Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

07.01.2013, 18:11

Saisonbeginn voraussichtlich am 19. Januar

Dritter Lockout in den letzten 18 Jahren beendet

113 Tage nach Beginn des Lockout erklärten NHL-Commissioner Gary Bettman und der Executive Director der Spielergewerkschaft NHLPA, Donald Fehr, in einer gemeinsamen Erklärung die Streitigkeiten am Sonntag für beigelegt.

Donald Fehr
Harter Verhandlungspartner für die NHL: NHLPA-Executive Director Donald Fehr.
© Getty ImagesZoomansicht

Am Sonntag hatten die Clubchefs und die Spielergewerkschaft nach 16-stündigen Verhandlungen im Beisein eines staatlichen Mediators in New York eine vorläufige Einigung verkündet. Offiziell wird der Lockout erst enden, wenn beide Streitparteien den neuen Tarifvertrag per Votum ratifiziert haben, was im Laufe der Woche erfolgen soll. Unmittelbar danach werden sich die Spieler in kurzen Trainingslagern auf die Saison vorbereiten. Der Saisonstart findet voraussichtlich am 19. Januar statt. Der Spielplan für die verkürzte Saison wird dann 48 Vorrundenpartien umfassen, die allesamt nur innerhalb der beiden Conferences abgehalten werden.

Die wichtigsten Eckdaten des neuen Abkommens zwischen Eignern und Spielern sind bereits bekannt: So gilt der neue Tarifvertrag für zehn Jahre, wobei beide Seiten nach acht Jahren jeweils eine Ausstiegsoption besitzen. NHLPA und die Besitzer einigten sich zudem darauf, die Laufzeit der Spielerverträge zu begrenzen. Demnach dürfen Neuzugänge nur noch einen Kontrakt über sieben Jahre unterzeichnen. Die Höchstvertragsdauer für einen Profi, der bei seinem Verein bleibt, beträgt acht Jahre.

Damit ist ein Kontrakt, wie ihn der Moerser Verteidiger Christian Ehrhoff bei den Buffalo Sabres mit 40 Millionen Dollar über zehn Jahre erhielt, zukünftig nicht mehr möglich. Zudem darf das Gehalt von Jahr zu Jahr nicht mehr so deutlich variieren wie zuletzt bei einigen "Rentenverträgen".

- Anzeige -

Hauptstreitpunkt des Tarifstreits, durch den die Spieler seit Mitte September von ihren Vereinen ausgesperrt waren, war die Verteilung der Gesamt-Jahreseinnahmen, die zuletzt in der Saison 2011/12 3,3 Milliarden Dollar betrugen hatten. Hierbei hatte man sich bereits im Oktober auf eine Aufteilung von 50:50 geeinigt, konnte aber über viele weitere Details bis zuletzt keine Übereinkunft erzielen. Der Lockout war bereits der dritte in der NHL in den letzten 20 Jahren, nachdem nach der verkürzten Saison 1994/95 die Spielzeit 2004/05 komplett ausgefallen war.

07.01.13
 
- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -