Das erste Engagement von Köppchen in Hamburg dauerte zwei Jahre (von 2002 bis 2004), auch die zweite Liaison wird nicht länger anhalten. Die Wege trennen sich nach seiner Rückkehr im Sommer 2011 am Ende der laufenden Spielzeit. Bei den Vertragsgesprächen konnte keine Einigung erzielt werden. "Patrick Köppchen ist einer unserer besten Verteidiger. Natürlich hätten wir gerne mit ihm verlängert", meinte Stephane Richer. "Wir sind mit unserem Angebot an die oberste Grenze gegangen und hatten andere Vorstellungen", fügte der Sportdirektor an.
Köppchen hat bislang 207 DEL-Spiele für die Hamburger absolviert, bis zum Ende der Saison werden noch einige folgen. Für den restlichen Partien ist sich Richer sicher, "dass er sich bis zur letzten Sekunde für unseren Klub aufopfert, so wie er es bislang auch getan hat".
"Ich hatte in Hamburg bislang eine tolle Zeit, insofern wird mir der Abschied nicht ganz leicht fallen", ließ Köppchen wissen: "Allerdings bewegen wir uns im Profisport, da sind solche Entscheidungen und unterschiedliche Vorstellungen von Klub und Spieler an der Tagesordnung."