfsburg | 116:132 | 54 |
| 14 | ![]() | Düsseldorfer EG | 102:144 | 42 |