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27.01.2013, 20:46

DEL, 41. Spieltag

Souveräne Adler ziehen an Köln vorbei

Spitzenreiter Köln lieferte sich am 41. Spieltag ein Fernduell mit Mannheim um Platz eins. Dabei bezwangen die Haie den Vorletzten aus Wolfsburg erst in der Overtime, während die Adler sich in der regulären Spielzeit gegen Hannover durchsetzten und sich so an die Tabellenspitze setzten. In Berlin gewannen die Eisbären das "Bruderduell" gegen die Hamburg Freezers. Zwischen Ice Tigers und Iserlohn Roosters kam es in Nürnberg zum direkten Duell im Kampf um Platz zehn.

Die Fäuste fliegen: Kölns Brett Breitkreuz und Wolfsburgs Gregory Moore klären eine Meinungsverschiedenheit.
Die Fäuste fliegen: Kölns Brett Breitkreuz und Wolfsburgs Gregory Moore klären eine Meinungsverschiedenheit.
© imagoZoomansicht

Die Kölner Haie hatten vor 9413 Zuschauern richtig viel Mühe mit dem Tabellenvorletzten aus Wolfsburg. Nach dem ersten Drittel stand es noch 0:0 und nachdem Kai Hospelt (24.) das Team aus der Autobauerstadt schließlich in Führung gebracht hatte, dauerte es sehr lange, ehe die Haie ihrerseits zubeißen konnten. Brett Breitkreuz erledigte dies kurz nach Beginn des dritten Spielabschnitts (42.).

Es ging schließlich in die Overtime, dort ging es dann ruckzuck. Andreas Holqvist feierte nach nur 34 Sekunden Nachspielzeit seinen zehnten Saisontreffer und schenkte seinen Farben so den Sieg. Die Tabellenführung in der DEL mussten die Kölner aber dennoch wieder abgeben.

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Hannover zu Besuch - Klare Sache für die Adler

Auch in der Kurpfalz machten sich knapp 9000 Fans auf, um das Aufeinandertreffen zwischen den heimischen Adlern und den angereisten Scorpions aus Hannover zu begutachten. Es wurde schließlich eine klare Angelegenheit. Mannheim dominierte Drittel Nummer eins, führte nach 20 Minuten schon mit 2:0 durch Marcus Kink und Yanick Lehoux. Auch im zweiten Drittel hatten die Niedersachsen trotz des Anschlusses durch Corey Quirk wenig zu melden. Alex Foster stellte den alten Abstand umgehend wieder her.

Und als Hannovers Robin Thompson eine Zwei-Minuten-Strafe absaß, zementierte Adam Mitchel eine knappe Viertelstunde vor der Schlusssirene mit dem 4:1 die Überlegenheit der Adler, die durch den glatten Erfolg auch wieder den Rest der DEL vom Platz an der Sonne aus grüßen.

EHC und Pinguine starten furios und siegen

"Liebevolle Umarmung" - Düsseldorfs Ashton Rome vergeht sich an Münchens Johan Ejdepalm.
"Liebevolle Umarmung" - Düsseldorfs Ashton Rome vergeht sich an Münchens Johan Ejdepalm.

Auf den anderen Eisflächen ging es meist sehr eng zu. Krefeld und München legten durch furiose erste Drittel (beide Teams führten jeweils mit 3:0) den Grundstein für ihre Siege. Die Pinguine hielten sich erfolgreich die Augsburg Panthers mit 4:3 in eigener Halle vom Halse und erhöhten so den Abstand auf die Fuggerstädter und Platz sieben. Die Münchner schockten den Tabellenletzten aus Düsseldorf und ließen fortan nur noch zwei DEG-Erfolgserlebnisse zu. Das war zuwenig für die Rheinländer. Die Bayern dürfen so weiterhin mit einem Auge auf Rang zehn schielen.

Straubing in der Overtime - Iserlohn im Penaltyschießen

Torreich und spannend ging es in Niederbayern zu. Die heimischen Tigers hielten den ERC aus dem nahen Ingolstadt lange Zeit auf Distanz. Michael Endraß und Rene Röthke garantierten Straubing einen 2:0 Vorsprung nach 20 Minuten. Doch Ingolstadt kämpfte sich wieder heran. John Laliberte verkürzte. Auch als Tyler Beechey wieder auf 3:1 stellte, war es um die Moral der Gäste gut bestellt. Derek Hahn und Sean O'Connor egalisierten und erst in der Overtime kam es zur Entscheidung. Dort hatten wiederum die Tigers die Nase vorne. Dustin Whitecotton hieß nach 79 Sekunden Zusatzzeit der Schütze zum siebbringenden 4:3.

In Nürnberg kabbelten sich die fränkischen Ice Tigers und die Iserlohn Roosters um Rang zehn. es entwickelte sich ein zähes Ringen um den Sieg, das bei aller Brisanz auf dem Eis überraschend fair ablief. Nur drei kleine Strafen gab es nach dem Aufeinandertreffen zu vermelden. Und das, obwohl die Partie lange keinen Sieger finden wollte und im Shoot-Out entschieden wurde. Zuvor hatten Yasin Ehliz für Nürnberg und Thomas Holzmann für Iserlohn getroffen. Dann vergaben Yan Stastny und Patrick Reimer die Penaltys für die Ice Tigers, Mike York machte es für die Roosters besser. Nürnberg bleibt nach der knappen 1:2 Pleite zumindest auf Platz zehn stehen, doch München und Iserlohn sind bis auf einen Zähler herangerückt.

Eisbären siegen im "Bruderduell"

Bereits am frühen Nachmittag zeigten sich die Eisbären aus der Hauptstadt auf der Höhe. Im "Bruderduell" gegen die ebenfalls zur Anschutz Entertainment Group gehörenden Hamburg Freezers ließen die Berliner nichts zu, siegten mit 2:0. 21 Versuche genügten den Gastgebern zu zwei Erfolgen, während die Gäste es gleich 29-mal probierten, aber leer ausgingen. Die Hansestädter bleiben dennoch auf Rang drei im Tableu stehen.

27.01.13
 
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